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	<title>Forum der Neuen Freiheit</title>
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	<lastBuildDate>Sun, 21 Mar 2010 02:16:19 GMT</lastBuildDate>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Stehen wir vor dem großen Dollar-Crash</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=808#808</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Mi März 17, 2010 15:08 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 127&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;Aufstieg und Niedergang.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Bundesbank will ihr Gold nicht für den EWF opfern&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Bundesbank hat angekündigt, sich gegen eine Verwendung ihrer Goldreserven für Rettungsaktionen zugunsten hoch verschuldeter Euroländer zu wehren. Das Nachrichtenmagazin „Focus“ hatte berichtet, das Finanzministerium erwäge, die Goldbestände der Notenbanken aller Euroländer „buchhalterisch“ in einen Stabilisierungsfonds einzubringen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
„Sollten sich die Pläne bestätigen, würden sie auf den entschiedenen Widerstand der Bundesbank stoßen“, sagte ein Sprecher der Bundesbank dazu der „Welt am Sonntag“. Der Sprecher verwies darauf, dass nach derzeitiger Rechtslage allein der Vorstand der Bundesbank über die Verwendung der Goldreserven befinden kann.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ein Sprecher des Finanzministeriums wollte gestern keine Stellungnahme abgeben. Laut „Focus“ besitzt die griechische Notenbank etwa 112 Tonnen Gold, die Bundesbank dagegen 3407 Tonnen mit einem aktuellen Marktwert von 90 Milliarden Euro. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/article6759690/Bundesbank-will-ihr-Gold-nicht-fuer-den-EWF-opfern.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/wirtschaft/article6759690/Bundesbank-will-ihr-Gold-nicht-fuer-den-EWF-opfern.html&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Pleitebank Lehman Brothers wird wiederbelebt&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
In Kürze soll ein Vermögensverwalter namens Lamco offiziell in das Handelsregister der Stadt New York eingetragen werden. Lamco ist ein Lehman-Zombie, der sich einen neuen Namen gibt. Dem Insolvenzverwalter von Lehman Brothers, Bryan Marsal, scheint eine Wunderheilung geglückt. Statt das unselige Bankhaus endgültig zu liquidieren, legt er beim Insolvenzgericht in New York einen Restrukturierungsplan vor. Herzstück dieses Plans ist die Gründung einer neuen Gesellschaft, die Geschäfte mit Geschäftsimmobilien und Hypotheken betreiben soll. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Das hört sich im ersten Augenblick ziemlich irre an. Denn mit Immobilienwertpapieren hat sich Lehman Brothers in den Abgrund spekuliert. Unglaubliche 875 Milliarden Dollar (636 Milliarden Euro) fordern die einstigen Gläubiger. Große Bankhäuser und Versicherer wollen genauso ihren Anteil wie Kleinanleger in Deutschland, denen Lehman-Zertifikate als sichere Geldanlage verkauft wurden. Damit all diese Gläubiger ein wenig Geld zurückbekommen, wird nun Lamco aus der Taufe gehoben. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;
Richtig tot war Lehman Brothers nach dem 15 September 2008 ohnehin nicht. Insolvenzverwalter Marsal kümmerte sich um den Komapatienten der Wall Street. Seit anderthalb Jahren kämpfen er und seine Leute sich durch das Lehman-Gestrüpp aus 3500 Tochterfirmen. Marsal verkaufte einige Teile, darunter den Firmensitz und die Sparte mit den Profizockern samt ihrer Kontakte, das Investmentbanking. Die britische Bank Barclays schlug zu. Auch der japanische Konkurrent Nomura bediente sich an der Lehman-Resterampe und erwarb das Asiengeschäft.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Dem Plan des Insolvenzverwalters muss der Richter noch zustimmen. Und aufgearbeitet ist die Geschichte des Untergangs noch lange nicht. Vergangene Woche legte ein Sonderermittler einen Bericht mit 2200 Seiten vor. Darin wird dargestellt, wie es zur Pleite kann. Kurz gesagt, haben ziemlich viele Menschen in Banken und Behörden weggesehen. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Völlig unbelastet wird also die neue Lehman Brothers, getarnt mit dem Namen Lamco, nicht an den Start gehen. Aber die 500 Mitarbeiter wollen das Beste daraus machen. Sie haben nämlich neben der Verwaltung von Lehman-Vermögensrückständen ein weiteres Geschäftsfeld identifiziert. Lamco-Mitarbeiter sollen Finanzunternehmen in der Krise, Hedgefonds etwa, beraten. So wird aus der spektakulärsten Pleite der Bankenhistorie sogar ein neues Geschäftsmodell. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/article6804171/Pleitebank-Lehman-Brothers-wird-wiederbelebt.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/wirtschaft/article6804171/Pleitebank-Lehman-Brothers-wird-wiederbelebt.html&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;font size="2" face="Verdana, Arial"&gt;RSS Feed created by &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;Siteboard.de&lt;/a &gt; ! Holen Sie sich Ihr &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;kostenloses Forum&lt;/a &gt; in einer Minute ! &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Stehen wir vor dem großen Dollar-Crash</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=807#807</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Fr März 05, 2010 11:45 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 127&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;Neuverschuldung in anderen Ländern.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;China nimmt wegen Krise Rekordschulden auf&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Trotz wirtschaftlicher Erholung plant China auch in diesem Jahr eine Rekordverschuldung zur Bewältigung der globalen Wirtschaftskrise. Zum Auftakt der diesjährigen Plenarsitzung des Volkskongresses in Peking gab Regierungschef Wen Jiabao acht Prozent als Ziel für das wirtschaftliche Wachstum vor.
&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Das Haushaltsdefizit soll wegen erwarteter geringerer Einnahmen auf 1,05 Billionen Yuan, umgerecht 100 Milliarden Euro, ansteigen. Das ist der höchste Stand seit Gründung der Volksrepublik vor 60 Jahren. Das Defizit liegt bei 2,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und damit aber unter der kritischen Schwelle von drei Prozent.
&lt;br /&gt;
Die Staatsausgaben sollen mit 11,4 Prozent nur noch etwa halb so stark wie 2009 steigen. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/article6656914/China-nimmt-wegen-Krise-Rekordschulden-auf.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/wirtschaft/article6656914/China-nimmt-wegen-Krise-Rekordschulden-auf.html&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Bund macht 80.000.000.000 Euro neue Schulden&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschloss am frühen Morgen in Berlin mit den Stimmen von Union und FDP den Bundeshaushalt für 2010. Danach ist für dieses Jahr eine Neuverschuldung von 80,2 Milliarden Euro vorgesehen. 
&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Gesamtausgaben des Bundes liegen nun bei 319,5 Milliarden Euro. In Schäubles Entwurf waren 325,4 Milliarden Euro vorgesehen. Als Investitionen sind jetzt 28,29 Milliarden geplant – 398 Millionen Euro weniger als zunächst veranschlagt.
&lt;br /&gt;
Als Steuereinnahmen werden unverändert rund 211,9 Milliarden Euro prognostiziert.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/deutschland/article6656644/Bund-macht-80-000-000-000-Euro-neue-Schulden.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/politik/deutschland/article6656644/Bund-macht-80-000-000-000-Euro-neue-Schulden.html&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Nach dem Euro wackelt nun das britische Pfund&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Der britische Staatshaushalt befindet sich in einer ähnlich desolaten Verfassung wie der griechische. Die Europäische Kommission veranschlagt das Haushaltsloch auf 12,9 Prozent der Wirtschaftskraft, verglichen mit einem griechischen Defizit von knapp über zwölf Prozent. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Auch die Gesamtverschuldung des Königreichs ist nicht dazu angetan, die Gemüter der Investoren zu beruhigen. Schon dieses Jahr dürfte die Inselnation mit 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in der Kreide stehen. So drückend war die Zins- und Tilgungslast noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dabei sind die Kredite und Firmen nicht einmal mitgezählt. Rechnet man dieses mit ein, stehen die Briten mit 460 Prozent ihrer Wirtschaftskraft in der Kreide. Die Quote liegt nur knapp hinter dem Rekordwert von 485 Prozent, auf den es der Schuldenmeister Japan bringt. 
&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Der Kreditbedarf des Staates ist immens: Allein dieses Fiskaljahr wird die Regierung Anleihen für 225 Mrd. Pfund (ca. 250 Mrd. Euro) ausgeben. Um die Aufnahmefähigkeit des Marktes nicht überzustrapazieren musste die Bank of England selbst Papiere für 180 Mrd. Pfund kaufen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/finanzen/article6619540/Nach-dem-Euro-wackelt-nun-das-britische-Pfund.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/finanzen/article6619540/Nach-dem-Euro-wackelt-nun-das-britische-Pfund.html&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;font size="2" face="Verdana, Arial"&gt;RSS Feed created by &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;Siteboard.de&lt;/a &gt; ! Holen Sie sich Ihr &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;kostenloses Forum&lt;/a &gt; in einer Minute ! &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Speicherung von Telekommunikationsdaten</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=806#806</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Di März 02, 2010 14:41 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 10&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;Das ganze ist mal wieder eine Mogelpackung. 
&lt;br /&gt;
Zitat:
&lt;br /&gt;
Das Karlsruher Urteil schließt eine Speicherung der Daten jedoch nicht generell aus. Die deutschen Verfassungsrichter stellten nicht die Zulässigkeit der EU-Richtlinie in Frage, die Grundlage für das Gesetz in Deutschland ist. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Damit geht der Eiertanz weiter. Wenn die EU Richtlinie gültig ist, dann wird es eben eine abgespeckte Version geben, aber die EU Richtlinie wird trotzdem durchgzogen. Insofern hat das BVerfG gekniffen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Vorratsdatenspeicherung ist verfassungswidrig&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Das Bundesverfassungsgericht hat die Massen- Speicherung von Telefon- und Internetdaten zur Strafverfolgung für unzulässig erklärt. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Richter entschieden in Karlsruhe, das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung sei in der jetzigen Fassung nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Es verstoße derzeit gegen das Telekommunikationsgeheimnis, hieß es in dem Urteil. Bislang gesammelte Daten müssten „unverzüglich“ gelöscht werden.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Bestimmungen sind aus Sicht der höchsten deutschen Richter viel zu unbestimmt. Es fehle insbesondere an hohen Standards für eine Datensicherung.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ein weitgehend offener Datenpool hebele den notwendigen Zusammenhang zwischen Speicherung und Zweck der Speicherung auf, sagte der scheidende Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sei nicht gewahrt. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Außerdem mangele es an einer Sicherheit für die Daten und es gebe keine konkreten Angaben, wofür die Daten gebraucht werden sollen. Ferner kritisierten die Richter eine mangelnde Transparenz des Gesetzes.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nach dem Gesetz werden seit 2008 Verbindungsdaten aus der Telefon-, Mail- und Internetnutzung sowie Handy-Standortdaten für sechs Monate gespeichert.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Abrufbar sind sie für die Strafverfolgung sowie zum Zweck der Gefahrenabwehr. Im größten Massenklageverfahren in der Geschichte des Gerichts hatten fast 35.000 Bürger geklagt.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Das Karlsruher Urteil schließt eine Speicherung der Daten jedoch nicht generell aus. Die deutschen Verfassungsrichter stellten nicht die Zulässigkeit der EU-Richtlinie in Frage, die Grundlage für das Gesetz in Deutschland ist.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Bei der Speicherung handele es sich aber „um einen besonders schweren Eingriff mit einer Streubreite, wie sie die Rechtsordnung bisher nicht kennt“. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Darum müsste ein derartiger Eingriff an strengste Bedingungen geknüpft werden. Diese Voraussetzungen erfüllt das deutsche Gesetz laut dem Urteil nicht. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/politik/article6618646/Vorratsdatenspeicherung-ist-verfassungswidrig.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/politik/article6618646/Vorratsdatenspeicherung-ist-verfassungswidrig.html&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;font size="2" face="Verdana, Arial"&gt;RSS Feed created by &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;Siteboard.de&lt;/a &gt; ! Holen Sie sich Ihr &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;kostenloses Forum&lt;/a &gt; in einer Minute ! &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Eigentümlich frei und Schweizer Monatshefte</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=805#805</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Mo März 01, 2010 14:15 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 12&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Der Abbau West - Teil II&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Griechenland grüßt: Bruderstaaten mit Schuldenbuckel
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
von Carlos A. Gebauer
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Oder: Abbau West, Teil 2
