Forum der Neuen Freiheit Foren-Übersicht Forum der Neuen Freiheit

 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Geologisches Institut in Schweden gegen Klimahysterie

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Forum der Neuen Freiheit Foren-Übersicht -> Diskussion
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
mod1



Anmeldungsdatum: 25.04.2007
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: Fr Jun 08, 2007 10:49    Titel: Geologisches Institut in Schweden gegen Klimahysterie Antworten mit Zitat




Entgegen aller Klimahysterie behaupten Johan Nyberg und seine Kollegen vom Geologischen Dienst in Schweden, dass die Zunahme an Wirbelstürmen lediglich die Rückkehr zur "Normalität" darstelle und keineswegs auf die angeblich anthropogene Klimaerwärmung zurückzuführen sei:


http://www.abendblatt.de/daten/2007/06/08/751913.html
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sarastro



Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 706

BeitragVerfasst am: Do Jun 14, 2007 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

Kopie zur Information

Dr. Hans Penner, Diplomchemiker - 76351 Linkenheim-Hochstetten
an Frau Cornelia Behm (MdB), Bündnis 90/Die Grünen - cornelia.behm@bundestag.de
13.06.2007

Sehr geehrte Frau Behm,

haben Sie vielen Dank für die Übersendung Ihrer Kleinen Anfrage an den Deutschen Bundestag. Sie
stellen die Frage: "In welchen Mengen werden die einzelnen Treibhausgase durch die deutsche
Landwirtschaft emittiert?"

Ich will dem Bundestag nicht vorgreifen, sondern möchte Ihre Frage lediglich hinsichtlich des
Kohlendioxids beantworten.

Das Umweltbundesamt hatte mir am 10.08.2005 folgendes mitgeteilt: "Die 'technische' Emission von
Kohlendioxid lag im Jahre 2003 in Deutschland bei etwa 865 Mt CO2. Die Emission 'biologischen
Kohlendioxids' wird nicht exakt inventarisiert. Wissenschaftler schätzen jedoch, dass etwa 1,2 % der
Emission von Kohlendioxid durch menschliches Handeln bedingt ist, der Rest ist natürlichen
Ursprungs."

Demnach sind 98,8 % der Kohlendioxid-Emissionen biologischer Herkunft, d.h. sie entstammen der
Atmung der Lebewesen. Das weitaus meiste Kohlendioxid wird von Bodenbakterien produziert.

Deutschland hat 17,3 Millionen Hektar landwirtschaftliche Fläche und 11,1 Millionen Hektar
Waldfläche. Unter Vernachlässigung der tierischen und menschlichen Atmung kann man sagen, daß 86 %
der Kohlendioxid-Emissionen der landwirtschaftlichen Fläche entstammen. Nicht berücksichtigt sind
die geologischen Emissionen.

Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, die Kohlendioxid-Emission um 40 % zu senken, müßte die
landwirtschaftliche Kohlendioxid-Emission drastisch gesenkt werden. Am effizientesten dürfte dieses
Ziel durch Betonieren der Grünflächen zu erreichen sein.

Allerdings wird auch bei der Betonherstellung Kohlendioxid freigesetzt. Ich würde deshalb eher zum
Asphaltieren der Grünflächen raten. Eine chemische Desinfizierung der Böden kommt sicher aus Gründen
des Umweltschutzes nicht in Frage.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner

PS: Kopien an biologisch interessierte Bürger und Politiker.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sarastro



Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 706

BeitragVerfasst am: Mi Jun 27, 2007 14:09    Titel: Antworten mit Zitat

Glosse

Klima und Gender: Wie die globale Erwärmung Frauen diskriminiert

Es klingt wie Satire, doch die Wirklichkeit ist bereits weiter

von Gary Merrett

Kaum sind die G8-Gespräche angelaufen, schon gibt es eine schlechte Nachricht für Frau Merkel: Herr Bush wird nicht mitmachen beim „Klimaschutz“. Warum das für Frau Merkel so schlecht ist? Sie ist eine Frau! Denn dass die Klimaerwärmung besonders Frauen diskriminiert, ist spätestens seit dem Klimagipfel 2006 in Nairobi bekannt.

Damals trafen sich über 6000 Bürokraten und „Experten“ aus aller Welt, um sich über die diversen Aspekte der bevorstehenden Katastrophe auszutauschen und zu beraten. Bei dieser Klima-Orgie sorgten neben dem Heer von öden Funktionären auch einige Klima-Clowns – zwar unfreiwillig – für etwas Komik. Denn das Thema Klimaerwärmung wurde von wirklich allen denkbaren und undenkbaren Seiten beleuchtet: Dabei durfte das für Frau Merkel relevante Thema „Klima und Gender“ nicht fehlen. Umweltpolitiker und Berufsfrauen weisen nämlich darauf hin, dass Frauen besonders hart von der Klimakatastrophe betroffen sein werden: Während der Mann, die Luft mit CO2 verpestend, in seinem klimatisierten Auto zu seinem klimatisierten Büro fährt, muss die Frau auf die Kinder aufpassen. Und das zuhause, wo man sich vor allem in Entwicklungsländern die Anschaffung einer Klimaanlage nicht leisten kann. Außerdem müssten Frauen in Zukunft „auf der Suche nach Brennholz immer weitere Wege zurücklegen“. Und allgemein seien Frauen durch ihre biologische Veranlagung anfälliger für Klimaschocks. Dies müsse endlich von der Politik erkannt werden.

Doch was ist der Grund dafür, dass die ganze Klima-Debatte so einseitig, also nur aus der männlichen Perspektive, geführt wird? Eine mögliche Antwort finden wir in einem Artikel, der von dem kanadischen „Center for Innovation and Development“ veröffentlichte wurde: Frauen sind in naturwissenschaftlichen Graduierten-Studiengängen unterrepräsentiert, was wiederum dazu führt, dass ihr Einfluss im „Gender- und Klimasektor“ nur begrenzt ist.

Die „Leitstelle Gender, Umwelt und Nachhaltigkeit“ des Vereins „LIFE – Frauen entwickeln Ökotechnik e.V.“ sieht einen anderen Grund für die mangelnde Rücksicht auf Fraueninteressen im Klima-Diskurs: Bei UN-Klimaveränderungs-Verhandlungen sind zu wenige weibliche Bürokraten anwesend: nur etwa 15 bis 25 Prozent, wie „LIFE“ dem interessierten Leser in einem von der Europäischen Kommission finanzierten Pamphlet vorrechnet. Hinzu kommt, dass im deutschen Umweltministerium keine einzige Frau eine Management-Position im Bereich Klimaschutz innehat.

Der Verein hat sich vorgenommen gegen diese Missstände etwas zu unternehmen. Er hat in Zusammenarbeit mit zehn europäischen Städten unter dem Projektnamen „Climate for Change“ einen Plan zur „Geschlechtergerechtigkeit beim Klimaschutz“ ausgearbeitet. In einer Resolution namens „Gender Equality and Climate Change Policy“ empfiehlt die Projektgruppe dem UN-Klimasekretariat unter anderem die „Implementierung und Weiterentwicklung der Gendergerechtigkeit im Kyoto-Protokoll“.

Es bleibt abzuwarten, wie die Staats- und Regierungschefs auf diese Resolution von „LIFE“ und einigen Kommunalpolitikern reagieren werden. Vielleicht werden sie eine Männer-CO2-Abgabe einführen. Mit den Einnahmen könnte man dann etwa Siemens beauftragen, Millionen von Klimaanlagen für die Frauen der Dritten Welt zu bauen. So würde man auch gleichzeitig Arbeitsplätze schaffen! Oder aber es wird mehr Geld in die gender-, also frauenspezifische, Klimaforschung gesteckt. Auch dann, so die Polit-Logik, würden Arbeitsplätze entstehen.

Ganz gleich wie die Politiker und Bürokraten handeln werden, fest steht: Sie werden handeln. Und das ist die wahre Bedrohung für die Frauen – und Männer – dieser Welt.

http://www.ef-online.de/2007/06/07/klima-und-gender-wie-die-globale-erwarmung-frauen-diskriminiert/
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sarastro



Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 706

BeitragVerfasst am: Mo Nov 19, 2007 11:03    Titel: Antworten mit Zitat

„Flucht vor der Wirklichkeit“

Klaus, 66, ist seit 2003 Staatsoberhaupt der Tschechischen Republik. In den Neunzigerjahren war der frühere Wirtschaftswissenschaftler Premierminister. Der Mitgründer der liberaldemokratischen Partei ODS verficht die freie Marktwirtschaft im klassischen Sinne des schottischen Ökonomen und Philosophen Adam Smith, Foto: dpa

Interview Vaclav Klaus» Der tschechische Staatspräsident Vaclav Klaus über den Klimawandel, eskapistische Politiker und die Moral der Wissenschaft.

WirtschaftsWoche: Herr Präsident, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt sich während ihrer Staatsbesuche auf der ganzen Welt für den Klimaschutz ein. Überall findet sie Gehör. Nur bei Ihnen nicht. Warum?

Vaclav Klaus: Die unfaire und irrationale Debatte über die globale Erwärmung ärgert mich. Das Thema entwickelt sich mehr und mehr zum grundsätzlichen ideologischen Konflikt unserer Gegenwart.

Frau Merkel hat sich einer Ideologie verschrieben?

Sie glaubt vermutlich an diese Ideen. Das überrascht mich. Denn gerade als ausgebildete Physikerin ist sie doch ohne Zweifel fähig, umstrittene Hypothesen zu prüfen. Aber das zeigt eben auch, dass es hier gar nicht um Wissenschaft geht. Die Klimaschutz-Bewegung verkörpert eine neue Ideologie. Erstaunlich, dass gerade Frau Merkel diese vertritt – sie hat doch selbst in einer sozialistischen Gesellschaft gelebt. Sie kennt doch die Gefahr, die mit solchen gegen die Freiheit gerichteten Ideologien verbunden ist.

Halten Sie die Bundeskanzlerin für eine Weltverbesserin?

Ich möchte nicht Frau Merkel analysieren. Die Welt verbessern, das wollen Utopisten. Für Politiker sind Utopien aber manch- » mal eine ausgezeichnete Sache, denn dadurch können sie sich mit der entfernten Zukunft beschäftigen und müssen sich nicht mit dem Tagesgeschäft herumärgern. Solche Politiker sind Eskapisten, sie wollen der Wirklichkeit entfliehen. Das Thema Klimawandel eignet sich hervorragend für diese Flucht, denn da kann man 50 oder sogar 100 Jahre in die Zukunft planen, Visionen entwickeln – ohne dass der Wähler die Folgen kontrollieren kann.

Eine Flucht wovor?

Politiker fliehen vor der Leere, vor ihrer eigenen Ideenlosigkeit. Sie haben keine Inhalte, mit denen sie die Gegenwart füllen könnten.

Gilt das auch für den amerikanischen Präsidenten George W. Bush, der sich inzwischen ebenfalls für das Klimathema zu erwärmen scheint?

Bush und ich haben einige Male darüber gesprochen. Bei unserem letzten Treffen in New York am Rande des UN-Klimagipfels im September hat er mich gefragt: „Vaclav, wo ist dein Buch? Ich warte schon darauf“ (lacht). Als Amerikaner sieht er das Ganze etwas pragmatischer. Amerikaner waren nie an Utopien interessiert.

Die Environmentalisten, wie Sie sie nennen, beschreiben Sie in Ihrem Buch „Blauer Planet in grünen Fesseln“ nur vage. Wer sind jene ominösen Verschwörer, die Sie für so gefährlich halten?

Die Klimadebatte selbst bedarf einer soziologischen Analyse. Da sind zunächst Politiker, die den Klimaschutz aus den genannten Gründen auf die Agenda setzen. Dann Journalisten, die den ganzen Wirbel nutzen und als Trittbrettfahrer auf das titelträchtige Thema aufspringen. Und auch die Klimaforscher handeln nur zu ihrem eigenen Nutzen, auch sie maximieren ihren Profit, widmen sich den Themen, die die meisten Fördergelder versprechen.