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Früher lehrten uns Griechen die Philosophie. Heute leeren sie uns die Kassen. Nur wenige Menschen in Deutschland und Europa haben bislang verstanden, was es mit der finanzpolitischen Solidarität innerhalb der EU im Ergebnis auf sich hat. Während der Durchschnittseuropäer den Euro nach wie vor noch für eine „gute Sache“ hält, weil er als Tourist nicht mehr DM in Gulden, Francs in Drachmen, Peseten in Pfund und Schillinge in Lire tauschen muss, lauert hinter den bunten Plakaten der amtlichen Euro-Euphorie handfest das Chaos.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Es ist nicht lange her, da musste die relativ starke Volkswirtschaft Frankreichs ihren Franc immer wieder gegenüber der Deutschen Mark abwerten, wesentlich weil die Volkswirtschaft der Grande Nation schlicht nicht so viel ausstieß wie die ihres östlichen Nachbarn. Im Wettlauf der Bruttoinlandsprodukte hatten die Bundesrepublikaner gegenüber den Franzosen stets die Nase vorn.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Doch nicht nur der Vergleich dieser beiden Volkswirtschaften fiel zugunsten der Deutschen aus. Ebenso stellten sich die relativen Verhältnisse zu Staaten wie Portugal (dem „Armenhaus Europas“) oder Italien dar. Die Effekte wurden durch Geldpolitik noch verschärft. Während die Römer immer neue Lire druckten, gab sich die Bundesbank seriös. Sie hielt – relativ – Maß und schuf so die „starke DM“.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Mit dem Euro wurde alles anders. Denn er sollte von Beginn an das von einigen Strategen gezielt herbeigearbeitete Vehikel sein, um in ganz Europa „gleiche Lebensverhältnisse“ zu schaffen. Einheitlichkeit des Wohlstandes überall war – und ist – nämlich der Fetisch dieser europapolitischen Weltanschauung. Während vor dem Euro noch recht zurückhaltend nur die Währungskurse gegeneinander festgezurrt werden konnten, war nun offen erklärtes Ziel, allen Europäern den gleichen Lebensstandard zu verschaffen. Erst wenn das letzte ostrumänische Dorf mit dem Reichtum Londons gleichgezogen haben wird, darf der Wohlstand auch dort wieder anziehen. Denn wir sind – heißt es – doch alle eine große europäische Familie.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ausgerechnet dieses Familiengleichnis für mehrere Staaten in einem Bund verfängt jedoch schlicht gar nicht. Denn auch innerhalb einer Familie lebt niemand ernsthaft in der Vorstellung, dass alle absolut gleich sein müssten. Enkel brauchen nicht so viele Treppenlifte wie Großväter, Mütter nicht so viele Modelleisenbahnen wie Söhne, und wenn der Freund der Tochter das Recht erwirkt hat, in deren Zimmer zu übernachten, dann heißt das nicht, dass auch die Freundin des Vaters bei ihm über Nacht bleiben darf, oder?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die seit Jahrzehnten tagtäglich scheiternden Versuche, durch Länderfinanzausgleiche alle deutschen Bundesländer gleich reich zu machen, die desaströsen Konsequenzen des „Aufbau Ost“ (der besser „Abbau West“ heißen sollte) und die ebenso Monat für Monat mit den Realitäten hadernden Versuche, alle deutschen Krankenkassen durch Risikostrukturausgleiche gleich zu machen, haben empirisch ungezählte Male gezeigt: So geht es nicht! Dennoch wollen die Herren der EU mit ihrer plan- und interventionsverliebten Geld- und Währungspolitik weiterhin alle Länder Seit’ an Seit’ marschieren lassen. Griechenland soll seine Schulden aus den Töpfen der anderen tilgen dürfen, natürlich nur gegen harte Auflagen wie härteste Alkohol- und steinharte Tabaksteuern. Die Solidarität innerhalb der europäischen Familie erfordere dies. Niemand soll durch die Maschen fallen, auch nicht eine ganze (griechische) Volkswirtschaft. Die Alternative, Griechenland wieder in Drachmen wirtschaften zu lassen, frei von Euro und Cent, komme nicht in Frage. Wie allerdings eine zugleich auferlegte hellenische Hard-core-Steuerfahndung mit zwangsverschlankter Bürokratie zusammengehen soll, wird man mit Spannung erwarten müssen. Vielleicht mit europäischen Zentralfinanzbeamten, flexibel einsetzbar und von der Gemeinschaft solidarisch alimentiert?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Was aber denkt unterdessen der deutsche Arbeiter, wenn er immer mehr Steuern zahlt, weil Portugiesen, Italiener, Griechen, Iren und Spanier ihre sogenannten öffentlichen Haushalte nicht unter Kontrolle haben? Wenn sie Schulden zu unüberwindbaren Bergen auftürmen? Müssen Schulen, Straßen und Krankenhäuser in Deutschland oder Holland verfallen, weil vielleicht Dr. Dimitri in Athen einem guten Freund auf Kreta von Amts wegen etwas Gutes tun wollte? Stehen die Sparbücher zwischen Aachen und Zwickau den Finanzjongleuren der EU-Bruderstaaten beliebig zum Zugriff bereit?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Man muss nicht einmal wirklich hadern mit unseren ägäischen Brüdern und Schwestern in ihrem haushaltspolitischen Verschwendungswahn: Sie handeln bei alledem nur logisch und konsequent. Wer weiß, dass die Zeche ein anderer zahlt, wäre doch dumm, sich im Konsum selbst zurückzuhalten! Denn die Logik der umverteilenden Gegenfinanzierungen sagt: Wenn Apostolos es nicht verprasst, dann machen es Giovanni, Jaume, Fernando oder John.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Wie zwingend diese Logik ist, erweist ein einfaches Gedankenexperiment: Wäre Deutschland nicht in einem Bund mit seinen europäischen Nachbarn und Nachbarsnachbarn verbacken, sondern Teil einer Einheit aus Vereinigten Arabischen Emiraten, Singapur und Liechtenstein, dann sähe das Umverteilungsspiel nicht anders aus, nur hätte es eine völlig andere Zahlungsrichtung. Mandy aus Marzahn und Brandy aus Bruckhausen würden sich ihre Hochzeit natürlich gerne aus den Golfstaat-Reichtümern bezahlen lassen. Warum noch arbeiten? Lassen Sie doch eine Ölquelle für sich sprudeln! Für gleichstellende Entwicklungshilfeleistungen nach Brandenburg oder Bremen bliebe reichlich Phantasie. Es wäre ein Leichtes, jeden – wirklich jeden – Winkel der Bundesrepublik Deutschland binnen kürzester Zeit mit entwicklungshilferechtlichem Instrumentarium in koloniale Verhältnisse zurückzuverwalten.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Solche Transferbegehrlichkeiten gegenüber den (relativ noch) wirtschaftlich brennenden „hot spots“ dieser Welt sind für uns Kerneuropäer reine Fiktion. Dass der Euro-Eimer jedoch in Griechenland seinen Boden verliert, ist bittere Realität. Und die Wände des Behälters werden ebenfalls schon multinational rissig. Für den deutschen Westen sind diese Tatsachen und deren europapolitisches Ignoriertwerden doppelt bitter. Nach dem „Abbau West Teil 1“ infolge der Honecker-Insolvenz steht nun mit der anhebenden Barroso-Insolvenz der „Abbau West Teil 2“ ins Haus. Ein hartes Stück Arbeit steht all jenen bevor, die schon heute unter steuerlicher Maximalabschöpfung unbezahlte Überstunden klopfen und ein Familienleben nur noch aus der Kindheit kennen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ist Besserung in Sicht? Wohl kaum. Die Europäische Union hat das Jahr 2010 als das „Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ ausgerufen. Endlich, will man schreien, einmal etwas Soziales. In so einem Jahr grenzt man doch keine Griechen aus.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Eine Berufsgruppe zumindest kann sich freuen: Auf den Bail-out folgt der Burn-out. Das verspricht gute Geschäfte für Psychotherapeuten. Und die verdankt Europa bekanntlich mindestens schon ihrem Namen nach auch den Griechen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://ef-magazin.de/2010/02/27/1892-griechenland-gruesst-bruderstaaten-mit-schuldenbuckel&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://ef-magazin.de/2010/02/27/1892-griechenland-gruesst-bruderstaaten-mit-schuldenbuckel&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;font size="2" face="Verdana, Arial"&gt;RSS Feed created by &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;Siteboard.de&lt;/a &gt; ! Holen Sie sich Ihr &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;kostenloses Forum&lt;/a &gt; in einer Minute ! &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Schachtschneider Klage gegen die EU ?</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=804#804</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Di Feb 23, 2010 15:52 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 38&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;Es kommt wieder Leben in die Bude.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;&amp;quot;Wir ziehen wieder nach Karlsruhe&amp;quot;&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;
Wilhelm Hankel hat als Mitarbeiter der Bank Deutscher Länder, als Ministerialdirektor unter Wirtschaftsminister Karl Schiller und als Präsident der Hessischen Landesbank schon viele Schlachten geschlagen. Noch heute berät der 80-Jährige die irakische und syrische Regierung beim Aufbau einer Zentralbank.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Doch seine bislang wichtigste Schlacht hat der streitbare Ökonom und Buchautor verloren. 1998 wies das Bundesverfassungsgericht die Klage von Hankel und seinen Professoren-Kollegen Wilhelm Nölling, Joachim Starbatty und Karl Albrecht Schachtschneider gegen die Einführung des Euros einstimmig ab. Die entscheidende Aussage der Karlsruher Richter lautete: &amp;quot;Die Mitwirkung Deutschlands an der Währungsunion ist im Maastricht-Vertrag vorgesehen&amp;quot; und sei darüber hinaus auch nach der Verfassung grundsätzlich gestattet. Mit diesem Urteil war der Weg für den Euro in Deutschland frei - Staatsrechtler Schachtschneider freilich sprach von einem &amp;quot;opportunistischen Urteil und einem &amp;quot;schwarzen Tag für das Recht&amp;quot;.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Euro-Gegner sehen ihre Chance
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Wegen der akuten wirtschaftlichen und finanziellen Schwäche von Euro-Ländern wie Griechenland, Spanien und Portugal sehen die Euro-Gegner jetzt die Chance für eine Revanche. Da die Europäische Union bei ihrem jüngsten Gipfel in Brüssel beschlossen hat, Griechenland bei einem drohenden Staatsbankrott beizustehen, werde das in den Europäischen Verträgen festgeschriebene &amp;quot;Bail-out-Verbot&amp;quot; verletzt. Für den Fall, dass Euro-Staaten Griechenland stützen, steht der von Hankel, Nölling, Starbatty und Schachtschneider repräsentierte Verein &amp;quot;Pro Europa&amp;quot; in den Startlöchern für eine erneute Klage in Karlsruhe oder sogar vor dem Europäischen Gerichtshof.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Selbst Kritiker der Euro-Gegner räumen ein, dass deren damalige Argumente - etwa dass eine einheitliche Zinspolitik der EZB für völlig unterschiedliche Volkswirtschaften schwierig sei und eine Währungsunion solcher Staaten ohne Finanzausgleich nicht funktionieren könne - neue Bedeutung gewonnen haben. Deshalb rechnen sich die vier Professoren dieses Mal viel bessere Chancen in Karlsruhe aus. Einen Zerfall der Währungsunion schließt Hankel nicht aus. Was andere Wirtschaftswissenschaftler für eine Katastrophe halten, ist aus Sicht des Währungsexperten nicht weiter verwunderlich: 4 000 Jahre Währungsgeschichte hätten gezeigt, dass der Zerfall eher der Normalfall sei als die Ausnahme. Das Interview mit einem der Eurogegner.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Herr Hankel, Sie sind zusammen mit drei Kollegen 1998 vor dem Bundesverfassungsgericht mit Ihrer Klage gegen die Einführung des Euros gescheitert. Planen Sie angesichts der Turbulenzen in der Währungsunion erneut den Gang nach Karlsruhe?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Dazu sind wir vier entschlossen. Das Gericht hat ja seinerzeit die Klage abgewiesen mit dem Argument, deutsche Richter könnten nicht über den Wahrheitsgehalt ökonomischer Theorien befinden. Aber nun haben sich diese Theorien ja bestätigt.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Was heißt das konkret? Wollen Sie nach Karlsruhe ziehen, wenn das in den Europäischen Verträgen festgelegte Bail-out-Verbot verletzt wird?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ja, vielleicht sogar zum Europäischen Gerichtshof. Denn das rechtliche Verbot für eine finanzielle Stützung Griechenlands ist eindeutig. Am Bail-out-Verbot gibt es keine Zweifel, und auch die Europäische Zentralbank darf nicht zu einer Art Bad Bank gemacht werden, indem sie Schrottanleihen ankaufen muss. Trotzdem wollen die Regierungen das Recht brechen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Und wie beurteilen Sie diesmal Ihre Chancen vor Gericht?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Hankel: Sehr viel besser. Der Fall Griechenland zeigt exemplarisch, dass alle damaligen Bedenken gerechtfertigt waren. Eine einheitliche Zinspolitik der EZB für völlig unterschiedliche Volkswirtschaften kann nicht funktionieren. Außerdem hat das Gericht ja selbst in seinem Maastricht-Urteil von 1993 festgelegt, dass Deutschland aus der Währungsunion austreten kann, ja muss, wenn es nicht möglich ist, die alte Bundesbank-Politik fortzuführen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Würde denn durch Hilfsmaßnahmen für Griechenland, sei es durch eine Euro-Anleihe oder durch Garantien bzw. Überbrückungskredite, die Krise nicht entschärft?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Keinesfalls. Erstens müsste man die Hilfsgelder etatisieren. Wie will man das vor Parlament und Öffentlichkeit rechtfertigen? Zweites sind die Summen zu groß. Der ersten Stützung würden zwangläufig weitere folgen, nicht nur für Griechenland, sondern auch für die übrigen Wackelkandidaten Spanien, Portugal, Irland und auch Italien.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ein Scheitern der Währungsunion ist also unausweichlich?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Krisen sind der Testfall für jede Währungsunion. An diesem Testfall wird die Euro-Union genau so scheitern wie alle früheren Experimente dieser Art. Auf Sicht von fünf Jahren wird die Europäische Währungsunion Vergangenheit sein. Davon bin ich überzeugt. Die Euro-Zone kann, wenn überhaupt, nur als Kernzone, mit Ländern des alten Deutschland-Blocks überleben. Es war Harry-Potter-Politik zu glauben, dass strukturell schwache Länder wie etwa Griechenland, Spanien, Italien und Portugal sich an denselben harten Konvergenzkriterien orientieren könnten wie wirtschaftlich starke Länder. Das war ökonomisch gesehen doppelte Moral. Man hat den ehemaligen Weichwährungsländern ein Verschuldungsfenster geöffnet, das es vorher nicht gab. Und das haben sie wahrgenommen. Die Frage ist doch: Wer ist an der heutigen Misere mehr schuld - der Verführer oder die Verführten?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nach dieser Logik würden die geforderten härteren Auflagen für Griechenland gar nichts bringen?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nein, nichts. Das ist ein Spiel mit dem Feuer, da wird die Lunte an das Pulverfass gelegt. Mit einem strikten Sparkurs handelt sich Griechenland eine Dauerkrise ein mit schwerwiegenden sozialen und politischen Folgen. Außerdem droht dieser deflatorische Virus ganz Europa zu infizieren.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Wie könnte denn eine Lösung aussehen?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;bad economies&amp;quot; müssen aus der Euro-Zone verschwinden, sowohl im Eigeninteresse als auch im Interesse der verbleibenden Länder. Das ist die Lösung der ökonomischen und politischen Vernunft.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
 Aber in den Verträgen gibt es doch gar keine Ausstiegsklausel.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die muss es auch nicht geben. Das klassische Völkerrecht sieht die Vertragskündigung als elementares Recht souveräner Staaten vor. Griechenland könnte also freiwillig die Währungsunion verlassen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Würden Austrittsländer nicht jeden Kredit an den Finanzmärkten verspielen?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Sie würden ihn zurückgewinnen. Ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende. Griechenland ist jetzt kaum noch kreditwürdig. Mit eigener Währung wäre es das wieder - sofern diese glaubwürdig abgewertet wird.
&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/finanzhilfe-fuer-griechenland-wir-ziehen-wieder-nach-karlsruhe;2534327&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.handelsblatt.com/politik/nachrichten/finanzhilfe-fuer-griechenland-wir-ziehen-wieder-nach-karlsruhe;2534327&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Stehen wir vor dem großen Dollar-Crash</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=803#803</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Fr Feb 19, 2010 13:54 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 127&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;Weiter geht's - Die Griechen und die Banken...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;US-Banken halfen Athen, die Krise zu verschleiern&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Große US-Banken sollen Griechenland nach einem Bericht der „New York Times“ jahrelang dabei geholfen haben, seine wachsende Verschuldung zu verschleiern. Das Land sei so ein Jahrzehnt lang in der Lage gewesen, die europäischen Stabilitätskriterien zu unterlaufen, berichtete die Zeitung. Die US-Bank Goldman Sachs etwa habe Griechenland 2001 kurz nach der Aufnahme in die Eurozone mehrere Milliarden Dollar geliehen. Diese seien nicht als Kredit und somit als Schulden, sondern als Währungsgeschäft verbucht worden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Dafür soll Griechenland rund 300 Millionen Dollar an Goldman Sachs für Gebühren bezahlt haben, berichtet das Blatt weiter.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Als dann die Haushaltskrise in Griechenland auf ihren Höhepunkt zusteuerte, sei ein Team von Goldmann Sachs im November nach Athen gereist. Sie habe der Regierung Finanzinstrumente vorgeschlagen, um die Zahlung fälliger Schulden in die ferne Zukunft zu verlegen. So sollte dem Bericht zufolge die Offenlegung der Probleme vermieden werden. Die Regierung in Athen habe nicht zugestimmt. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Europaweit seien aber von Goldman Sachs, JPMorgan Chase und anderen Banken entwickelte Finanzinstrumente zum Einsatz gekommen, die auch zum Zusammenbruch des US-Hypothekenmarktes und letztlich zur Weltfinanzkrise geführt hätten, hieß es weiter. Mit Hilfe dieser Derivate sei es Politikern in Griechenland und Italien gelungen, die zunehmende Verschuldung zu verschleiern. Für Geldspritzen seien künftige Einnahmen auf lange Sicht abgetreten worden, im Fall Griechenland zum Beispiel Einnahmen aus Flughafengebühren und Lotterien. Diese Geschäfte würden nicht als Kredite geführt.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Griechenland hat in den vergangenen Jahren Rekordschulden angehäuft, die Neuverschuldungsrate lag zuletzt bei 12,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. In der Eurozone sind maximal drei Prozent erlaubt.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Der Präsident der Eurozone, der luxemburgische Premierminister Juncker, räumte angesichts der falschen Defizitmeldungen Griechenlands gegenüber Brüssel einen „mittelmäßig schweren Unterlassungsfehler“ der Eurogruppe ein. Sie werde die Angaben künftig „viel intensiver“ prüfen, sagte er der „Süddeutschen Zeitung&amp;quot;.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Juncker mahnte eine engere Abstimmung zwischen den 16 Euro-Ländern an. „Eine Währungszone kann auf Dauer nicht bestehen, wenn die Unterschiede in den Leistungsbilanzen der Volkswirtschaften übergroß werden“, sagte er. Zugleich müsse der griechischen Regierung aber klar sein, „dass es ihre ureigene Sache ist, ihren Haushalt in Ordnung zu bringen“. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Eine Reform des Stabilitätspaktes und einen Vertragsparagrafen, der einen Ausschluss aus der Eurozone ermöglicht, lehnte Juncker ab. Seiner Ansicht nach hätte „ein Rauswurf erdbebenartige, unkontrollierbare Folgen“. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/finanzen/article6393803/US-Banken-halfen-Athen-die-Krise-zu-verschleiern.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/finanzen/article6393803/US-Banken-halfen-Athen-die-Krise-zu-verschleiern.html&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Einfluss der Spekulanten wird überschätzt&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;
Seit Tagen hält sich der Vorwurf, die Krise des südosteuropäischen Staates sei in erster Linie das Werk von Spekulanten. Ohne sie, so die These, wären womöglich gar keine Stützen der anderen Euro-Länder nötig. Schon wird darüber nachgedacht, wie sich Absicherungsgeschäfte in Form so genannter Kreditderivate eindämmen lassen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Dabei schiebt man den Schwarzen Peter womöglich vorschnell den Finanzmärkten zu: „Die Theorie, die Spekulanten seien schuld, halte ich nur für sehr bedingt richtig“, sagt etwa Stefan Winter, Leiter des Investmentbankings der UBS in Deutschland. Zwar ist es unstrittig, dass so manche Investoren aus der Griechenland-Krise Profit schlagen wollen – doch vieles deutet daraufhin, dass ihr Einfluss keineswegs so groß ist, wie es populäre Verschwörungstheorien nahe legen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Schuldzuweisungen richten sich vor allem gegen Instrumente, die schon seit dem Höhepunkt der Finanzkrise im Herbst 2008 am Pranger stehen: Derivate mit dem Namen Credit Default Swaps, kurz CDS. Sie gelten als eine der maßgeblichen Ursachen dafür, dass der Zusammenbruch von Lehman Brothers und die Beinahe-Pleite des Versicherungsriesen AIG zu einer Panikwelle auf den Finanzmärkten führten. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Im Kern handelt es sich bei CDS um Kreditausfallversicherungen: Ein Investor, der etwa die Anleihe eines Unternehmens oder eines Staates hält, versichert sich gegen einen Ausfall bei der Rückzahlung. Als Versicherer agiert etwa eine Bank oder ein Hedgefonds. Wird die Anleihe nicht zurückgezahlt, muss der Versicherungsverkäufer den Schaden ersetzen. Im Gegenzug erhält er eine Prämie, die umso höher ausfällt, je größer das Ausfallrisiko ist.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Prämie, meist Spread genannt, wird in Basispunkten angegeben – ein Basispunkt entspricht 0,01 Prozentpunkten der abgesicherten Summe. CDS für griechische Staatsanleihen kosten diese Woche um die 350 Basispunkte. Das heißt: Wer 10 Millionen Euro versichern will, muss eine jährliche Prämie von 350?000 Euro bezahlen. Zum Vergleich: Für deutsche Bundesanleihen kostet eine solche Versicherung etwa 45 Basispunkte.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Hier enden allerdings die Parallelen zur Versicherung. Bei normalen Policen käme niemand auf die Idee, etwas zu versichern, was er gar nicht hat. CDS kaufen dagegen auch Investoren, die die zugehörige Anleihe gar nicht halten. Denn mit Kreditderivaten lässt sich spekulieren wie mit Aktien oder Rohstoffen. Dabei wettet der Investor auf die Bonität eines Schuldners: Nimmt das Ausfallrisiko für eine Anleihe zu, steigt der CDS-Spread – im umgekehrten Fall sinkt er. Solche Geschäfte haben den CDS-Markt im Vorfeld der Finanzkrise auf mehr als 50 Billionen Dollar anschwellen lassen, und noch immer kommt er auf ein Volumen von 26 Billionen. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
In einem Fall wie Griechenland, so der Vorwurf, könnten die Hedgefonds oder andere Investoren nun von einer selbst geschaffenen Panikwelle profitieren. Sie treiben damit angeblich den CDS-Spread nach oben. Wer vor einem halben Jahr eine Versicherung für 120 Basispunkte gekauft hat und sie heute für 350 Punkte verkaufen kann, hat einen guten Schnitt gemacht. Und selbst wer nicht an eine Pleite Griechenlands glaubt, kann das Panik-Spiel zunächst mitspielen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Denn ein steigender CDS-Spread führt üblicherweise zu einem sinkenden Kurs bei den Anleihen des entsprechenden Landes. „Wenn ich die Anleihe zu einem günstigen Kurs kaufe, und wenn die Risikoaufschläge später wieder sinken, verdiene ich möglicherweise an den Kursgewinnen bei der Anleihe mehr, als ich am CDS verliere“, sagt Rolf Schäffer, Kreditstratege bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW).
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Der Spekulant, so scheint es fast, gewinnt immer. Schon werden Parallelen zwischen den heutigen CDS-Händlern und den Legenden der Währungsspekulation wie dem Hedgefonds-Gründer George Soros gezogen, die einst Notenbanken in die Knie zwangen. Spekulanten greifen den Euro an, heißt es dann in hysterischen Schlagzeilen. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Doch das könnte denn doch zu viel der Glorifizierung für CDS-Zocker sein. Inwiefern sie den Derivatemarkt und das Anleihegeschäft tatsächlich dominieren, ist höchst umstritten. Richtig ist, dass sich die Preise für Kreditversicherungen dramatisch erhöht haben und vielen als überhöht gelten. „Bei den aktuellen CDS-Spreads für Griechenland wird ein Ausfallrisiko von 26 Prozent eingepreist – das halten wir gemessen an den Fundamentaldaten des Landes sicher für übertrieben“, sagt LBBW-Experte Schäffer.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Manche Experten machen für diese Experten vor allem kurzfristige Spekulanten verantwortlich. Die Umsätze mit CDS-Kontrakten seien so gering, dass große Hedgefonds die Prämien leicht beeinflussen könnten, warnte etwa Jean-Pierre Zigrand, Professor an der London School of Economics, Anfang der Woche. Gerade bei Griechenland greife dieser Vorwurf allerdings nicht, hält UniCredit-Kreditstratege Tim Brunne dagegen: In den ersten Wochen des Jahres seien die Umsätze bei Griechenland-CDS sehr hoch gewesen. Sie hätten in einzelnen Wochen fast die Hälfte des Volumens des wichtigsten CDS-Indizes ausgemacht.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
„Da können nicht mal eben ein, zwei Hedgefonds hergegangen sein und die Preise nach oben getrieben haben“, sagt Brunne. Vieles spreche dafür, dass ein Großteil der CDS von Investoren gekauft werde, die tatsächlich eine Absicherung für die Griechenland-Anleihen in ihrem Portfolio suchen, sagt auch Felsenheimer. Solche Investoren gibt es genug: Trotz der jüngsten Panik-Welle macht der CDS-Markt für Griechenland nur gut zwei Prozent des Volumens griechischer Staatsanleihen aus. Bei Unternehmensanleihen liegt das Verhältnis nach Analysen von Barclays Capital schnell mal bei 30 Prozent. Für eine große Spekulanten-Attacke spricht das alles jedenfalls nicht.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ohnehin hinkt der Vergleich mit großen Hedgefonds-Verschwörungen wie in den 90er Jahren, als etwa Soros und Co. so lange Druck auf den Wechselkurs des britischen Pfunds ausübten, bis die Bank of England kapitulieren und ihre Währung abwerten musste. Denn am CDS-Markt ist der Gegenspieler keine staatliche Stelle – sondern eine Bank oder ein anderer Hedgefonds. „Zu jedem Investor, der Versicherungsschutz kauft, gehört ein anderer, der den Schutz verkauft“, sagt Jochen Felsenheimer vom Vermögensverwalter Assénagon. „Es gibt also immer genauso viele Leute, die auf eine Pleite spekulieren, wie solche, die dagegensetzen.“
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Und eine Seite wird am Ende verlieren. Greift die EU Griechenland tatsächlich unter die Arme, werden es vor allem diejenigen sein, die auf eine Pleite gesetzt haben. Sie bekommen dann keine Gegenleistung für ihre Versicherungsprämie oder müssen den Vertrag vorzeitig auflösen, womit eine Ausgleichszahlung fällig wird. Wenn der Spread für Griechenland von 350 auf 100 Punkte sinkt, verliert ein Investor auf einen Versicherungsvertrag mit 10 Millionen Euro Volumen etwa eine Million Euro, rechnet Schäffer vor. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Spekulanten, die sich daran bereichern, die EU zur Hilfe für Griechenland zu treiben, könnte sich daher schnell als Mär erweisen. Für die meisten Finanzexperten steht fest: Die Krise der Griechen ist in Athen entstanden, nicht in irgendwelchen Handelsräumen in New York, London oder auf Grand Cayman. Die Investoren sähen eben die mangelnde Transparenz in den griechischen Staatsfinanzen, sagt UBS-Manager Winter. „Und dann sagen sie sich: Wo Rauch ist, ist auch Feuer – und bauen Positionen dagegen auf.“ Demnach hätten Spekulanten allenfalls reale Sorgen um Griechenlands Haushalt verstärkt. „Natürlich kann der CDS-Spread, der ohnehin gestiegen werde, durch gezielte Spekulation etwas weiter angewachsen sein“, sagt Schäffer. 
&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/article6454337/Einfluss-der-Spekulanten-wird-ueberschaetzt.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/wirtschaft/article6454337/Einfluss-der-Spekulanten-wird-ueberschaetzt.html&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Das Elend der FDP</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=802#802</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Fr Feb 19, 2010 13:47 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 3&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;Die von der FDP gestützte Bundesregierung subventioniert Industrie und Kurzarbeit. Ob sie dadurch glaubwürdiger wird ?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Regierung hilft den Metallern bei Kurzarbeit&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung hat die Regelungen der Kurzarbeit für Arbeitgeber auf dem kleinen Dienstweg verbessert. Sie werden für die Dauer der Kurzarbeit auch von Weihnachts- und Urlaubsgeld befreit, das sie bislang in voller Höhe zahlen mussten. Wie die &amp;quot;Westdeutsche Allgemeine Zeitung&amp;quot; (WAZ) aus dem Bundesarbeitsministerium erfuhr, wurde diese Forderung der Metallbranche als Hilfe für ihr Beschäftigungspaket vom Ministerium bereits „geprüft und bewilligt“. Im Jobpaket des jüngsten Tarifabschlusses der Metall- und Elektroindustrie ist eine Befreiung der Arbeitgeber vom Urlaubs- und Weihnachtsgeld während der Kurzarbeit vorgesehen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Dafür werden die jährlichen Sonderzahlungen in Zwölfteln auf die Monatsgehälter verteilt. Im Falle von Kurzarbeit fließen auch Weihnachts- und Urlaubsgeld in das Kurzarbeitergeld ein. Was die Arbeitgeber sparen, übernimmt die Arbeitsagentur, allerdings nur zu 67 Prozent (Kinderlose 60 Prozent).
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Für die Beschäftigten bedeutet das leichte Einkommensverluste, für die Arbeitsagenturen zusätzliche Ausgaben. Zur Begründung teilte das Arbeitsministerium der WAZ mit: „In der Folge reduzieren sich die Remanenzkosten der Betriebe, was grundsätzlich zu begrüßen und ein Zugeständnis der Politik ist.“ Mit der Änderung steht die von den Metallern entwickelte verbesserte Kurzarbeit auch allen anderen Branchen offen. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Am Vortag hatten sich IG Metall und der Arbeitgeberverband Gesamtmetall in Nordrhein-Westfalen auf einen Pilotabschluss geeinigt. Der sieht neben Arbeitszeitverkürzung und Lohnzurückhaltung auch Zuschüsse aus öffentlichen Kassen vor. Konkret fordern die Tarifpartner die Entlastung der Unternehmen bei den Sozialabgaben für Kurzarbeiter über das Jahr 2010 hinaus. Dies könnte den Staat Schätzungen zufolge bis zu 1,5 Mrd. Euro im Jahr kosten. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
IG-Metall-Chef Berthold Huber erklärte, zur „fairen Lastenverteilung muss noch ein Dritter, die Politik, hinzutreten“. Das neue Instrument der tariflichen Kurzarbeit werde erst dann in vollem Umfang nutzbar, wenn der vereinbarte Teillohnausgleich ebenfalls befristet von den Sozialbeiträgen freigestellt würde. Ähnlich äußerte sich Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser. Ansonsten müssten die Tarifpartner das Jobpaket nachverhandeln. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/article6462136/Regierung-hilft-den-Metallern-bei-Kurzarbeit.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/wirtschaft/article6462136/Regierung-hilft-den-Metallern-bei-Kurzarbeit.html&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;font size="2" face="Verdana, Arial"&gt;RSS Feed created by &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;Siteboard.de&lt;/a &gt; ! Holen Sie sich Ihr &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;kostenloses Forum&lt;/a &gt; in einer Minute ! &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Das Elend der FDP</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=801#801</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Do Feb 18, 2010 14:04 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 3&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;Zum Elend der FDP:
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die ganze Diskussion zeigt vor allem, daß nur die Wenigsten kapieren, was wirklich falsch läuft und was die tatsächlichen Ursachen für die große Krise sind. Und auch ein Westerwelle leitet da keine Trendwende ein, da er selbst bzw seine Partei in der Regierung inkonsequent sind. Nur daß sie jetzt keine Ausreden mehr haben, denn eine Blockademehrheit gab es seit der BTW 2009 (bis zur NRW Wahl) nicht mehr.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Finanzkrise ist durch den Sozialismus der Notenbanken entstanden. Geld wird elektronisch oder in Papierform nach Lust und Laune der Politiker und der Lobbygruppen produziert und ab und zu auf Halde gesetzt. Mit entsprechenden Deflations- und Inflationsschüben. Die staatlichen (IKB, West LB, Bayern LB etc) wie auch die privaten Banken (HRE, Commerzbank etc) sind nur die Dealer. Bei einer rohstoffgedeckten, kontinuierlich aber maßvoll anwachsenden Geldmenge hätte es diese Krise nicht gegeben. Aber das ist eigenes Thema.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Jedenfalls sind mit dem Sündenfall der HRE Bank natürlich der allgemeinen Stimmungsmache Tür und Tor geöffnet. Hätte es eine geordnete Insolvenz gegeben mit der Sicherheit der Pfandbriefe und der Privatanleger Garantie (bis 20.000 Euro), hätte es auch staatliche Sicherheitszahlungen gegeben, aber in einem viel überschaubareren Ausmaß. So sind ca 150 Mrd Euro zu viel für Banken ausgegeben worden, die vorher Mißwirtschaft betrieben und hohe Boni ausgeschüttet haben. Eine geordnete Insolvenz hätte die Eigentümer zur Besinnung gebracht, ihr Kapital sinnvoll zu investieren - so wurden sie durch den Staat trotz ihrer Torheit noch geschützt.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Insofern kann man auch all die &amp;quot;kleinen Leute&amp;quot; verstehen, die über diese Doppelmoral den Kopf schütteln, wenn über 15 Euro für H4 Empfänger gestritten wird, wenn gleichzeitig 150 Mrd Euro für staatliche und private Banken rausgefeuert werden. Auch da hat Westerwelle keine gute Figur abgegeben, sondern läßt Konsequenz vermissen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Aber all das löst auch nicht das eigentliche H4 Problem. Nämlich, daß Nichtstun und Schwarzarbeit attraktiver sind, als mit eigener Arbeit Geld zu verdienen. Warum auch ? Wenn der Zuverdienst bei H4 bei ca 80% liegt, wird de facto jede Mehrarbeit durch den Staat bestraft. Zusätzlich gibt es die hohe Abgabenlast, die z.B. von 400 Euro (Minijob) bis 800 Euro für eine Grenzbelastung von 40% sorgt. 