Zu denen, die Sie angreifen, zählen seriöse, angesehene Forscher. Sind das alles opportunistische Kleingeister?

Nehmen wir den Klimabericht der Vereinten Nationen. Was darin steht, entscheidet das Präsidium des Internationalen Panels für Klimawandel (IPCC). Dort sitzen kaum authentische Wissenschaftler. Leute wie IPCC-Präsident Rajendra Pachauri waren vielleicht einmal wissenschaftlich aktiv, inzwischen aber sind sie Bürokraten. Den letzten Fachartikel haben diese Leute vor mehreren Jahren veröffentlicht. Heute machen sie Politik. Und unter den wirklichen Wissenschaftlern gibt es viele, die keine eigenen neuen Ansätze finden. Sie folgen einfach dem Mainstream.

Wissenschaftler können sich doch gerade durch Widerspruch profilieren. Wenn es berechtigte Kritik gibt – warum findet sie dann kein Gehör?

Was dem sogenannten Konsens dieser Klimatologen widerspricht, findet gar nicht erst Eingang in den UN-Klimabericht. Ich bekomme täglich Briefe aus der ganzen Welt von Wissenschaftlern, die gegen die herrschende Meinung anschreiben – aber keiner will sie hören oder ihre Thesen drucken. Sie liegen einfach nicht im Trend.

Damit unterstellen Sie der Klimaforschung, sie zensiere sich selbst.

Wissen Sie, das Ganze kommt mir sehr bekannt vor. Ich wurde nach dem Prager Frühling, als die Warschauer-Pakt-Truppen einmarschierten, von der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften ausgeschlossen, weil ich als Feind des Marxismus betrachtet wurde. Ich konnte in den Siebzigerjahren keinen einzigen Artikel über Volkswirtschaft verfassen.

Sie sind ausgebildeter Ökonom, kein Klimaforscher – können Sie diese wissenschaftliche Debatte überhaupt beurteilen?

Als arbeitsloser Volkswirt nahm ich damals eine Stelle in der Staatsbank der Tschechoslowakei an. Dort standen die ersten Computer. Ich sollte an statistischen und ökonometrischen Modellen arbeiten und habe mich so gegen meinen Willen mit Dingen beschäftigt, die wichtig und relevant für die Klimatologie sind. Die Klimatologie ist nicht die Welt von Physik und Chemie, wo man ein kontrolliertes Experiment 1000-mal wiederholen kann. Man arbeitet mit Zeitreihen und statistischer Analyse. Da geht es um Daten und Hypothesen, die man entweder akzeptiert oder nicht.

Misstrauen Sie deshalb den Methoden der Klimaforscher?

Ich habe jahrelang mit ähnlichen Modellen gespielt. Ich habe Hunderte und Tausende ähnlicher Gleichungen immer wieder gerechnet, hier einen Parameter verändert, dort einen hinzugefügt und weiß, wie radikal sich durch die geringste Modifikation das Gesamtergebnis der komplexen Modelle ändern kann. Deshalb bin ich dieser Methodik gegenüber prinzipiell sehr kritisch.

Streiten Sie den Klimawandel rundweg ab?

Nein, natürlich nicht. Dass das Klima sich wandelt, weiß doch jedes Kind. Dafür muss man kein Nobelpreisträger sein, dazu braucht man auch keine Professur am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung. Natürlich spielt auch der Mensch eine Rolle. Aber die entscheidende Frage ist doch: Wie groß ist der Einfluss der Menschen auf diesen Prozess? Dabei streitet die Wissenschaft über Größen im Dezimalbereich. Ist es die dritte, vierte oder fünfte Stelle nach dem Komma? Das ist die seriöse Frage, die wir beantworten müssen. Und dazu gibt es keinen Konsens.

Sie sagen, Environmentalisten wie der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore bedrohten mit ihren Denkverboten die Freiheit. Mit dem Begriff der Freiheit argumentiert es sich leicht. Denn wer wäre nicht für die Freiheit? Was verstehen Sie eigentlich darunter?

Das lässt sich kaum in ein paar Sätzen beantworten. Ich meine sowohl die politische als auch die wirtschaftliche und wissenschaftliche Freiheit. Wichtig ist für mich, dass nichts vor dieser Freiheit stehen darf. Kommunismus war eine Variante dieser Ideologien, die etwas „Heiliges“ vor die Freiheit setzten. Environmentalismus folgt derselben Logik: Erst kommt das Klima, dann die Freiheit, dann die Prosperität. Solche Prioritäten sind falsch. Für mich ist die Freiheit ein wichtiger Wert. Wir Tschechen haben unsere eigenen Erfahrungen mit Unfreiheit gemacht. Wir reagieren auf die Bedrohung von Freiheit sensibel, vielleicht sogar übersensibel – das können die Menschen in Westeuropa manchmal nicht so gut verstehen.

Die Europäische Union hat sich – mit Zustimmung der tschechischen Regierung – ehrgeizige Klimaziele gesetzt. Mit Ihren Ansichten stehen Sie doch völlig allein da.

Nein, ich bin nicht allein. Aber ich finde die heutige Situation in Europa und den USA mitunter tragisch. Ich habe bei der Klimakonferenz in New York in meiner Rede als Einziger die Klimapolitik kritisiert. Beifall gab es dafür nicht. Erst danach beim Abendessen sind viele Regierungschefs auf mich zugekommen und haben mir gratuliert. „Das war notwendig, jemand musste das sagen“, hieß es. Anscheinend bedarf es inzwischen politischer Tapferkeit, sich gegen die Klimapolitik auszusprechen.

Wer hat sich denn bei Ihnen bedankt?

Die Namen kann ich nicht nennen. Das wäre den Betroffenen nicht recht.