&lt;br /&gt;
Da ist Kinder kriegen plus Schwarz Arbeit finanziell attraktiver. Mit zunehmender innerer Proletarisierung und, als ob das noch nicht genug wäre, auch zunehmender importierter Proletarisierung. Schichten, die ein finanzielles Interesse haben, sich weiter zu vermehren - auf Kosten der Anderen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Interessant ist, daß der Begriff des Proleten damit wieder zurück zu seiner eigentlichen Wurzel findet. Also nicht im Sinne des 19. Jahrhunderts und des politischen Klassenkampfes sondern in seinem tatsächlichen Wortsinne: Der Begriff Prolet leitet sich aus dem lateinischen Wort proletarii ab, welches als Bezeichnung für alle römischen Bürger der untersten Volksschicht verwendet wurde, die nur Nachkommenschaft - proles - ihr Eigen nennen konnten.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Das hat Westerwelle (und Sarrazin) zu Recht erkannt und angesprochen. Nur vergißt er dabei seine eigene Inkosequenz, denn niemand hätte die FDP daran gehindert, in den Koalitionsverhandlungen eine Senkung der Abgaben, z.B. die ersten 400 Euro für ALLE frei, zu fordern, statt nur auf die Posten zu schielen und wirre Steuerreformen zu fordern.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Daß jetzt von links und auch in der sozialdemokratischen CDU das Getöse laut ist, verwundert nicht: Durch staatlich geförderte Degenerierung und zunehmende Transferzahlungen ist die Zahl der Transferempfänger mittlerweile größer als die Zahl der Steuer- und Abgaben zahlenden Bürger. So daß Rentner, H4 Empfänger und die stetig anwachsende öffentliche Verwaltung den Staat auch bei Wahlen im Griff haben. Berlin, Bremen und Co sprechen da eine klare Sprache:
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
SoZi Transfer Empfänger wählt SoZi Transfer Verteiler.
&lt;br /&gt;
Oder etwas deftiger formuliert: 
&lt;br /&gt;
Prolet wählt Zivilversager !
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Wahlergebnisse in den genannten Städte und ein ineffektives Transfervolumen von 500 Mrd Euro für die Sozialausgaben sprechen da eine klare Sprache. Daß Westerwelle jetzt eine Trendwende einleiten und Kindergeld nicht bar sondern teilweise durch Bildungsgutscheine auszahlen möchte, spricht für ihn. Aber mangels Konsequenz in der eigenen Partei bleibt er unglaubwürdig.
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;font size="2" face="Verdana, Arial"&gt;RSS Feed created by &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;Siteboard.de&lt;/a &gt; ! Holen Sie sich Ihr &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;kostenloses Forum&lt;/a &gt; in einer Minute ! &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Stehen wir vor dem großen Dollar-Crash</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=800#800</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Fr Feb 12, 2010 11:50 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 127&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;Die Flickschusterei geht weiter.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Fed plant neuen Leitzins&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
cei. Washington &amp;#8901; Der Schneesturm über Washington hat am Mittwoch zwar verhindert, dass Fed-Chef Bernanke vor einem Kongressausschuss auftrat. Seine Rede wurde vom Fed trotzdem publiziert. Darin skizziert Bernanke, wie das Fed den Ausstieg aus der extrem lockeren Geldpolitik gestalten will. Zwar will die Notenbank den Leitzins noch für einige Zeit bei 0% bis 0,25% lassen, doch bereitet sie sich seit einigen Monaten auf eine Kurskorrektur vor.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die wichtigste Änderung betrifft dabei den Leitzins. Bis vor der Krise hatte die Notenbank durch Käufe und Verkäufe von Staatsanleihen am Markt indirekt den kurzfristigen Zins beeinflusst, zu dem sich die Banken gegenseitig über Nacht Geld leihen (Federal Funds Rate). Nachdem dieser Leitzins praktisch auf 0% gefallen war, griff das Fed zu einem neuen Mittel, um die längerfristigen Zinsen weiter zu drücken. Es kaufte massenhaft mit Hypotheken unterlegte Wertschriften über 1,25 Bio. $.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Dieses Geld legten die Banken zum grössten Teil wieder beim Fed an, wo es mit 0,25% verzinst wird. So belaufen sich die Reserven der Banken auf 1,1 Bio. $. Die Bilanzsumme des Fed hat sich deshalb von 900 Mrd. $ vor der Krise auf 2,1 Bio. $ mehr als verdoppelt. Um die Geldpolitik zu verschärfen, könnte das Fed zwar einen höheren Leitzins ankündigen. Dies bliebe jedoch ohne Wirkung, denn die Banken würden ihre enormen Reserven auf den Interbankenmarkt werfen, wenn sie dort mehr Zins erhielten als beim Fed. Der Leitzins, also die Federal Funds Rate, würde damit rasch sinken. Die Notenbank hat somit den Einfluss auf diesen Zins verloren, denn ihre Operationen, die in normalen Zeiten reichen, um den Leitzins in die gewünschte Richtung zu bewegen, wären im Vergleich zu den gewaltigen Reserven viel zu klein.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Bernanke hat deshalb angekündigt, dass nicht mehr die Federal Funds Rate, sondern der Zins, den das Fed aus den Reserven bezahlt, für eine Übergangszeit zum neuen Leitzins wird. Die Idee dahinter ist, dass dieser Zins als Untergrenze für die Federal Funds Rate wirkt. Die Banken werden nämlich, so die Erwartung, untereinander kaum einen niedrigeren Zins akzeptieren als denjenigen, den ihnen das Fed bezahlt. Dieser neue Leitzins soll so lange eingesetzt werden, bis die Bilanz des Fed wieder «normale» Dimensionen erreicht hat.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Das Fed erwartet, dass die Reserven der Banken bei der Notenbank aus dem Geldkreislauf gehalten werden, wenn diese verzinst werden. Das mindert die Gefahr von Inflation. Aus diesem Grund testet das Fed derzeit weitere Instrumente. So will es den Banken Termineinlagen von höchstens einem Jahr Laufzeit offerieren. Die Banken können über dieses Geld nicht anderweitig verfügen, es bleibt somit eingefroren. Auch die «reverse repurchase agreements», bei denen das Fed Wertpapiere aus seinen Beständen mit dem Versprechen verkauft, diese nach einer gewissen Zeit zurückzukaufen, dienen dem gleichen Ziel.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/fed_plant_neuen_leitzins_1.4905800.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/fed_plant_neuen_leitzins_1.4905800.html&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Europas Banken müssen weiter bangen&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Europas Banken zittern mit Griechenland. Wie groß die Abhängigkeit von der Hilfsbereitschaft für den überschuldeten Staat ist, verdeutlichen die starken Kursschwankungen der Bankenaktien. Bevor sich die Hinweise auf Hilfen verdichteten, hatten die europäischen Bankenaktien in der Vorwoche gut 10 Prozent an Wert verloren. In dieser Woche ging es zunächst um 5 Prozent aufwärts, ehe die Enttäuschung über bislang relativ vage Hilfszusagen am Donnerstag zu einer Abwärtsbewegung des Branchenindex um 2,5 Prozent führte.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Eine Hilfe für den hochverschuldeten griechischen Staat könnte auch ein Signal für die anderen Wackelkandidaten des Euro-Raums sein, die Kapitalmärkte beruhigen und damit Druck von den Bilanzen der Banken nehmen. Ihnen drohen bei einer Verschärfung der Schuldenkrise riesige Abschreibungen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Allein Griechen, Portugiesen und Spanier haben gegenüber den Banken in anderen Euro-Ländern nach Daten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Verbindlichkeiten von rund 1080 Milliarden Dollar. Umgerechnet sind das etwa 800 Milliarden Euro. Zählt man auch noch die Auslandsbankschulden von privaten und öffentlichen Schuldnern aus Italien und Irland hinzu, die als anfällig für Spekulationen gelten, erhöht sich die Summe der Forderungen schwieriger Herkunft in den Bankbilanzen des Euro-Systems um weitere 1000 Milliarden Euro.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Sollten sich die Zinsen für solche Forderungen wegen der großen Risiken um nur einen Prozentpunkt erhöhen, könnte dies schon zu einem riesigen Abschreibungsbedarf führen. Wären alle Forderungen gegenüber Schuldnern aus den genannten Ländern gleichermaßen betroffen, ergäbe sich rechnerisch ein Abschreibungsbedarf in der Größenordnung von rund 90 Milliarden Euro. &amp;quot;Das wäre eine ernste Bedrohung für das Euro-Bankensystem&amp;quot;, sagt Jochen Felsenheimer, Kreditanalyst der Fondsgesellschaft Assenagon.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Auch aus Sicht von Politikern und Notenbanken ist das ein bedrohliches Szenario. Denn anders als nach dem Zusammenbruch der amerikanischen Lehman-Bank haben sie kaum Spielraum, die Banken direkt zu stützen. Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank, hat mehrfach darauf hingewiesen, dass die Staaten vermutlich kein zweites Mal die demokratische Legitimation für eine Rettung der Banken erhalten würden. Ein Jahr mit hohen Bonuszahlungen für die Bankmanager dürfte diese Restriktion noch verstärkt haben.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Bei einer gleichmäßigen Streuung der Risiken über das Bankensystem wären die genannten Summen leichter zu verkraften. Doch die anfälligen Vermögenswerte dürften in den Bilanzen einzelner Banken gehäuft auftreten. Deutsche Banken halten Forderungen gegenüber Griechen im Wert von rund 30 Milliarden Euro. Etwa die Hälfte davon liegt bei den Hypothekenbanken. Und hier scheint die schon in Besitz des Staates befindliche und mit Geld des Steuerzahlers gerettete Hypo Real Estate herauszuragen. Nach Daten der Landesbank Baden-Württemberg entfallen 6,8 Prozent des Deckungsstocks der öffentlichen Pfandbriefe der HRE auf griechische Staatsanleihen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Zudem sind auch einzelne Länder des Euro-Raums überdurchschnittlich stark betroffen. Einen besonders großen Teil der griechischen, portugiesischen und spanischen Forderungen haben deutsche und französische Banken in ihren Bilanzen. Die Summen sind etwas größer als der Anteil der beiden Länder an der Wirtschaft des Euro-Raums. Deutlich überproportional ist das Risiko der niederländischen Banken mit rund 140 Milliarden Dollar. Bei den Forderungen gegenüber Italienern und Iren ragen eindeutig französische und deutsche Banken heraus, die zusammen auf fast 1000 Milliarden Dollar oder 720 Milliarden Euro kommen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ob Italien zu den Wackelkandidaten zählt, könnte sich bei der an diesem Donnerstag anstehenden Emission von Schuldtiteln andeuten. Italien will Anleihen im Wert von rund 6 Milliarden Euro versteigern. In den vergangenen Wochen waren solche Auktionen immer wieder Anlass zu starken Kursbewegungen auf den Kapitalmärkten. Je größer die Schuldenlast wird, desto argwöhnischer blicken die Investoren auf die Finanzierungsmöglichkeiten der anfälligen Länder und ihren Bedarf. Spanien ist nach Daten des Internationalen Währungsfonds in den vergangenen Jahren der - nach den Vereinigten Staaten - zweitgrößte Kapitalimporteur der Welt gewesen. Der spanische Staat braucht deshalb für die Begleichung alter Schulden und die Finanzierung des Haushaltsdefizits mehr als 200 Milliarden Euro. Besonders groß ist der Finanzierungsbedarf auch für Italien, wo in diesem Jahr Anleihen im Wert von 284 Milliarden Euro zurückgezahlt werden müssen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EE2292FA641BB42D89B3C4F7B014B6C19~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EE2292FA641BB42D89B3C4F7B014B6C19~ATpl~Ecommon~Scontent.html&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Stehen wir vor dem großen Dollar-Crash</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=799#799</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Mi Feb 10, 2010 17:10 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 127&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;Ein etwas längerer Ausflug in die Welt der Notenbanken.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Banken-Bonus von der Fed&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Um den Weltuntergang zu verhindern oder zumindest zu vertagen, senkte die Fed erst den Leitzins auf null Prozent. Als das nicht half, setzte sie zur sogenannten quantitativen Lockerung an, was übersetzt soviel heißt wie „Anwerfen der Notenpresse“. Den Banken wurde erlaubt, ihre Hunderte von Milliarden schweren Portfolios mit hypothekengesicherten Wertpapieren (Mortage Backed Securities, MBS) bei ihr abzuladen. Diese Papiere von meist zweifelhaften Wert hob US-Finanzminister Timothy Geithner per Federstrich am Heiligabend vorsichtshalber auf eine Bonitätsstufe wie US-Staatsanleihen, indem er eine unbegrenzte Staatshaftung für die Hypothekeninstitute Fannie Mae und Freddie Mac einfädelte. Vor seiner Zeit als Finanzminister war Geithner Chef der New Yorker Fed, in deren Zuständigkeit die Rettung des Versicherers AIG gefallen ist. Die New Yorker Fed bewahrte unter anderem Goldman Sachs, Deutsche Bank &amp;amp; Co. vor dem Untergang, indem sie Steuergelder für die Rettung von AIG direkt zu den Banken umleitete.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ja, all diese Maßnahmen waren natürlich alternativlos gewesen, meinen tatsächlich immer noch die meisten Ökonomen. Denn sonst wäre ja alles zusammengebrochen, die Welt in eine tiefe Depression gefallen – und die Ökonomen jetzt ohne Job.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Doch auch die Medien applaudierten. Das US-Magazin „Time“ kürte den US-Notenbankchef Ben Bernanke gar zum „Man of the Year.“
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Jetzt, wo sich die Wirtschaft zumindest laut offiziellen Statistiken erholt, will die Öffentlichkeit natürlich schon wissen, wie die Fed denn den Geist wieder zurück in die Flasche bekommen will, um neue Spekulationsblasen und hohe Inflation zu verhindern.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Gut, am Leitzins wird vorerst nicht gedreht. Dazu sei der Aufschwung noch zu fragil, sagt Bernanke. Die Unternehmen feuern schließlich immer noch mehr Mitarbeiter als sie einstellen. Außerdem sei von Inflation auch nicht viel zu spüren. Das stimmt wohl, wenn man Inflation immer noch als Maß für die Preisentwicklung eines mehr oder weniger willkürlich zusammengeschusterten Warenkorbes definiert.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nun endet offiziell Ende März das Aufkaufprogramm der Fed für hypothekenbesicherte Wertpapiere mit einem Volumen von 1250 Milliarden Dollar. Mit den MBS-Käufen wollte die Fed die Kurse stützen und die Zinsen niedrig gehalten, was soweit auch ganz gut funktioniert hat. Leider ging eine Idee von Bernanke in der Praxis nicht so auf wie erhofft. Die Banken haben das gratis bereitgestellte Notenbankgeld nämlich nicht eingesetzt, um die Konsumenten und Unternehmen mit Krediten zu versorgen. Der hoch verschuldete Privatsektor tat nämlich das, was man in einer Schuldenkrise eigentlich tun sollte: Er fing an zu sparen und baut Schulden ab, statt neue aufzutürmen. Entsprechend ist die Kreditvergabe der Banken an die Privatwirtschaft eingebrochen – zuletzt mit einer Jahresrate von 20 Prozent.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Aus Sicht der Banken viel lukrativer und nahezu risikolos war sowieso ein anderer Weg. Nämlich das von der Fed zum Freundschaftstarif bereitgestellte Geld an die Regierung zu verleihen. Denn anders als Konsumenten und Privatwirtschaft hat die US-Regierung genau den anderen Weg eingeschlagen und türmt immer mehr Schulden auf. Dafür zahlt die Regierung den Banken mehr Zinsen, als die dafür bei der Fed bezahlen müssen. Ein Idiotenspiel, bei denen die Banken die Differenz einsacken. Die Bank gewinnt immer.
&lt;br /&gt;
Überschüssen abbauen
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Um die Überschussreserven aus dem Bankensektor abzusaugen, könnte die Fed ihre vom Steuerzahler garantierten MBS zwar an die Banken verkaufen, will sie aber eher nicht. Zusätzliches Angebot wäre eher schlecht für den Hypothekenmarkt. Außerdem weiß ja jeder, dass die Papiere eigentlich nur umdeklariert wurden. Am meist toxischen Inhalt wird sich durch Zwischenlagerung bei der Fed nicht viel geändert haben. Ein Verlust bleibt eben immer ein Verlust.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Also besser die überschüssige Bankenliquidität einfach stilllegen über ein Anreizsystem. Das funktioniert so: Die Fed zahlt den Banken einfach mehr Zinsen auf ihre Überschussreserven. Damit werden die Banken dann de facto dafür belohnt, das überschüssige Zentralbankgeld nicht für die Kreditvergabe an Unternehmen und Konsumenten verwendet werden, sollte deren Kreditnachfrage tatsächlich irgendwann mal wieder anziehen und so Inflationsgefahren schüren. Die Ermächtigung für die Verzinsung von Überschussreserven ließ sich die Fed vom Kongress übrigens auf dem Höhepunkt der Panik im Oktober 2008 erteilen. Damals wurde im Capitol noch alles durchgewunken. Seitdem erhalten die Banken ihre Überschussreserven mit 0,25 Prozent vergütet. Was werden die Banken wohl machen mit den zusätzlichen Zinseinnahmen, die vielleicht bald bei der Fed winken? Nun, vielleicht Staatsanleihen kaufen, um statt einfach gleich doppelt Zinsen zu kassieren.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.wiwo.de/finanzen/banken-bonus-von-der-fed-421782&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.wiwo.de/finanzen/banken-bonus-von-der-fed-421782&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Warum eigentlich müssen die Notenbanken Liquidität abschöpfen ? - Juni 2009&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Wenn sich die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag treffen, wollen sie vor allem über Details ihres Programms zum Ankauf von Covered Bonds (Pfandbriefen) entscheiden, mit dem sie zusätzliche Liquidität in das Bankensystem pumpen wollen. Zugleich dürften sie sich aber schon Gedanken darüber machen, wie sie diese Milliarden wieder aus dem Finanzsystem absaugen, wenn sich die Konjunktur erholt. Auch die Experten der US-Notenbank Fed und der Bank von England basteln derzeit fieberhaft an Exitstrategien, um die Liquidität abzuschöpfen, die sie seit Herbst 2008 in das Bankensystem gepumpt haben.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die monetäre Basis ist in den vergangenen Monaten kräftig gewachsen. Dazu zählen der Bargeldumlauf und die Einlagen der Geschäftsbanken bei der Notenbank. Letztere bestehen aus den Mindestreserven und den freien Überschussreserven. Den Bargeldumlauf kontrolliert die Notenbank durch ihr Emissionsmonopol. Die Mindest- und Überschussreserven beeinflusst sie, indem sie den Mindestreservesatz festlegt und Wertpapiergeschäfte mit den Geschäftsbanken abwickelt. In den vergangenen Monaten haben die Notenbanker den Banken in großem Umfang Wertpapiere abgekauft und im Gegenzug Überschussreserven gutgeschrieben. Das hat die Bilanzsummen der Zentralbanken kräftig ausgeweitet: Die angekauften Wertpapiere haben die Aktivseite, die den Banken gutgeschriebenen Überschussreserven die Passivseite erhöht.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Bisher haben die Banken die Überschussreserven kaum für die Vergabe neuer Kredite genutzt. Erholt sich die Konjunktur, könnte sich das ändern. Gewähren die Banken aber wieder mehr Kredite, gerät mehr Geld in Umlauf. Und das könnte auf mittlere Sicht die Inflation in die Höhe treiben. Die Notenbanken müssen daher die Überschussreserven der Banken rechtzeitig verringern. Und dazu haben sie mehrere Möglichkeiten:
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
    * Bilanz verkürzen: Am einfachsten ist es, auslaufende Refinanzierungsgeschäfte mit den Banken nicht zu verlängern. In diesem Fall gibt die Zentralbank am Ende der Laufzeit der Refinanzierungsgeschäfte die als Sicherheit hereingenommenen Wertpapiere an die Banken zurück und entzieht ihnen dafür Überschussreserven. Die Aktivseite der Zentralbankbilanz schrumpft um den Betrag der Wertpapiere, die Passivseite um den entsprechenden Betrag der Überschussreserven. Ob die Zentralbanken den Banken auf diese Weise rasch genug Liquidität entziehen können, hängt von der Laufzeit der Refinanzierungsgeschäfte ab. Bei der EZB haben rund 35 Prozent der Refinanzierungsgeschäfte eine Laufzeit von einer Woche, weitere 15 Prozent enden binnen eines Monats. Nur rund 21 Prozent sind mit einer Laufzeit von sechs Monaten ausgestattet. Die Wertpapiere in der Bilanz der Fed weisen zu rund 44 Prozent eine Laufzeit von weniger als drei Monaten auf.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Allerdings hat die Fed unlängst damit begonnen, für insgesamt 1750 Milliarden Dollar Staatsanleihen, Agency Bonds und mit Hypotheken besicherte Wertpapiere anzukaufen. Da diese Papiere zum Teil Laufzeiten von mehr als zehn Jahren aufweisen, wird es lange dauern, bis die Liquidität von selbst wieder an die Zentralbank zurückfließt. Die Fed dürfte daher gezwungen sein, diese Papiere bei einer Konjunkturbelebung am Markt zu verkaufen. Das aber könnte die Kurse auf Talfahrt schicken, die Renditen nach oben treiben – und so den Aufschwung gefährden. Darüber hinaus muss die Fed mit Verlusten beim Verkauf der Papiere rechnen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
    * Passivtausch: Eine Alternative wäre daher, dass die Zentralbank eigene Schuldverschreibungen auflegt und an die Geschäftsbanken verkauft. Den neuen Verbindlichkeiten aus diesen Papieren stünden weniger Überschussreserven der Geschäftsbanken gegenüber, da diese zur Finanzierung des Kaufs verwendet werden. Da es sich bei den Papieren um Neuemissionen handelt, besteht keine Gefahr von Kursverlusten. Während die EZB rechtlich die Möglichkeit hat, eigene Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von unter zwölf Monaten zu emittieren, müssten in den USA die gesetzlichen Bedingungen dazu erst geschaffen werden. Eine Alternative wäre daher, dass die US-Regierung neue Anleihen auflegt und an die Banken verkauft. Die Erlöse müsste sie dann auf einem Konto bei der amerikanischen Notenbank parken. Das Problem dabei: Die Regierung könnte gegen die gesetzliche Schuldengrenze von derzeit 12,1 Billionen Dollar verstoßen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
    * Höhere Mindestreserve: Die Zentralbanken könnten die Mindestreservepflicht der Geschäftsbanken anheben. Diese müssten dann einen Teil ihrer Überschussreserven als Mindestreserve halten – und könnten so weniger Kredite vergeben. Die niedrigen Zinsen auf Mindestreserven wirken jedoch wie eine Steuer und belasten die Banken.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
    * Zinsen auf die Überschussreserve: Die Notenbanken könnten den Geschäftsbanken auch hohe Zinsen auf Überschussreserven zahlen, damit sie diese bei der Zentralbank parken, statt damit neue Kredite zu vergeben. Das würde die Kredit- und Geldschöpfung bremsen. Allerdings handelt es sich dabei um eine Zinssubvention für die Geschäftsbanken – und die dürfte derzeit politisch kaum durchsetzbar sein.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/warum-eigentlich-muessen-die-notenbanken-liquiditaet-abschoepfen-398439/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/warum-eigentlich-muessen-die-notenbanken-liquiditaet-abschoepfen-398439/&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;font size="2" face="Verdana, Arial"&gt;RSS Feed created by &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;Siteboard.de&lt;/a &gt; ! Holen Sie sich Ihr &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;kostenloses Forum&lt;/a &gt; in einer Minute ! &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Parallellogik der Unterschicht</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=798#798</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Mi Feb 10, 2010 16:57 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 7&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;Wie wird es nach dem Hartz IV Urteil weitergehen ?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Dazu zwei davon beinahe unabhängige Artikel aus der Welt. Vor allem der erste Artikel ist mehr als lesenswert, aber auch sehr lang...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Der Sozialstaat pumpt Geld und vermehrt die Armut&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Am 22. August 1996 unterschreibt Bill Clinton im Einklang mit den Republikanern ein Gesetz, das den überkommenen Sozialstaat abschafft. Bis dahin war Clinton noch das Idol der amerikanischen Linken, jetzt schallt ihm überall „Rassist!“ entgegen. Warum tut der Präsident das? Der Sozialstaat verhält sich widersinnig, ja regelrecht absurd. Obwohl Amerika pro Kopf immer reicher wird und immer höhere Summen an seine Armen überweist, geraten immer mehr Menschen in Armut. Dabei soll das seit 1935 geltende Familiengesetz unschuldig in Not geratene Mütter befähigen, auch weiterhin die Erziehung ihrer Kinder abzusichern. Schützen soll es die kinderreiche Witwe eines vom Gerüst gestürzten Dachdeckers oder eines sonst wie ums Leben gekommenen Ernährers. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Auffällig wird dieses Gesetz erst in den 60er-Jahren, als junge Frauen vor den Staat treten und für sich und ihren minderjährigen Nachwuchs Geld fordern, obwohl bei ihnen niemand vom Gerüst gefallen ist. Lediglich die Namen der Väter sind ihnen entfallen. Das wohlgemeinte Gesetz wird für die Steuerzahler plötzlich zur Falle. Sie durchschauen die Mütter, können aber doch die Neugeborenen nicht ohne Schutz lassen. Grimmig also zahlen sie auch an diese Frauen. Die aber hören dann mit dem Kinderkriegen nicht auf, um es für die bestmögliche Erziehung der schon vorhandenen einzusetzen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Im Gegenteil, sie bekommen weitere Kinder. Für den Steuerzahler verdoppelt sich die Rechnung. Zugleich verschlechtern sich die Entwicklungschancen der bereits vorhandenen Kinder und die der neuen gleich mit. Um der wachsenden Bildungsferne zu begegnen, werden die staatlichen Hilfen erhöht, was noch mehr Neugeborene nach sich zieht. Hilfe gibt es am Ende vor allem für Frauen, die durch Vermehrung nach Einkommen streben.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die demografischen Auswirkungen erweisen sich als ungemein wuchtig. Während 1964 lediglich eine Million von Müttern geführte Familien mit vier Millionen Mitgliedern Sozialhilfe beziehen, explodiert ihre Zahl bis 1994 auf fünf Millionen Haushalte mit 14 Millionen Menschen. Das sind zwar nur fünf Prozent aller Amerikaner unter 65 Jahren, aber die zehn Millionen Kinder unter ihnen stellen bereits zehn Prozent aller amerikanischen Kinder.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Amerika schafft sich ein regelrechtes Proletariat, also eine schnell wachsende Minderheit, die sich nur über proles - lateinisch für Kinder - finanziert. Angesichts dieser Lage formuliert Charles Murray in seinem Buch „Losing Ground“ (1984) sein heute berühmtes - damals aber auch verteufeltes - Gesetz, dass Versorgungszahlungen an Sozialhilfemütter ihre Kinder nicht besser stellen, sondern lediglich immer mehr von Sozialhilfe abhängige Mütter und Kinder hervorbringen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Der Anteil von in Sozialhilfe geborenen Kindern steigt
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
In Staaten wie Kalifornien oder New York, die linksprogressiv regiert werden und besonders großzügig auszahlen, wird Murrays Befund am härtesten bestätigt. Die beiden Staaten stellen 1995 weniger als 20 Prozent der amerikanischen Bevölkerung, beherbergen aber fast 30 Prozent aller für Staatsgeld geborenen Kinder. Nahezu ein Viertel aller Babys werden in diesen beiden Staaten direkt in die Sozialhilfe geboren. In New York führt das - trotz wachsender Einwohnerschaft der Gesamt-USA - zu Bevölkerungsrückgang, weil steuerkräftige Bürger aus dem Staat fliehen. Zu Verbitterung der Progressiven laufen die für ihre großzügigen Gesetze vorgesehenen Zahler einfach davon. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Clinton bekommt von seinen Kritikern zu hören, Armut sei farbig, weiblich und kindlich. Sie treffe also die Schwächsten überhaupt und gerade die greife der einst so verehrte Präsident an. Mitte der Neunzigerjahre sind von 100 Amerikanern zwölf schwarz, aber unter 100 Sozialhilfebeziehern sind es 37. Weil ein Viertel aller schwarzen - und übrigens auch 20 Prozent aller hispanischen - Mütter vom Steuerzahler leben, entsteht der Eindruck eines Rassenproblems. Aber 75 Prozent aller schwarzen Frauen kommen - wenn auch mit eher einfachen Arbeiten - ohne Staatshilfe zurecht. Es geht also nur zum Teil um Unterschiede der Hautfarbe. Als gewichtiger erweisen sich Unterschiede in der Leistungsorientierung. Die schwarzen Frauen auf Sozialhilfe sind jünger, bildungsärmer und kinderreicher als ihre Schwestern. Gegen ihre beamtenähnliche Versorgung auf Lebenszeit empören sich deshalb schwarze Steuerzahlerinnen nicht weniger als hispanische, weiße oder solche koreanischer und chinesischer Herkunft.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Mädchen werden früh schwanger, um Sozialhilfe beziehen zu können
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Amerika fürchtet um seine Zukunft. Denn viele Töchter der Sozialhilfefrauen bereiten sich ihrerseits auf ein kinderreiches Leben auf Sozialhilfe vor. Die Söhne sind oft noch weniger qualifiziert als die Mädchen, weshalb sie die Steuergelder für ihre Mütter und Schwestern nicht verdienen können. Stärker noch beunruhigt, dass sie bei einem Anteil von nur zehn Prozent aller Jungen über 50 Prozent aller jugendlichen Gewalttaten begehen. Die Sozialhilfe eröffnet Karrieren also nur für die Mädchen, die beizeiten schwanger werden, um selbst Ansprüche aufbauen zu können. Die Jungen hingegen können durch schlichtes Nachwuchszeugen keine Versorgung erlangen. Doch haben wollen verständlicherweise auch sie alles. Der Schritt in die Kriminalität ist dann nicht weit.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Was nun unternimmt Bill Clintons Gesetz gegen eine schnell zunehmende Jugend, die nicht ausbildungsfähig ist und ihre zahlenden Mitbürger mit Gewalt bedroht? Ab 1. Januar 1997 kürzt es körperlich gesunden Amerikanern den bis dahin lebenslangen Rechtsanspruch auf Sozialhilfe auf fünf Jahre. Diese Entscheidung wird flankiert durch Trainingsprogramme für Mütter und Tagesstätten für ihren Nachwuchs. Entscheidend aber wirkt die Obergrenze von fünf Jahren. Die können am Stück oder in Raten genommen werden, damit selbst mehrere echte Notlagen abgefangen werden können.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Wieder passiert etwas scheinbar Widersinniges. Obwohl Amerika seine Ausgaben gegen Armut herunterfährt, nimmt die Zahl der Armen nicht etwa zu, sondern ab. Erhalten am Vorabend des Gesetzes im Jahre 1996 noch 12,2 Millionen Bürger Sozialhilfe, so sind es 2005 nur noch 4,5 Millionen. Die Clintonkritiker dagegen prophezeien eine massive Zunahme der Fälle. Die aber bleibt aus. Charles Murrays Erkenntnis, dass man mit steigenden Ausgaben für mittelose Familien ihre Zahl noch vermehrt, funktioniert auch in der Gegenrichtung. Werden die Prämien für Kinder von Sozialhilfebezieherinnen wieder abgeschafft, wird für solche Anreize auch nicht mehr geboren.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Afroamerikaner stellen die gößte Empfängergruppe der Sozialhilfe