Sie argumentieren, Wirtschaft und technischer Fortschritt seien in der Lage, alle durch den Klimawandel entstehenden Probleme zu lösen. Was macht Sie da so sicher?

Nicht die Wirtschaft – der Markt! Dieser Unterschied ist fundamental. Ich glaube an den Markt. Mein ganzes Leben lang habe ich Wirtschaft in all ihren Ausprägungen studiert, bereits im Kommunismus. Plan versus Markt, Steuerung versus Spontaneität – die ewige Debatte seit Adam Smith. Warum ich so überzeugt bin? Das ist mein Leben. Ich habe 100-mal gesehen, wie Regierungen sich irren. Der Markt ist nicht perfekt, aber seine Fehler sind im Vergleich zu denen der Regierungen gering. Ich habe in einer Planwirtschaft gelebt – für mich sind die 50-Jahres-Pläne von Angela Merkel heute genauso falsch wie die Fünfjahrespläne damals.

Was halten Sie vom Emissionshandel? Wenn Kohlendioxid einen Preis bekommt, können die Kräfte des Marktes frei wirken.

Unsinn. Das ist ein Schwindel der Klimatologen und Environmentalisten. Das können nur die falschen Ökonomen unterstützen. Das ist Dirigismus und kein freier Markt. Diese Methode erscheint bestenfalls marktfreundlich. Emissionshandel ist nur eine Variante des gespielten Marktes, den ich als klassischer Liberaler ablehne.

Es gibt Unternehmer, die am Umweltschutz verdienen. Deutschland ist inzwischen Marktführer bei Umwelttechnologien. Da passen Umwelt und Unternehmergeist doch wunderbar zusammen.

Dass Unternehmer an den Bemühungen, Energie zu sparen, verdienen, ist völlig klar. Schließlich müssen alle sparsam mit ihrer Energie umgehen. Etwas anderes ist es, wenn Unternehmer mit alternativen Technologien ein Geschäft machen. Die Geschäfte mit Fotovoltaik und Windkraft sind nämlich nur möglich, weil die Regierungen hohe Subventionen zahlen. Diese Unternehmen spielen mit den politischen Vorgaben und nicht nach den Regeln des freien Marktes.

Niemand bezweifelt, dass wir Verbotsschilder im Straßenverkehr brauchen. Ohne ein Minimum an Regeln droht Gesellschaften das Chaos. Brauchen wir nicht auch ein paar Warnschilder für den Umweltschutz?

Das kommt darauf an, ob wir über Umwelt oder Klima diskutieren. Ich habe natürlich nichts gegen Gesetze, die verbieten, den Abfall in den nächsten Teich zu werfen. Aber die Umweltschutzgesetze – vor allem die der EU – gehen inzwischen zu weit. Immerhin kennen wir bei Umweltsünden die negativen Konsequenzen unseres Handelns. Wenn der Teich verseucht ist, ist er verseucht. Beim Klimawandel ist nicht sicher, wohin er führt und wie groß der menschliche Einfluss überhaupt ist. Das ist eine Gleichung mit vielen Unbekannten – deshalb bin ich gegen restriktive Klimagesetze und andere Formen von Dirigismus.

[10.11.2007] steffi.augter@wiwo.de | Berlin, christian schaudwet | Prag

Aus der WirtschaftsWoche 46/2007.

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/bm_artikel/bmpara/1567/bmpara/41525420506f6c6974696b20575733/id/125/id/322361/fm/0/artprint/1/SH/0/depot/0/index.html
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sarastro



Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 706

BeitragVerfasst am: Mo Nov 26, 2007 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

Die nächste Klimaglosse

Erderwärmung: Im Dunkeln für das Klima frieren

Unser Wettergott verlangt immer größere Opfer

von David Schah

Die zwei größten und bekanntesten Umwelt- und Klimaprofiteure weltweit sind Greenpeace und der WWF (World Wildlife Fund, nicht zu verwechseln mit der nicht minder berühmten World Wrestling Federation). In Deutschland gesellt sich noch der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) zur Triade der mächtigsten Natur- und Wetterschutzorganisationen dazu, die sich als unabhängig begreifen, jedoch als gemeinnützige Organisationen und NGOs (Nichtregierungsorganisationen) gegenüber herkömmlichen Interessenverbänden fiskalische Vorteile genießen, zum Beispiel umsatzsteuerbefreit sind. Dafür dürfen die NGOs keine Gewinne anstreben, was zur Folge hat, dass überschüssige Spendeneinnahmen umgehend in zusätzliches Personal, höhere Gehälter und in Marketing fließen. So heißt es bei Greenpeace: „Der weitaus größte Teil der jährlichen Einnahmen fließt in die Themen- und Kampagnenarbeit und wird für Recherchen, Aktionen, Fachstudien sowie die Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit verwendet.“

Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Druck, einen stetig anschwellenden Fluss an werbeträchtigen Informationen am Laufen halten zu müssen. Im Zuge der Shock-and-Awe-Berichte der UN zum sich menschenbedingt wandelnden Erdklima erleben diese Organisationen ein nie dagewesenes Spendenaufkommen, nicht nur von Privatpersonen, sondern vor allem auch von staatlichen und staatsnahen Institutionen, aber auch von immer mehr Großunternehmen, die es sich aus Image-Gründen nicht leisten können, dem Ökodruck der NGOs zu widerstehen und sich keinen grünen Anstrich zu geben. Mit den so erzielten Einnahmen können die NGOs zusätzliche Posten schaffen und immer neue phantasievolle Marketing-Gags kreieren.