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Das behauptete Rassenproblem scheint gleichwohl nicht geschwunden. Denn auch unter den verbleibenden Hilfeempfängern sind Afroamerikaner mit 36 Prozent dreimal häufiger und Hispanics mit 24 Prozent zweimal häufiger vertreten, als es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht. Weiße hingegen machen mit 33 Prozent nur die Hälfte ihres Bevölkerungsanteils aus, während aus Korea, Japan und China stammende Amerikaner so gut wie niemals etwas beanspruchen. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Am meisten überraschen die Schwächsten, also die armen Kinder. Für sie hatte man das Schlimmste angekündigt - vom Schlafen im Straßengraben bis zum Verhungern. Das unterbleibt schon deshalb, weil alle für Steuergeld geborenen Kinder ja auch weiter versorgt werden. Doch ihre absolute Zahl nimmt umgehend ab. Warum? Das Recht, jedes weitere Kind aus den Geldbörsen der Nachbarn zu finanzieren, existiert nicht mehr.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Daraufhin werden auf solche Mittel gezielte Kinder gar nicht erst geplant. Schon die bloße Ankündigung des Gesetzes bewirkt, dass sich zwischen 1994 und 1996 über 500.000 amerikanische Familien aus der Sozialhilfe verabschieden. Die Verwandten machen Druck. Denn an sie würde sich nun wenden müssen, wer weiter auf fremde Kosten leben wollte. „Den Steuerzahler kannst Du meinetwegen abzocken, aber versuch nicht, mit neuen Gören bei mir zu landen“, heißt es jetzt derb, dafür aber auch sehr eingängig. Anders kann es nicht sein. Vom bisherigen Recht, sämtliche Steuerzahler für meine Kinder in Zahlungspflichten nehmen zu dürfen, ist nur noch das Recht gegenüber solchen Steuerzahlern geblieben, die meine Verwandten sind.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Bildungsferne Jungs, die über Gewalt nach oben streben
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nur wenigen entsteht durch Clintons Reform ein Schaden. Viele aber gewinnen. Die Bürger dürfen mehr von ihrem Verdienst behalten. Ihre Angst vor Kriminalität weicht. Bildungsferne Jungen, die über Gewalt nach oben streben, werden kaum noch gezeugt. Eine bedauernswerte, weil hoffnungslose Jugend wächst schlicht nicht mehr heran. Ungeborene können niemandem einen Baseballschläger über den Kopf ziehen, aber sie können auch von niemandem erniedrigt oder beleidigt werden.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Vor allem die schlechter verdienenden Minderheiten können aufatmen. Ihre Ghettos brennen nicht mehr. Und die Sozialhilfemütter von gestern können durch Erwerbstätigkeit ein Stück Selbstachtung zurückgewinnen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Auch die Einwanderung in die Sozialhilfe hört auf, weil den Suchern nach solchem Heil schlicht nichts mehr angeboten wird. Im Gegenzug fliehen die Leistungsträger nicht mehr. Ihre Gemeinden blühen wieder auf. Wer in den Achtziger- und Neunzigerjahren das immer mehr verrottende New York besucht hat und heute wieder in die Metropole kommt, könnte an ein Wunder glauben. Neben der Politik des Bürgermeisters Guliani hat Bill Clintons Gesetzesänderung einen Beitrag zu der neuen Blüte geleistet. Die Zahl der Morde sank von 1990 bis 2009 um fast 80 Prozent, von 2245 auf 461. Das spricht sich global herum. Mehr als je zuvor streben tüchtige junge Menschen aus der ganzen Welt in den Big Apple. Auch Los Angeles und Chicago melden drastische Rückgänge der Gewaltkriminalität.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Wo die hartgesottenen Rassisten sitzen, wird nach Clintons glücklicher Reform ebenfalls deutlich. Sie unterteilen sich in zwei Gruppen. Die eine steht eher rechts und hält die Sozialhilfemütter für parasitär, durchtrieben und sexuell verkommen. Dabei handeln diese Frauen genau so rational wie andere Subventionsempfänger auch. Wenn mir der Staat Geld anbietet, wäre ich dumm, es nicht zu nehmen. Clinton versteht das. Deshalb beginnt er keinen moralischen Kreuzzug, sondern ändert das Gesetz - und zwar für alle.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Linke argumentieren im Grunde noch verachtender
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe steht eher links und argumentiert im Grunde noch verachtender. Sie betrachtet die Sozialhilfemütter als hilflose Personen, die selbst einfachste menschliche Verrichtungen nicht hinbekämen. Deshalb müsse mehr Geld her für immer größere Schutzheere von Sozialarbeitern her. Rechte wie linke Rassisten werden von den Sozialhilfemüttern umgehend Lügen gestraft. Sie können Schwangerschaften nämlich genau so gut verhüten wie ihre Karriereschwestern. Gleich nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes verwenden auch sie das gesamte Arsenal der Geburtenkontrolle. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Im einst besonders hart betroffenen Kalifornien liegen afroamerikanische Frauen heute bei nur noch 1,7 Kindern. Sie erreichen nicht einmal mehr die Nettoreproduktion. Seinerzeit ehrlich besorgte und nicht nur Pfründe verteidigende Clintonkritiker räumen deshalb ein, dass der Präsident viel Richtiges bewirkt hat. Und seine Verteidiger akzeptieren, dass Sozialhilfe nicht immer „missbräuchlich“ bezogen wird. In etwa 30 Prozent der Fälle mit 20 Prozent der Kinder handelt es sich um wirklich unschuldig in Not Geratene.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rassist“ gilt in Deutschland noch als liebevoller Anwurf gegen Kritiker von Zuständen, die Clinton 1996 zum Handeln gezwungen haben. Gerne kommt da auch noch ein Goebbels oder gleich ein ganzer Holocaust hinterher geflogen. Ein Stück weit steckt in solchen Invektiven auch Nazivergangenheit. Schwerer aber wiegt, dass Deutschlands Interessengruppen, die aus der Armutshege stetige Gehälter beziehen, längst größer sind als ihre Gegenstücke damals in Amerika. Das kann auch gar nicht anders sein. Schließlich leben bei uns nicht nur 4,6 Prozent der Einwohner - wie 1995 in Amerika - von Sozialhilfe, sondern mit elf Prozent bereits mehr als doppelt so viele.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nicht zehn Prozent aller Kinder werden in Sozialhilfe geboren, sondern fast 20 Prozent. Spitzenkommunen erreichen nicht wie New York damals 25 Prozent, sondern über 70 Prozent wie im Berliner Nord-Neukölln, über 40 Prozent im Bundesland Bremen und schon 26 Prozent selbst im noblen Hamburg.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Zahl der von Sozialhilfe lebenden Kinder unter 14 Jahren explodiert in Deutschland zwischen 1965 und 2009 von 120.000 auf fast zwei Millionen im April 2009. Das sind noch einmal 130.000 Kinder mehr als beim Start der Hartz IV-Reform im Jahre 2005, die doch die Trends umkehren wollte. Obwohl seit damals fünf Jahrgänge über das Alter von 14 Jahren hinausgewachsen sind, verbessern sich die Zuwendungschancen der Kinder nicht. Ganz wie damals in Amerika werden immer stärkere Jahrgänge direkt in die Transfers nachgeboren. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Der Anteil des Nachwuchses auf Transfer schießt nach oben
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
1965 ist Deutschland pro Kopf noch relativ arm. Die Geburtenkontrolle wird erschwert, die Abtreibung bestraft. Dennoch bleiben Sozialhilfekinder mit 0,6 Prozent aller Kinder die rare Ausnahme. Heute ist Deutschland um ein Mehrfaches reicher und zahlt dennoch mehr als je zuvor für seine unteren Einkommensgruppen. Gleichwohl haben die Frauen das gesamte Programm der Verhütung zur Verfügung. Niemand muss wegen äußerer Zwänge Kinder in die Welt setzen. Dennoch schießt der prozentuale Anteil des Nachwuchses auf Transfer mit jetzt 20 Prozent um den fast unglaublichen Faktor 33 nach oben. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Während der Tod der Familie beklagt wird, erweist sie sich in Hartz IV als jung und vital. Während unter den rund sieben Millionen Hartz IV-Empfängern unter 65 Jahren 34 Prozent jünger als 20 Jahre alt sind, erfreuen sich in der zahlenden Gruppe mit 55 Millionen unter 65 Jahren gerade einmal 20 Prozent solcher Jugend.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Im Stillen konzediert mancher jetzt auch für Deutschland die Gültigkeit von Murrays Gesetz, dass steigende Prämien für bildungsferne Kinder nicht weniger und besser gebildeten Nachwuchs, sondern noch mehr bildungsferne Kinder hervorbringen. Ungleich mehr Bestürzung bewirkt, dass mittlerweile 20 bis 25 Prozent der gesamten Jugend nur beschränkt ausbildungsfähig ist. Unter den Hartz-IV-Kindern sind es 40 bis 50 Prozent. Spätestens seit 2004 sind diese Zahlen bekannt.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ein halbes Jahrzehnt später warnt der zweite Nationale Bildungsbericht der Kultusministerkonferenz, dass dieses alarmierende Zurückbleiben immer mehr Migrantenkinder betrifft, die Deutschlands Zukunft sind, weil ihr Anteil in den Schulklassen jährlich steigt. Gerade die Unqualifizierten unter den Migranten mit ihren ausgedehnten Familienclans zeigen die höchste Zufriedenheit mit dem Leben auf Hartz IV. Hingegen wollen Einwanderer vor allem aus Osteuropa heraus aus dem Transfersektor, wo sie sich etwa wegen Nichtanerkennung ihrer Diplome vorübergehend aufhalten müssen. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
In Deutschland fehlen 750.000 Kinder pro Jahr
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es pro Jahr nur 680.000 Neugeborene. Für die Nettoreproduktion von 2,1 Kindern pro Frauenleben wären jedoch 1,1 Millionen Geburten erforderlich. Es fehlen pro Jahrgang also von vornherein 420.000 Kinder. Zählt man zu den Nichtgeborenen die 170.000 Nichtausbildungsfähigen unter den Geborenen hinzu, dann liegt der jährliche Fehlbestand bereits bei knapp 600.000. Nun verlassen aber seit 2004 jährlich auch noch 140.000 bis 170.000 junge Qualifizierte aller Religionen und Ethnien das Land. Während damals die New Yorker vor den finanziellen und kriminellen Lasten ihrer Heimatstadt meist nur in einen anderen Bundesstaat übersiedeln, also Amerikaner bleiben, gehen die hiesigen Abwanderer gleich der gesamten Nation verloren. Damit fehlen von den 1,1 Millionen der pro Jahr Benötigten 750.000. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Es verbleiben pro Jahr 350.000 Ausbildungssichere, also gerade mal 30 Prozent des Bedarfs. Die deutsche Demografie rechnet mit ihnen auch für die weitere Zukunft als festen Bestand. Da sie aber weltgewandt sind, begreifen sie früh, dass sie als Erwachsene nicht nur 170000 unqualifizierbare Gleichaltrige nebst Nachwuchs versorgen müssen, sondern dass jährlich auch eine Million zusätzliche Rentner versorgt sein wollen. Selbst bei entschiedener Vaterlandsliebe traut sich das kaum noch jemand zu. Schon 2007 träumen deshalb 87 Prozent aller deutschen Hochschulabsolventen von Karrieren im Ausland. Auch deshalb, weil sie dank geringer Sozialverschwendung dort 70 Prozent ihres Verdienstes behalten statt weniger als 50 Prozent hier. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
In Deutschland will man von Murrays Gesetz und Clintons Politik nichts wissen. Man glaubt, die Zahl der armen und bildungsfernen Kinder anders verringern zu können. Erstens: Noch einmal höhere Prämien für bildungsferne Mütter sowie – zweitens – durch Kinderkrippen. Die betroffenen Frauen sollen nicht nur für jedes Kind mehr Geld bekommen. Zugleich sollen bildungsnahe und oftmals kinderlose Frauen ihren bildungsfernen Schwestern den Nachwuchs ab dem 18. Lebensmonat viele Stunden täglich entziehen und durch Deutschreden klug machen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Dass dies nicht funktioniert, kann man bereits heute besichtigen. Kein Bundesland lebt seit 1945 linker und fortschrittlicher als Bremen. Reich ist man damals ebenfalls. Heute jedoch werden mit über 40 Prozent - Bremerhaven allein über 50 Prozent - mehr Kinder gleich in die Sozialhilfe geboren als in den anderen Bundesländern. Und nirgendwo wird mutiger mit Erziehungsreformen experimentiert als am Weserstrand. Dennoch belegt das Land in den Pisa-Tests eisern und immer wieder nur den letzten Platz. Und zusammen mit den Berlinern leiden die Hanseaten unter dem höchsten Kriminalitätsrisiko. So leben von 100 Jungen Bremerhavens 2006 über 40 im Archipel Hartz IV. Die aber schaffen 90 Prozent der Jugendkriminalität. Man wiederholt Amerikas Erfahrungen fast eins zu eins. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Wenn jemand die Schule abbricht ...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Wenn irgendjemand in der Welt versucht, den Nachwuchs eingewanderter Schulversager hochintelligent zu machen, dann sind das die Hanseaten. Und doch liegt ihr Scheitern offen zu Tage. Das bremst ihren Optimismus nicht. Nur noch eine letzte Schippe Geld drauf und alles werde gut. So verspricht der Regierende Bürgermeister, das weitere Versinken der Hanseaten im Leistungsabgrund zu stoppen, wenn er nur von den anderen Länder mit „besseren Sätzen für Kinder bei Hartz IV“ eine letzte Chance bekomme. Das höchste deutsche Gericht ist ganz bei ihm mit der anstehenden Erhöhung des Kindersatz für Hartz-IV-Familien gleich für die gesamte Republik.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
All diese Aufbruchsstimmung wird begleitet von der pädagogischen Idee, dass gerade Deutschland durch besonders schlechte Lehranstalten geschlagen sei. Wenn jemand abbricht oder nur minimale Abschlüsse schafft, dann sei das vor allem Schuld der Schule: „80000 Schulabbrecher pro Jahr sind ein Versagen des Systems, nicht der Schüler“, zeigt sich Stephan Jansen als Gründungsrektor der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen überzeugt.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Sind die Schulen wirklich Schuld am verhinderten sozialen Aufstieg?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Weil in Deutschland die Herkunft den Schulerfolg stärker prägt als in anderen Ländern, könne das nun einmal nur an den Schulen liegen. Wenn aber Deutschland überdurchschnittlich vielen Schulversagern aus aller Welt eine Heimstatt bietet, dann könnte auch genau darin der Grund für die unterdurchschnittliche Akademikerquote liegen. Denn es ist zugleich Deutschland, das als erste entwickelte Nation in einer negativen Bildungsspirale steckt, obwohl das Schulsystem ständig reformiert und besser finanziert wird. Abschlüsse werden immer leichter gemacht und dennoch schaffen die 25- bis 34-Jährigen nicht mehr akademische Grade als die 55- bis 64-Jährigen mit ihren damals vergleichsweise ärmlichen Bedingungen und Behandlungen mit Schwarzer Pädagogik. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ein und dieselbe Schule soll bei einem türkischen Kind die nur in Brache liegende Intelligenz entdecken und es erfolgreich zum Abitur führen, gleichzeitig bei einem anderen türkischen Kind aber die Intelligenz übersehen oder gar verhindern. Nun ist nicht zu bestreiten, dass es unter Einwanderern ungehobene Talente gibt, weil in der Heimat Schulen teuer sind oder fehlen. In Deutschland aber erhalten sie alles kostenlos. Mit einer Batterie spezieller Förderungsmaßnahmen werden selbst solche Begabungen noch dingfest gemacht, die sogar der aufmerksamsten Lehrkraft entgehen. Niemand zählt die fremden Begabungen, die erst durch deutsche Schulen überhaupt auf den Weg des Erfolges gelangen. Und doch mag für das eine oder andere Kind die millimetergenaue Förderung immer noch fehlen. Aber mehr als Ausnahmen können das nicht sein.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ein Gedankenexperiment mag das verdeutlichen. Würde eine Nation als Einwanderer nur deutsche Schulabbrecher und Hauptschüler aufnehmen, für die man daheim alle nur denkbaren Förderungstechniken bereits erfolglos ausprobiert hat, könnte es in der Aufnahmenation zu antideutschem Rassismus kommen. Um den zu beenden, würde man dem Land allerdings keinen Integrationsgipfel empfehlen, sondern die Einfuhr von mehr deutschen Mittel- und Oberschülern.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nun hat Deutschland seit den 1980er Jahren bald zwölf Millionen Menschen hereingeholt, unter denen höchstens zehn Prozent qualifiziert sind. Dabei geht es nicht nur um Muslime. Denn auch frühere Zuwanderer aus dem christlichen Südeuropa schaffen den Leistungssprung für höhere Qualifikationen häufig nicht. Obwohl im Zeitraum 1970 bis 2003 rund 7,3 Millionen Ausländer ankommen, stagniert die Zahl sozialversicherungspflichtiger Ausländer bei 1,8 Millionen. Der Löwenanteil landet in den Transfersystemen. Hingegen sind Neuankömmlinge in den klassischen Einwanderungsländern im Durchschnitt deutlich besser ausgebildet als die Bevölkerung ihrer Herkunftsländer. Die Zuwanderer in Deutschland dagegen verfügen über niedrigere Bildungsabschlüsse als ihre Landsleute daheim. Deshalb haben – ungeachtet der dabei mitgezählten Eliteimmigranten aus Iran oder Russland – bei der Migrationsbevölkerung mit 14 Prozent siebenmal mehr keinen Schulabschluss als bei den Einheimischen. 44 Prozent dieses 19-Prozent-Anteils der Bevölkerung bleibt ohne Berufsausbildung gegenüber 20 Prozent bei den übrigen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nach Deutschland kommen meist jene, die schon daheim gescheitert sind
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Deutschland rekrutiert also vorrangig aus Milieus, die schon daheim im Leistungswettbewerb ausgeschieden sind. Wie sollten die jenseits ihrer Grenzen plötzlich Elitepools für Akademiker bilden? Die generöse Entscheidung, aus den zu Hause Gescheiterten zu rekrutieren, sorgt dafür, dass die meisten Migrantenkinder - aber eben nicht alle - in den Pisa-Tests 100 Punkte oder zwei Lernjahre hinter den Einheimischen liegen. Und diese Auswahl ist auch der entscheidende Grund dafür, dass jeder der in Deutschland 40 Millionen Erwerbstätigen schon 2008 auf Zusatzschulden von 25000 Euro für die Versorgung von Migranten sitzt. Nicht weil sie Ausländer sind, sondern weil sie schlechter qualifiziert sind, zahlen sie in ihrer aktiven Phase zwischen 20 und 60 Jahren weniger Abgaben, als sie an Leistungen erhalten.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Andere Nationen hüten sich auch angesichts solcher Noblesse davor, den deutschen Weg zu kritisieren. Mancher, der bei ihnen nicht landen kann, mag den durchaus warmherzigen Tipp bekommen, es doch in Deutschland zu versuchen. Aber diese Nationen kämen niemals auf den Gedanken, Deutschland zu imitieren. Wenn wir - so argumentieren sie - die Zuwanderer erst durch viele Milliarden klug machen sollen und das womöglich schief geht, haben wir in der globalen Konkurrenz doch gleich verloren.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Vor allem Anglo-Länder wie Kanada und Australien gehen deshalb einen diametral anderen Weg. Er ist ganz leicht zu verstehen. Diese Länder wollen, dass ihre Kinder gescheiter werden als die Eltern und ihre Zuwanderer tüchtiger sind als die Durchschnittsbürger. Schließlich sollen beide Gruppen gemeinsam das Land auch in Zukunft durch Innovationen unter den Hightech-Nationen halten. Nur wer den Aufnehmenden etwas bieten kann und ihnen nicht gleich in die Taschen greifen muss, darf hoffen, von ihnen auch angenommen zu werden. Das funktioniert ohne Integrationsgipfel und Dauerkampagnen gegen Rassismus. Den gibt es gar nicht erst. Eine Bevorzugung von Intelligenz aber pflegen diese Länder an ihren Grenzen schon. Wer etwas kann, darf in jeder Farbe schillern. Wer aber schon daheim nicht mitgekommen ist, darf auch mit lautstarkem Verweis auf Haut und Haare nicht herein.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Australier werben um Menschen
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Alles unter 40 Jahren wird entschlossen angelockt, solange es nur &amp;quot;highly skilled&amp;quot; ist. Selbst Mittelschulzeugnisse reichen nur, wenn zugleich Meisterbriefe für ausgewählte Handwerksberufe vorliegen. Hochschulreife sollte es schon sein. Auch Absolventen aus Orchideenfächern dürfen herein. Denn wer in einer Universität Erfolg hat, wird auch in einem fremden Land ohne kostspielige Hilfe weiterkommen. Australien bringt es auf den Punkt: „Unser Programm für die hoch qualifizierte Einwanderung zielt auf Menschen, die bestens ausgebildet sind. Sie müssen Englisch auf hohem Niveau beherrschen und sehr schnell einen Beitrag zur australischen Wirtschaft leisten können.“ In Kanadas Signal an die Talente der Welt erklingt derselbe Ton: Wir sind „an der Einwanderung von erfolgreichen Unternehmern interessiert, die mit ihren Fähigkeiten und ihrem Know-how einen Beitrag zum wirtschaftlichen und kulturellen Wohl Kanadas sowie zur Schaffung neuer Arbeitsplätze leisten.“ 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ist es in Deutschland schon zu spät für den angelsächsischen Weg? Präsident Clinton hat in Amerikas dynamisch wachsender Bevölkerung bei fünf Prozent der Menschen unter 65 auf Sozialhilfe die Notbremse gezogen. Wir wissen nicht einmal, dass es eine Notbremse gibt. Deshalb versorgt Ende 2009 die Hauptstadt Berlin mit 16,6 Prozent mehr als dreimal so viele Leute unter 65 auf Hartz IV. Bei 600000 Transferempfängern gibt es in der Metropole mittlerweile weniger als 100000 Industriearbeiter.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Deutschen haben bei einer schrumpfenden und vergreisenden Einwohnerschaft 20 Prozent aller Kinder auf Hartz IV. In Amerika sind es selbst in den schlimmsten Jahren nie mehr als zehn und jetzt unter zwei Prozent. In Amerika geht die jugendliche Gewaltkriminalität durch die Reform kräftig nach unten. In Deutschland explodiert die Zahl verhafteter 18- bis 20-jähriger Gewalttäter zwischen 1994 und 2008 von 19000 auf 37000.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Wer unter 25 ist selber schuld
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Deshalb also Koffer packen und nichts wie weg? Hunderttausende machen es so und raunen den Zögernden zu: Wer unter 25 ist, etwas kann und trotzdem bleibt, ist selber schuld. Womöglich ist es für Deutschland tatsächlich in dem Sinne zu spät, dass selbst eine Beendigung der Sozialhilfetrends das demografische Gesamtproblem kaum tangiert. Richtig ist auch, dass ein Kreuzzug gegen Minarette und Ganzkörperschleier nicht aus der Misere führt. Denn hiesiger Islamismus erwächst nur selten aus Frömmigkeit. Er dient zumeist als Schutzbehauptung für Versager nach dem Muster „Ich bin kein Verlierer, sondern nur unten, weil man meine Religion verfolgt und dafür werden die Deutschen, Franzosen, Dänen etc. teuer bezahlen.“
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Um zu verhindern, dass sich die Situation weiter verschlimmert, wirkt nichts segensreicher als ein ganz unideologisches Zudrehen des Geldhahns für alle, die ohne Behinderung sind und dennoch von Sozialhilfe leben wollen. In Amerika wachsen seitdem keine Ghettobrandstifter mehr heran. Entsprechend werden auch die Jünglinge ausbleiben, die in vielen Städten Europas Autos abfackeln.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Man müsste beim Kappen der Sozialhilfe die Amerikaner nicht einmal sklavisch imitieren. Man könnte sie überbieten und statt fünf ein Maximum von fünfeinhalb oder gar sechs Jahren Sozialhilfe anbieten. Gleichwohl wäre das Abstellen der Sozialhilfekultur kein Allheilmittel für Deutschlands Gebrechen. Aber ohne diesen Schritt kann das Land nur weiter abrutschen. Stoppt es hingegen den aktuellen Kurs, lässt sich vielleicht die Abwanderung der Intelligenten und gut Ausgebildeten sämtlicher Haut- und Haarvarianten verlangsamen. Überdies käme die Zuwanderung in die Transfersysteme zum Erliegen. Sie erfolgt schon jetzt im Wesentlichen über die Familienzusammenführung, weil der freie Zuzug von Millionen gering Qualifizierten nicht mehr fortgesetzt wird.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nach dem Kassieren des Rechts auf lebenslange Elternschaft in Hartz IV könnte sogar eine ernsthafte Einwanderungspolitik à la Kanada beginnen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Deutschland sollte um Chinesen werben
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Jährlich verlassen fast eine Million Chinesen ihre Heimat um anderswo ihr Glück zu suchen. Deutschland sollte um diese Auswanderer werben. Denn es gibt starke Hinweise darauf, dass es die Auswahl der Einwanderer und nicht ihre nachträgliche Bekrippung die den Weg zum Erfolg weist. Sie kommen von ehemaligen vietnamesischen Arbeitern der DDR, die zum Teil ethnische Chinesen sind.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
An sich müssten sie als benachteiligt gelten, weil die SED sie für das Verrichten einfachster Tätigkeiten holte. Überdies sind sie auch Opfer von Ausländerfeindlichkeit. Wenn deutsche Schulen tatsächlich gegen den Nachwuchs armer Einwanderer diskriminieren, sollten die jungen Unterschichtvietnamesen vor allem als Schulversager auffallen. Auch deshalb, weil viele ihrer Eltern immer noch nicht richtig Deutsch können. Doch im Land Brandenburg besuchen 74 Prozent der vietnamesischen Kinder ein Gymnasium. Damit sind sie erfolgreicher als die Kinder einheimischer Herkunft. Niemand weiß, ob sie in Deutschland bleiben werden.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nach Auskunft der Mathe-Schülerweltrangliste liegt Hongkong auf Platz eins. Es folgen die ethnisch überwiegend chinesischen Länder Singapur und Taiwan auf den Plätzen zwei und drei. Deutschland belegt einen durchaus ehrenwerten Platz zwölf. 2009 hat China unter 400 Millionen Internetnutzern 200 Millionen mit Breitbandanschlüssen. In dem Land büffeln 27 Millionen Studenten auf technisch-naturwissenschaftlichen Fachhochschulen und Universitäten. Deutschland als von China 2009 abgelöster Exportweltmeister hat in allen Fachrichtungen zusammen gerade zwei Millionen Studenten. 2015 sollen es nur noch 1,6 Millionen sein.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Von Deutschlands 40 Millionen Erwerbspersonen stecken - mit sinkender Tendenz - gerade noch 24 Millionen in Vollzeitbeschäftigung. Einen Anfang hat man hierzulande immerhin gemacht, denn 25000 Studenten aus China stellen bereits heute die größte Ausländergruppe an deutschen Universitäten. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/debatte/article6305249/Der-Sozialstaat-pumpt-Geld-und-vermehrt-die-Armut.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/debatte/article6305249/Der-Sozialstaat-pumpt-Geld-und-vermehrt-die-Armut.html&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Diese Jobs bringen weniger Geld als Hartz IV&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
In einigen Branchen bekommen Geringverdiener deutlich weniger Geld als Hartz-IV-Empfänger. Dies zeigt eine Studie des dem Bund der Steuerzahler nahestehenden Karl-Bräuer-Instituts im Auftrag der &amp;quot;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&amp;quot;. &amp;quot;Für viele Beschäftigte in Deutschland lohnt sich ihre Arbeit nicht&amp;quot;, heißt es in dem Bericht (faz.net). 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Demnach bekommt beispielsweise ein geringverdienender Arbeitnehmer in der Zeitarbeitsbranche (verheiratet, zwei Kinder, Alleinverdiener) inklusive Kindergeld 278 Euro weniger durch seinen Job zusammen, als wenn er nicht arbeiten gehen und dafür Arbeitslosengeld II (Hartz IV) einstreichen würde.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Den fehlenden Betrag zum gesetzlich garantierten Mindesteinkommen nach Hartz IV – im Fall des Familienvaters 1653 Euro – kann der Arbeitnehmer zwar &amp;quot;aufstocken&amp;quot; und sich vom Jobcenter nach einem Antrag auszahlen lassen. Dennoch werde dadurch das Lohnabstandsgebot, wonach ein Erwerbstätiger eigentlich mehr Geld bekommen soll als ein Empfänger staatlicher Transferleistungen, &amp;quot;in vielen Wirtschaftszweigen&amp;quot; nicht eingehalten, schreibt die Zeitung weiter.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
In einigen Branchen seien die &amp;quot;finanziellen Anreize zur Arbeitsaufgabe besonders stark&amp;quot;. Dazu zählten neben Zeitarbeit das Gastgewerbe, das Wach- und Sicherheitsgewerbe sowie der Garten- und Landschaftsbau. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Dem Bericht zufolge gibt es weitere Branchen wie den Einzelhandel oder die Pflegeberufe, in denen Geringverdiener nur bis zu 100 Euro netto monatlich über den Einkünften eines Hartz-IV-Empfängers liegen. &amp;quot;Durch eine Anhebung der Hartz-Regelsätze von derzeit 359 Euro würde sich das Abstandsproblem auf viele weitere Branchen ausdehnen&amp;quot;, heißt es in dem Bericht weiter.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Derzeit gebe es in Deutschland derzeit 330.000 Vollzeitbeschäftigte, die trotz ihres Jobs einen Zuschuss aus Hartz IV erhielten, meist als Wohn- und Heizkostenzuschuss. Im Niedriglohnsektor arbeiteten – je nach Definition – bis zu einem Fünftel der deutschen Arbeitnehmer.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Dieses Modell – das einen Anreiz für Unternehmen schaffen soll, Jobs auch für geringer Qualifizierte zu schaffen, war von der rot-grünen Bundesregierung bei der Einführung vor gut fünf Jahren so gewollt. Gewerkschafter haben sich jedoch gegen noch mehr Niedriglohn-Jobs ausgesprochen. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir müssen die rasante Ausdehnung des Niedriglohnsektors endlich stoppen&amp;quot;, sagte Hans-Jürgen Urban, Vorstandsmitglied der IG Metall, der &amp;quot;FAZ&amp;quot;. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat 7,50 Euro Mindestlohn brutto gefordert, laut Urban wären mindestens 8,50 Euro erforderlich.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Mit dem Hartz-IV-Regelsatz von 359 Euro beschäftigt sich am 9. Februar das Bundesverfassungsgericht – und entscheidet, ob die Höhe des Satzes angemessen ist. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/article6298067/Diese-Jobs-bringen-weniger-Geld-als-Hartz-IV.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/wirtschaft/article6298067/Diese-Jobs-bringen-weniger-Geld-als-Hartz-IV.html&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;font size="2" face="Verdana, Arial"&gt;RSS Feed created by &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;Siteboard.de&lt;/a &gt; ! Holen Sie sich Ihr &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;kostenloses Forum&lt;/a &gt; in einer Minute ! &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Stehen wir vor dem großen Dollar-Crash</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=797#797</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Mi Feb 03, 2010 14:50 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 127&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;Schon wird die nächste Geldschwemme wird gefordert.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;In den USA geht Angst vor neuer Finanzkrise um&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
US-Kongressabgeordnete fürchten, die steigenden Ausfallraten bei Gewerbeimmobilienkrediten würden zu einer neuen Welle von Zusammenbrüchen von Immobilienunternehmen und Banken führen. 79 demokratische und republikanische Abgeordnete haben jetzt gemeinsam US-Finanzminister Timothy Geithner und Fed-Präsident Ben Bernanke aufgefordert, schnell Maßnahmen zur Abwendung einer neuen Krise zu ergreifen. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nach einer Studie der Deutschen Bank könnten in den nächsten drei Jahren Kredite über 910 Mrd. US-Dollar im Feuer stehen. Betroffen sind auch deutsche Kreditinstitute, die in den vergangenen Jahren milliardenschwere Darlehen für Investments in US-Gewerbeimmobilien gestellt hatten. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
„Finanzministerium und Notenbank müssen alles unternehmen, um eine potenziell verheerende Welle von Kreditausfällen und Zwangsverwertungen zu verhindern“, sagt der Vorsitzende des Finanzmarktausschusses, Paul E. Kanjorski. Der demokratische Kongressabgeordnete von Pennsylvania hat gemeinsam mit dem republikanischen Kongressmann Ken Calvert aus Kalifornien die Partei übergreifende Aktion auf die Beine gestellt. „Ein Zusammenbruch des Gewerbeimmobilienmarktes würde die angeschlagene US-Wirtschaft weiter schwächen“, warnt Calvert eindringlich. 