Zu den Klimagewinnlern gehören auch die Massenmedien, die naturgemäß nicht genug kriegen können von Meldevorlagen über ein drohendes Insel-, Gletscher- und Eisbärsterben, über bevorstehende Super-Hurricanes in Ostfriesland und Killer-Tornados in der Lüneburger Heide oder über die Rolle Rügens als zukünftigem Teutonengrill. Da verwundert es nicht, dass sich das zentrale Klimaschutzorgan Deutschlands, die Bildzeitung, zusammen mit den drei NGOs BUND, Greenpeace und WWF eine spektakuläre Maßnahme zur Rettung des Klimas ausgedacht hat. Die Aktion heißt „Licht aus! Für unser Klima.“ Am 8. Dezember 2007 sollen von 20 Uhr bis 20:05 alle Lichter ausgeschaltet werden. Auch Google und ProSieben spielen mit und werben für die Erdfinsternis zur besten Tagesschauzeit. Die Aktion soll auch ein Signal an den zeitgleich stattfindenden Weltklimagipfel auf Bali sein, „sich konsequent für bessere Klimaschutzmaßnahmen einzusetzen“. Wohlweislich wird hinzugefügt, dass für die Sicherheit notwendige Lichter wie etwa Straßenlaternen eingeschaltet bleiben sollen. Es gibt bereits Zusagen vom Kölner Dom und vom Schloss Neuschwanstein, die ihre Außenbeleuchtung zur besagten Zeit ausschalten werden. Bleibt zu hoffen, dass solche Gebäude nicht als Orientierungspunkte für Sportflieger oder Polizeihubschrauber fungieren. Auch wurde vergessen, auf der extra dafür eingerichteten Domain www.lichtaus.info darauf hinzuweisen, dass auch klimaübereifrige Autofahrer in diesen fünf Minuten lieber nicht ihre Scheinwerfer ausschalten sollten.

Ansonsten verspricht die Aktion einen hohen Fun-Faktor und soll auch niemandem weh tun, weder dem Klima, noch den Stromkonzernen, noch den mündigen Ökobürgern, die sich durch ihre Beteiligung an der Lichter-Aus-Kette endlich mal ihres sündigen Umweltgewissens erleichtern können. Nur wenige unverbesserliche Spaßverderber rechnen vor, dass durch das Ablass-Knipsen die Haltbarkeit der Glühbirnen reduziert werde, so dass die Energiebilanz am Ende sogar negativ ausfallen könnte. Aber es geht ja um die Symbolik, und die hat unser Klima bitter nötig. Denn das Klima ist bekanntlich sehr rachsüchtig, wenn man es nicht respektvoll behandelt. Das haben auch Promis wie Til Schweiger öffentlichkeitswirksam erkannt, der da meinte: „Eine symbolische Geste, aber man kann nie genug gegen den Klimawandel tun! Schließlich werden unsere Kinder ernten, was wir gesät haben.“

Es ist schon abzusehen, dass der finstere Fünfminuten-Quickie ein voller Erfolg sein wird. Bald werden sich unsere obersten Klimaschützer ermutigt sehen, immer größere dunkle Löcher in unser Leben zu reißen. Wie wäre es mit einer Aktion wie „Heizung aus! Für unser Wetter“? Ist doch nicht zu viel verlangt, mal fünf Stunden im Winter zu frieren, damit es global nicht zu warm wird. Auch Vater Staat wird da nicht abseits stehen wollen und lichtfreie Sonntage, ein Verbot von Nicht-Energiesparlampen und natürlich eine saftige Energiesteuer, einen Lichterpfennig oder einen Heizungsaufschlag einführen. Da kann man sich schon ausmalen, was unseren Kindern dereinst noch zu ernten bleibt. Man kann nur hoffen, dass der Klimagott dann doch mit der Erderwärmung ernst macht, so dass unsere Nachkommen nicht nur das unbezahlbare Licht, sondern auch den teuren Ofen aus machen können.

http://www.ef-online.de/2007/11/20/erderwarmung-im-dunkeln-fur-das-klima-frieren/
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sarastro



Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 706

BeitragVerfasst am: Do März 13, 2008 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Klimakatastrophe – alles nur heiße Luft

von Ulli Kulke, Reporter
11.03.2008 - 16.52 Uhr

Nahezu unbemerkt von der Weltöffentlichkeit formieren sich die Klimaskeptiker zu einer neuen Graswurzelbewegung gegen die Weltuntergangspropheten. Und das Wetter spricht für sie.

Er war eingeladen, und die Veranstalter reklamieren, ihm ein gutes Honorar geboten zu haben: 200.000 US-Dollar. Doch er schlug es aus, zog den Auftritt bei einer anderen Veranstaltung vor. Dort ohne Honorar, vor allem aber ohne schwierige Diskussionen. Al Gore, so klagen prominente „Klimaskeptiker“ seit langem über den ehemaligen US-Vizepräsidenten, scheut die streitbare Auseinandersetzung über sein Lieblingsthema: die in seinen Augen katastrophale, von Menschen gemachte Erderwärmung, die er in einem Buch und einem Oscargekrönten Film an die Wand malt. Und so musste auch die kritische Klimakonferenz in New York in der vergangenen Woche ohne den Friedensnobelpreisträger und prominentesten Warner vor dem Hitzetod unseres Planeten stattfinden. Der Tenor der Tagung, das Klima sei kaum vom Menschen beeinflusst, wurde dargestellt in 100 Fachvorträgen. Weit stärker als das Treibhausgas CO2 beeinflusse die Sonne das atmosphärische Geschehen. Das Motto der dreitägigen Konferenz lautete: „Hört ihr uns endlich? Die globale Erwärmung ist keine Krise!“

NIPCC, „Nongovernmental International Panel on Climate Change“, so nannte sich die Zusammenkunft von 500 Interessenten, darunter 100 Klimaforscher, Meteorologen, Physiker und anderen Experten aus Europa, Amerika, Asien und Australien, eingeladen vom Heartland Institut.

Wortspiel gegen den Klimarat

Das Akronym ist eine Anlehnung an den offiziellen Weltklimarat der UN, den „IPCC“, und das Wortspiel soll vor allem eines zeigen: Man fühlt sich als neue Nichtregierungsorganisation, auf neudeutsch „Zivilgesellschaft“, die nun gegen den eingefahrenen, offiziellen Klima-Kurs der Regierungen antritt. Ein Anspruch, mit dem die Graswurzelbewegung einst die Umweltpolitik von unten gegen die Ignoranz von oben aufbaute. Jetzt richtet er sich dagegen, dass die im Klimarat versammelten Regierungen in völlig unbegründetem Übereifer die Energieversorgung der Welt, ja die Industriegesellschaft in Frage stellen.