&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Immobilienpreise sind gegenüber 2007 um bis zu 50 Prozent gesunken. Eine Reihe großer Investoren ist bereits insolvent gegangen. Darunter auch General Growth, der zweitgrößte Shoppingcenter-Betreiber der USA. Zu den Kreditgebern des mit 27 Mrd. US-Dollar (19,4 Mrd. Euro) in der Kreide stehenden Unternehmens zählten auch die Commerzbank-Tochter Eurohypo, die Deutsche Bank, die Landesbank Hessen-Thüringen, die WestLB sowie die BayernLB.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nach einer neuen Studie der Immobilien-Researchgesellschaft Trepp beträgt die Ausfallrate bei US-Gewerbeimmobiliendarlehen inzwischen sechs Prozent. Zwölf Monate zuvor lag die Quote bei lediglich 1,2 Prozent. In den nächsten drei Jahren könnte die Rate nach einer neuen Analyse der Deutschen Bank noch drastisch steigen. Danach müssen Investoren bis 2013 Kredite über 1400 Mrd. US-Dollar (1004 Mrd. Euro) refinanzieren. Bei 65 Prozent dieser Darlehen drohe eine Anschlussfinanzierung zu scheitern, heißt es in der Studie. Denn der Marktwert der Immobilien liege weit unter dem offenen Kreditbetrag. Insgesamt stünden damit Darlehen über 910 Mrd. US-Dollar (655 Mrd. Euro) im Feuer. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Zwar akzeptiert die US-Notenbank bereits Gewerbeimmobilien-Kredite als Sicherheit für ihre direkten Darlehen an die Finanzwirtschaft und hat insgesamt mehr als eine Billion US-Dollar an Liquidität in das Kreditsystem gepumpt. Das hilft Investoren aber kaum, da sie ihre Immobilienkäufe nur mit kurzfristigen Darlehen über drei bis fünf Jahre finanziert haben. Die Fed müsse deshalb die Banken mit noch mehr Kapital versorgen, damit diese Anschlussfinanzierungen leisten können, fordern die Kongressabgeordneten. Sonst drohe ein Teufelskreis: Zwangsverwertungen würden die Immobilienpreise nur weiter unter Druck bringen, zu weiteren Zwangsverwertungen und damit am Ende auch zu weiteren Bankpleiten führen. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/finanzen/article6228623/In-den-USA-geht-Angst-vor-neuer-Finanzkrise-um.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/finanzen/article6228623/In-den-USA-geht-Angst-vor-neuer-Finanzkrise-um.html&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;USA machen 1,6 Billionen Dollar neue Schulden&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die US-Regierung wird bei der Vorlage ihres Haushaltsplans für das kommende Jahr Kreisen zufolge ein düsteres Bild der Finanzlage zeichnen. Für das Ende September endende Finanzjahr 2010 rechnet das US-Präsidialamt mit einem neuen Höchststand bei der Verschuldung des Landes, wie am Sonntag aus dem Kongress verlautete. Das Haushaltsdefizit werde auf die neue Rekordsumme von 1,6 Billionen Dollar ansteigen. Derzeit beträgt es noch nie dagewesene 1,4 Billionen Dollar. Den Schätzungen zufolge soll das Defizit im Finanzjahr auf 700 Milliarden Dollar zurückgehen und wird am Ende des Jahrzehnts bei rund einer Billion Dollar liegen. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
US-Präsident Barack Obama will am Montag seinen Haushaltsentwurf für 2011 vorstellen. Er will einerseits mit Einsparungen bei den Staatsausgaben gegen die Rekordschulden des Landes vorgehen. Gleichzeitig will der Präsident im Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit die Wirtschaft ankurbeln. Insgesamt soll der Haushalt 3,8 Billionen Dollar betragen. 
&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Nach offiziellen Angaben beläuft sich die gesamte US-Staatsverschuldung auf mehr als zwölf Billionen Dollar. Zum Vergleich: Deutschland hat eine Gesamtverschuldung von rund 1,75 Billionen Euro (2,42 Billionen Dollar). Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt liegen die USA damit aber immer noch besser als Deutschland (65 Prozent zu 73 Prozent sogenannte Schuldenstandsquote). Als das am höchsten verschuldeste Land gilt Japan mit einer Schuldenstandsquote von knapp 190 Prozent.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Einige Experten weisen aber darauf hin, dass die tatsächliche Staatsverschuldung jeweils deutlich höher liegt – unter anderem wegen Verbindlichkeiten in den Sozialkassen. Nach inoffiziellen Schätzungen kommen die USA dann auf mehr als 70 Billionen Dollar, Deutschland auf mehr als 7 Billionen Euro. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/article6054191/USA-machen-1-6-Billionen-Dollar-neue-Schulden.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.welt.de/wirtschaft/article6054191/USA-machen-1-6-Billionen-Dollar-neue-Schulden.html&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;font size="2" face="Verdana, Arial"&gt;RSS Feed created by &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;Siteboard.de&lt;/a &gt; ! Holen Sie sich Ihr &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;kostenloses Forum&lt;/a &gt; in einer Minute ! &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Schachtschneider Klage gegen die EU ?</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=796#796</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Mi Feb 03, 2010 14:39 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 38&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;EU(RO) Phantasien.
&lt;br /&gt;
Oder muß am Ende doch wieder Deutschland zahlen ?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;EU kontrolliert die Finanzen Griechenlands&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Das hoch verschuldete Griechenland muss bis 2012 sein Defizit in den Griff bekommen. Dazu sind harte Einschnitte für die Bürger und Unternehmen nötig, entschied die EU-Kommission im laufenden Defizitstrafverfahren. Athen bekommt zwei Jahre mehr Zeit zur Verminderung der Neuverschuldung als bisher vereinbart.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die Schuldenkrise in Griechenland drückt auf den Euro. Die Kommission nimmt mit dem Schritt den griechischen Haushalt unter strikte Kontrolle. Die Regierung muss jetzt alle zwei bis drei Monate in Brüssel über ihre Sparerfolge Bericht erstatten. Sollte sie das Ziel verfehlen, droht eine Geldbuße. Es wäre allerdings das erste Mal, dass die EU zu diesem drastischen Mittel greifen müsste. 
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Es wird damit gerechnet, dass die EU-Finanzminister am 16. Februar den Vorschlag der Kommission bestätigen werden.
&lt;br /&gt;
Athen will die Neuverschuldung von derzeit knapp 13 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt bis 2012 unter die erlaubte Marke von 3 Prozent drücken. Das bedeutet eine Senkung des Defizits von 75 Prozent. Zu den Einschnitten gehören die Abschaffung von Steuerausnahmen, ein Einstellungsstopp im öffentlichen Dienst und Gehaltskürzungen bei Staatsbediensteten. 
&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/international/israel_berlusconi_besuch_wunsch_eu_1.4745763.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.nzz.ch/nachrichten/international/israel_berlusconi_besuch_wunsch_eu_1.4745763.html&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
=== &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Berlusconi wünscht sich Israel in der EU&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
(sda/dpa) Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi wünscht sich Israel als Mitglied der Europäischen Union. Dies sei sein grösster Wunsch, solange er in der Politik aktiv sei, sagte der 73-jährige Regierungschef zum Auftakt eines dreitägigen Besuchs in Israel.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu würdigte Berlusconi als «einen der grössten Freunde Israels» und sprach von einem «historischen Besuch».
&lt;br /&gt;
Berlusconi wird wie zuvor auch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel die seltene Ehre zuteil, auch vor dem Parlament sprechen zu dürfen. 
&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/international/israel_berlusconi_besuch_wunsch_eu_1.4745763.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.nzz.ch/nachrichten/international/israel_berlusconi_besuch_wunsch_eu_1.4745763.html&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Neues und altes Forum</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=795#795</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=8&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;mod3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Mi Feb 03, 2010 09:43 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 8&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;Da sich - wie auch damals im alten Forum - einige Spammer breit machen, gibt es keine automatische Freischaltung mehr bei der &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Registrierung&lt;/span&gt;.
&lt;br /&gt;
Ab jetzt muß jeder &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;NEUE&lt;/span&gt; Benutzer vom Administrator frei geschaltet werden.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
P.S: Für die existierenden User bleibt alles beim Alten !
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;font size="2" face="Verdana, Arial"&gt;RSS Feed created by &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;Siteboard.de&lt;/a &gt; ! Holen Sie sich Ihr &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;kostenloses Forum&lt;/a &gt; in einer Minute ! &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
</description>
</item>
<item>
	<title>Diskussion :: RE: Parallellogik der Unterschicht</title>
	<link>http://nf.siteboard.de/viewtopic.php?p=793#793</link>
	<description>
Autor: &lt;a href=&quot;http://nf.siteboard.de/profile.php?mode=viewprofile&amp;u=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sarastro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Verfasst am: Di Jan 26, 2010 13:56 (GMT 2)&lt;br /&gt;
Thema Antworten: 7&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span class="postbody"&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Der Sozialstaat als totalitäres Regime und die von ihm missbrauchten Kinder&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
von André F. Lichtschlag
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Ein Orkan aus Frankfurt
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
„Der Sozialstaat gleicht immer mehr einem totalitären Regime, das die Familien zerschlägt“, so lautet der wohl meistzitierte Satz des vergangenen Wochenendes aus dem bereits vieldiskutierten „FAZ“-Artikel „Alleinerziehende – die Hätschelkinder der Nation“ von Rainer Hank und Georg Meck. Die Bemerkung stammt vom Kieler Sozialphilosophen Wolfgang Kersting. Peter Sloterdijk hat Nachwuchs bekommen.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Und es ist nicht die einzige Prise plötzlicher Wahrheit, die uns da entgegenweht. Vielmehr entfachen Hank und Meck in der altehrwürdigen „Frankfurter Allgemeinen“ einen Orkan, der mal eben eines der bundesdeutschen Großtabus hinwegfegt: Die Gruppe der Alleinerziehenden wachse stetig, schuld seien die perversen Anreize des Wohlfahrtsstaates, der Sonderprämien für Alleinerziehende zahle – eine „Einladung zum Missbrauch“ selbst für die, die dauer- oder wechselhaft heimlich einen „Partner“ haben.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
„Die staatliche Unterstützung nimmt den Charakter einer Trennungsprämie an“, zitiert die „FAZ“ den Chef des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn. Mit vier Kindern seien schnell „auch 2000 Euro drin“. Und das, so Hank und Meck, „läppert sich im Lebensverlauf. Für eine nie erwerbstätige Mutter mit einem Kind – eine nicht untypische Hartz-IV-Biographie“ – müsse „der Steuerzahler bis zu ihrem 50. Lebensjahr 445.000 Euro bezahlen“. Eine vergleichbar qualifizierte, ebenfalls alleinerziehende, aber erwerbstätige Mutter zahle im selben Zeitraum rund 215.000 Euro an Steuern. Das bedeute: „Um die erwerbslose Alleinerziehende zu alimentieren, braucht es zwei Arbeiterinnen gleichen Typs.“
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Die „FAZ“ beruft sich auf das Ergebnis einer noch unveröffentlichten Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Auch deren Ergebnis: „Eine alleinerziehende Hartz-IV-Empfängerin wäre nicht nur dumm, sich offiziell wieder einen Partner zuzulegen. Es wäre auch unklug, wenn sie einen regulären Job annähme.“
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Sonderzahlungen gibt es immer obenauf: „Allein für Babyausstattung, Hilfen für Klassenfahrten oder für Kommunion respektive Konfirmation stieg der Aufwand zwischen 2005 und 2007 von 42 auf 62 Millionen Euro. Was die staatliche Förderung der Alleinerziehenden aber insgesamt den Steuerzahler kostet, hat bislang noch niemand errechnet“, so die „FAZ“. Dabei ist das nur der kleinere, ökonomische und die Erwachsenen betreffende Teil der Bilanz. Schlimmer wiegt, und diese Fragen seien eigentümlich frei hinzugefügt: Wieviele Kinder aus intakten, liebevollen Familien sind nie geboren worden, weil diese als Melkkühe der Nation doppelt und dreifach ausgebeutet werden und sich selbst als Doppelverdiener spätestens beim zweiten Kind kaum mehr die Klassenfahrt leisten können, die der anderen Seite des perfiden Spiels auch gerne noch beim vierten jungen Empfangsberechtigten oben drauf geschenkt werden? Und wie geht es den Kindern derer, die nach der Umverteilung zugunsten kaputter Lebensläufe nun statt dessen Nachwuchs in die Welt setzen, den sie selbst nicht hätten finanzieren können, und den sie zuweilen nicht aus Liebe gebären, sondern aus mehr oder weniger nüchterner Berechnung? Wieviele Ehen wurden aufgrund der perversen sozialstaatlichen Anreize geschieden oder nie geschlossen – und wie viele Kinder haben dadurch ohne festen Vater gelitten? Wer hat je die Seelen der Kleinsten gezählt, die dieser Sozialstaat zerstört hat? Wie oft endete das politische Menschenexperiment der systematischen Umverteilung von den Produktiven und Soliden hin zu den Asozialen und Leichtsinnigen in unmenschlichen Katastrophen, in Wut, Lieblosigkeit, Krankheit, Vernachlässigung, Verzweiflung oder Selbstmord? Wer hat diese Menschenopfer auf dem sozialstaatlichen Altar der Blüms und Dresslers, der Schröders und Merkels, der Engelen-Kefers und Bsirskes, die uns alle doch wie Mielke schon nur lieben, je gezählt? Und wann kommt die Zeit, da politisch-bürokratische Schwerverbrecher, die längst nicht mehr nur Diebstahl und Hehlerei betreiben, als das bezeichnet werden, was sie tatsächlich auch sind?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Zu hart? Mag sein. Übertrieben? Vermutlich. Doch war nicht schon beim flächendeckenden Einweisen der Kleinsten in Kinderverwahranstalten mittels neuer Krippenpolitik nach alter DDR-Rezeptur meist nur von den finanziellen Kosten die Rede? Dabei ist auch diese von so vielen bereits gewollte staatliche Lufthoheit über den Kinderbetten nicht zuletzt eine Folge der Sozialpolitik, trauen doch deren Macher selbst ihrer eigenen Klientel nicht mehr zu, die durch Gesellschaftsklempnerei geborenen eigenen Kleinen auch zu umsorgen. Oder denken wir an den typisch deutschen und in seiner umbarmherzigsten Form bis hin zur Gefängnishaft für sich wehrende Eltern weltweit einmaligen Schulzwang: Wieviele gemobbte Kinder in der Schulanstalt, aus der es kein Entrinnen gibt, haben anschließend sich oder anderen viel Leid angetan? Wer hat hier die nachhaltig Verletzten oder gar Toten gezählt?
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Oder könnte die Politik gar der falsche Adressat sein? Ist nicht überhaupt in einer sterbenden Gesellschaft wie der unseren die heimliche, doch beinahe sadistische Feindschaft gegenüber Kindern die typische Zeiterscheinung? In gesunden, aufstrebenden Gesellschaften gibt es für die Erwachsenen immer das eine große Ziel: „Mein Kind soll es einmal besser haben!“ Seit 1968 aber verwirklichen und verzehren sich hierzulande Eltern selbst. Sie vererben dem lästigen Nachwuchs keinen kleinen Wohlstand mehr, sondern große Schulden. Die verletzten Seelen ihrer Schlüssel- und Scheidungskinder – „Du musst jetzt an Dich denken, nicht an Dein Kind“ – sind ebenfalls noch ungezählt.
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
Immerhin, eine Bresche hat die „FAZ“ mit der Aufstellung der ökonomischen Bilanz geschlagen. Vielleicht mehr, beruft sie sich doch am Ende wieder auf den Philosophen Kersting. „Klar“ sei für den nämlich: „Der Staat macht das nicht aus moralischen Motiven der Gerechtigkeit, sondern aus eiskaltem politischen Kalkül. Er macht sich seine Bürger zu abhängigen Untertanen und erwartet dafür Dankbarkeit in Form von Wählerstimmen.“ Soviel „Klar“ war selten zuvor.
&lt;br /&gt;
...
&lt;br /&gt;

&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://ef-magazin.de/2010/01/26/1815-zeitgeist-wende-teil-9-der-sozialstaat-als-totalitaeres-regime-und-die-von-ihm-missbrauchten-kinder&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://ef-magazin.de/2010/01/26/1815-zeitgeist-wende-teil-9-der-sozialstaat-als-totalitaeres-regime-und-die-von-ihm-missbrauchten-kinder&lt;/a&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;font size="2" face="Verdana, Arial"&gt;RSS Feed created by &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;Siteboard.de&lt;/a &gt; ! Holen Sie sich Ihr &lt;a href="http://www.siteboard.de"&gt;kostenloses Forum&lt;/a &gt; in einer Minute ! &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;
</description>
</item>
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