Einiges hat sich getan, seit vor gut einem Jahr der IPCC mit der Vorlage des ersten Teils seines Weltklimaberichtes ein wahres Annus horribilis einläutete – mit all seinen Untergangsszenarien: Die globalen Temperaturen würden immer schneller ansteigen, mit ihnen der Meeresspiegel und die Anzahl der Naturkatastrophen. Dürre, Überschwemmungen stünden weltweit ins Haus, eigentlich sei die Erde nicht mehr zu retten, sofern wir nicht radikal unsere Treibhausgas-Emissionen kappten. Dies war die Botschaft des vergangenen Jahres, manifestiert wie in Stein gemeißelt und bestens in Szene gesetzt durch vorhergehende überaus milde Wintermonate, jeden Widerspruch einschmelzend wie das Meer-Eis der Arktis. Vor allem darauf nämlich achteten die Wissenschaftler, die die Botschaft im IPCC-Bericht in die Welt gesetzt hatten: Man sei sich endgültig einig, Abweichler gebe es keine, wer dies abstreite, sei ein Klimaleugner. Ende der Debatte.

Kältester Januar seit 15 Jahren

Doch inzwischen ist der Nordpol nach dem großen Tauwetter im vergangenen Sommer wieder zugefroren, und die globalen Klimadaten dieses Winters lassen vorerst eine Behauptung nicht mehr zu: dass sich die Erderwärmung immer stärker beschleunige. Die Welttemperaturen in diesem Winter signalisieren im Vergleich zum vorherigen den steilsten Absturz seit Aufzeichnung der Wetterdaten, der Januar war der kälteste seit 15 Jahren. Und inzwischen wird auch immer deutlicher, dass im laufenden Jahrzehnt die globalen Temperaturen im Durchschnitt gar keinen Trend mehr nach oben anzeigen. Der von Schnee bedeckte Anteil der Landflächen in der nördlichen Hemisphäre war in den meisten Jahren dieser Dekade über dem langjährigen Durchschnitt – besonders drastisch in diesem Winter. Der vermatschte Skiurlaub 2007 in den Alpen widerspricht dem nicht.

Auch beim politischen Klima sieht es im Frühjahr 2008 anders aus, als sich mancher Ökostratege auf der Regierungsbank im Frühjahr 2007 vorgestellt hatte. Kaum zurückgekehrt von der großen Klimakonferenz in Bali im Dezember, wo er noch den unbedingten Vorreiter spielte, sah sich Bundesumweltminister Sigmar Gabriel unversehens in der Rolle des Lobbyisten für die großen Spritschlucker aus deutschen Autofabriken. Die EU wollte, als hätte man in Brüssel Gabriels Impetus in Bali besonders gut verinnerlicht, die dicken „SUV“-Autos weitgehend aus dem Programm der Hersteller verbannen. Doch als es nun ernst wurde, als ihm auffiel, dass Klimaschutz nach dem Katalog des IPCC Arbeitsplätze kostete, machte Gabriel nicht mehr mit.

Biosprit ist Raubbau an der Natur

Die erste regelrechte Pleite deutet sich inzwischen immer deutlicher bei einem der wichtigsten Bausteine der offiziellen Klimapolitik an: der Förderung von Biosprit anstelle der inkriminierten fossilen Kraftstoffe, wärmstens empfohlen vom UN-Klimabericht. Auf einmal dämmert es – auch wiederum Sigmar Gabriel –, dass viele Autos so viel Bio gar nicht vertragen. Und Gabriel gesteht endlich ein, was sogar sein Sachverständigenrat längst verkündet und nun auch die Kirche kritisiert: dass der Anbau von Energiepflanzen auf Kosten des Regenwaldes, der Welternährung und der sozial Schwachen in den Exportländern geht. Wer Biosprit predigt, betreibt Raubbau an der Natur, an unseren Lebensgrundlagen. Inzwischen geben die ersten Produzenten aus der Branche auf. Ende einer falschen Euphorie – mit der, ganz nebenbei, auch der Ausstieg aus der Atomenergie schön gerechnet wurde.

Der Fall Biosprit wird besonders interessant, wenn wir ihn zusammen mit der derzeitigen, seit neun Jahren anhaltenden Pause in der Erderwärmung betrachten. Beides gemeinsam zeigt nämlich, wie recht doch zum Beispiel der Buchautor Björn Lomborg hat, der sagt: Wir dürfen und brauchen jetzt nicht in falsche Hektik verfallen. Wenn wir mit heutiger Technologie alle Kapazitäten in die Reduzierung von Treibhausgasen investieren, ändert sich dadurch am Klima in den Jahren 2050 oder 2100 – auch nach offizieller Lesart – nur äußerst wenig. Sinnvoller wäre es, unsere Anstrengungen bei Forschung und Entwicklung zu intensivieren, um auf ein mögliches Wiederanspringen der Erderwärmung reagieren zu können, auf mehr Dürren hier und mehr Regen dort – und langfristig ebenso die Treibhausgase zu reduzieren, vielleicht ja irgendwann auch mit natur- und sozialverträglicheren Technologien bei Energiepflanzen. So sieht es nicht nur Lomborg.

Bewegtes Auf und Ab als Normalzustand

Auch Reinhard Hüttl, Chef des zur Helmholtzgesellschaft gehörenden Geo-Forschungszentrums in Potsdam und so unmittelbarer Nachbar der Klima-Alarmisten aus dem Institut für Klimafolgenforschung, schrieb kürzlich in einem Aufsatz: „Nicht wir müssen das Klima schützen, sondern wir müssen uns vor möglichen Klimaänderungen, auch den von uns selbst verursachten, schützen.“ Und, noch „skeptischer“: „Das Wort Klimaschutz verdeutlich unfreiwillig eine grundlegende Ignoranz“, schreibt Hüttl, der Normalzustand des Klimas sei ein bewegtes Auf und Ab, gegen das die heutigen Klimaschwankungen sich als äußerst gering abheben.

Ein Ende der Debatte ist nicht abzusehen. Ganz im Gegenteil, und dies zeigen nicht nur Konferenzen wie die von New York. In kleinerem Maßstab tagten kritische Klimawissenschaftler zum Beispiel vor drei Wochen in Düsseldorf, darunter der frühere Chef des Meteorologischen Instituts Berlin, Horst Malberg, aber auch Rolf Emmermann, bis zum vorigen Jahr Chef des Potsdamer Geoforschungszentrums. Sie alle halten den Einfluss des Kohlendioxids auf das Klimageschehen für weitaus geringer als der Weltklimarat, trotz aller dringender Appelle wie „Schluss der Debatte“.

Die Debatte beginnt erst richtig

Und es gibt sie auch, die Klimawissenschaftler bei Bundesbehörden, die der offiziellen Interpretation Gabriels widersprechen, wenn auch von diesem laut übertönt. Georg Delisle, Geologe bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe zum Beispiel, konnte in Düsseldorf aus seinen Forschungen Zeitreihen vorlegen mit gewaltigen Klimasprüngen in der Vergangenheit, die so gar nicht zusammenpassen mit dem Klimabericht der UN vom vergangenen Jahr, der ja insinuieren soll, dass die heutige Erwärmung beispiellos sei. Delisle, ausgewiesener Experte für Permafrostböden, hält auch die Warnungen, dass die Erde im Norden Sibiriens in diesem Jahrhundert auftauen könnte, für maßlos übertrieben, sie halte keiner Empirie stand.

Man darf gespannt sein auf den Fortgang der Debatte um Klimaschutz und Klimaanpassung. Manches spricht dafür, dass sie erst richtig beginnt. Noch wird sie auf beiden Außenseiten zu sehr dominiert vom Willen, sich nicht zuzuhören. Die Simulations-Modelle des IPCC sind nicht der Weisheit letzter Schluss, auch wenn ihre Modellierer dies beanspruchen. Und der Beweis, dass CO2 nichts mit dem Klima zu tun hat, dürfte auch schwer fallen. Doch kritische Zwischentöne von Forschern wie Hüttl, Emmermann, Malberg oder Delisle werden zwangsläufig an Bedeutung gewinnen, denn der Alarmismus des IPCC und die Hektik im Hause Gabriel werden auf Dauer keinen Bestand haben können. Auch Al Gores haltlose, inzwischen sogar gerichtsnotorische Übertreibungen nicht. Vielleicht kann man künftig auf seine Einladung verzichten. Es sei denn, er hört endlich zu.

http://debatte.welt.de/kommentare/63831/klimakatastrophe+alles+nur+heisse+luft
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sarastro



Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 706

BeitragVerfasst am: Mi Sep 10, 2008 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Man beachte das Datum und die Umkehrung der Anzeichen...

Katastrophe auf Raten

Kommt eine neue Eiszeit? Nicht gleich, aber der verregnete Sommer in Nordeuropa, so befürchten die Klimaforscher, war nur ein Teil eines weltweiten Wetterumschwungs -- ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten.
Deutschlands Urlauber packten die Koffer -- und der Himmel öffnete seine Schleusen: Unter Blitz und Donner, Hagelschlag und Wolkenbrüchen setzte sich der große Ferien-Treck in Bewegung.

In kurzen Hosen, den Strohhut auf dem Kopf -- so stiegen noch am 20. Juni, dem Auftakt zu den großen Schulferien, Familienväter aus dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz hinters Steuer. Auf der Autobahn, schon umtost von Sturmböen, vernahmen sie aus dem Radio den Wetterbericht: "Wechselnd "bewölkt, einzelne Schauer, Temperaturen bis zu vier Grad unter den sommerlichen Mittelwerten."

Von da an ging"s bergab. Eine Woche später -- Ferienanfang in Hessen und Schleswig-Holstein -- "wandert", so der Deutsche Wetterdienst, "eine Kaltluftfront von Norden nach Süden über Deutschland": Aprilwetter mitten im Sommer, schien es, überzog die ganze Republik. In Essen prasselten an einem Tag 51 Liter Regen auf jeden Quadratmeter nieder.

Als, wieder eine Woche später, in West-Berlin, Bremen und Niedersachsen der Urlauber-Exodus begann, herrschte zwischen München und Hamburg Herbstkälte. Am 11. Juli schließlich, dem Ferienbeginn in Baden-Württemberg, geriet das Wetter vollends aus den Fugen. Die rasch aufeinanderfolgenden Schauer-Staffeln, Gewitterfronten und Sturmtiefs entglitten kurzfristig sogar der Kontrolle der Meteorologen. "Wir konnten", so bekannte Dr. Elisabeth Kleissen vom Hamburger Seewetteramt, "nicht einmal für einen Zeitraum von 24 Stunden genaue Prognosen liefern" -- "seit Jahren", so erläuterte die Expertin, habe es über Deutschland keinen "so unangenehmen, unbeständigen Wettertyp" gegeben.

Kürzer umschrieb, im Namen der Urlauber, die Münchner "Abendzeitung" die Lage -- "Sauwetter, mistig's". Und "Bild" sorgte sich: "Geht etwa der ganze Sommer kaputt?"

Er ist, kein Zweifel, kaum mehr zu retten. In Hamburg etwa gab es auch im Juli nur drei Tage ohne Regen, und nur an einem einzigen Tag stieg die Temperatur auf 25 Grad -- "der Sommer", witzelte die "Welt", "fand an einem Montag statt".

Zwar schien es Ende Juli, zumindest in Süddeutschland, unverhofft doch noch Sommer zu werden. Aber schon das erste Augustwochenende brachte neue Wetter-Unbilden: Bei tropischer Hitze gingen in Bayern und Westdeutschland Sturzfluten nieder; nahe Frankfurt staute sich auf der Autobahn das Wasser 40 Zentimeter hoch, ein Gewittersturm über Berlin entwurzelte Bäume, deckte Dächer ab, überschwemmte Keller und Tiefgaragen.

Hotels, Gaststätten, Ausflugslokale, Campinigplatzwärter und Strandkorb-Vermieter meldeten derweil beängstigend flauen Geschäftsgang -- trotz mitunter verzweifelter Versuche, die Wetter-Krise zu meistern: So ließ die Direktion des Hotels "Maritim" in Timmendorfer Strand Seesand in einen Kellerraum karren; dort bauen die Ferienkinder Strandburgen.

"Ein schlechteres Geschäft als im tiefsten Winter" beklagte auch die Coca-Vertretung in Hamburg, ebenso notierten Brauereien und Speiseeishersteller dramatisch sinkende Umsätze. Und ins Schwimmen geriet im feuchten Sommer 1974 auch Europas größter Swimming-pool-Produzent; die Otto Kleyer KG in Minden mußte letzte Woche Vergleich anmelden.

"Ganz hervorragend", so Horst Laudien vom Reisebüro "Scharnow"" entwickelte sich unterdessen das Fluggeschäft: "Die Leute haben vom Regen die Nase voll" -- sie flüchten nach Süden. "Die extremen Wettersituationen", erläuterte "Touropa" -Sprecher Heinz Göckeritz, hätten in den letzten Jahren zugenommen. Alles in allem sei "halt das Wetter auch nicht mehr das, was es einmal war Eisberge wandern weiter südwärts.

Zu diesem Allerweltsurteil sind die professionellen Wetterbeobachter schon längst gekommen. Spätestens seit 1960 wächst bei den Meteorologen und Klimaforschern die Überzeugung, daß etwas faul ist im umfassenden System des Weltwetters: Das irdische Klima, glauben sie, sei im Begriff umzuschlagen -- Symptome dafür entdeckten die Experten nicht nur in Europa, sondern inzwischen in fast allen Weltregionen. Am Anfang standen Meßdaten über eine fortschreitende Abkühlung des Nordatlantiks. Dort sank während der letzten 20 Jahre die Meerestemperatur von zwölf Grad Celsius im Jahresdurchschnitt auf 11,5 Grad. Seither wanderten die Eisberge weiter südwärts und wurden, etwa im Winter 1972/73, schon auf der Höhe von Lissabon gesichtet, mehr als 400 Kilometer weiter südlich als in den Wintern zuvor.

Zugleich wuchs auf der nördlichen Halbkugel die mit Gletschern und Packeis bedeckte Fläche um rund zwölf Prozent, am Polarkreis wurden die kältesten Wintertemperaturen seit 200 Jahren gemessen. In Großbritannien und Island wurden die Folgen des Kälte-Trends bereits spürbar. Auf Island ging die Heuernte um 25 Prozent zurück, auf der Britischen Insel schrumpfte die jährliche Wachstumsperiode der Pflanzen um etwa zwei Wochen.

Die sich in den letzten Jahren häufenden Meldungen über Naturkatastrophen und extreme Wetteränderungen in aller Welt glichen anfangs eher den Bruchstücken eines Puzzle-Spiels: Ein Orkan, der heftigste seit einem Jahrhundert, verwüstete im November 1972 weite Teile Niedersachsens. Im selben Jahr richtete im Osten der USA der Hurrikan "Agnes" für mehr als drei Milliarden Dollar Schäden an; 122 Menschen kamen ums Leben. Es war das folgenschwerste Unwetter, das jemals in Nordamerika registriert worden war.

Ein Schneesturm ruinierte im August 1973 große Getreideanbaugebiete im Weizengürtel Kanadas. Und im November und Dezember letzten Jahres brandeten innerhalb von fünf Wochen sechs schwere Sturmfluten gegen die norddeutschen Küsten -- die dichteste Sturmflut-Folge seit rund 50 Jahren.

Weit dramatischer kündigte sich unterdes der globale Klima-Umschwung in Südostasien, Afrika oder auf dem südamerikanischen Kontinent an. Sintflutartige Regenfälle überschwemmten in jüngster Zeit immer öfter Teile Japans oder Perus. In Argentinien, in Indien und Südafrika sanken im letzten Winter die Temperaturen auf Werte. wie sie seit Beginn der wissenschaftlichen Wetterbeobachtung vor etwa 300 Jahren noch nie registriert wurden.

Ungewöhnlich ergiebige Regengüsse -- und im Winter Schneeschauer -- gingen auch im Nahen Osten nieder, etwa im Libanon, in der Türkei und in Israel, aber auch in Italien und in manchen Regionen der USA: In San Francisco beispielsweise wurden in diesem Sommer schon die stärksten Niederschläge seit 125 Jahren gemessen.

Und während im Osten Afrikas und im Norden der USA die Wasserspiegel der großen Binnenseen stetig steigen, herrscht in den Ländern südlich der Sahara seit nunmehr sieben Jahren Dürre.

Änderungen im

Magnetfeld der Erde.

Dort, in der sogenannten Sahelzone, verdorrte die Vegetation, sind die Brunnen versiegt, die Viehherden zugrunde gegangen und Millionen Einwohner vom Hungertod bedroht.

Mißernten, Hungersnot und Wassermangel gab es seit Ende der sechziger Jahre auch immer häufiger in anderen Regionen der Subtropen, in Mexiko, auf den Kapverdischen Inseln im Atlantik sowie im Norden Indiens und Pakistans, wo der Monsunregen neuerdings spärlicher fällt.

Doch außer derart spektakulären Sprüngen im irdischen Normal-Klima entdeckten die Meteorologen auch noch eine Reihe eher subtiler Vorzeichen für eine drohende globale Wetterwende.

So ermittelten sie in den letzten Jahren,

>daß die Intensität der Sonneneinstrahlung in der Erdatmosphäre geringfügig nachgelassen hat; > daß die Luftdruckverhältnisse auf dem Erdhall sich verändert haben -- so stieg im Jahresmittel der Druck über der Arktis, während er in den gemäßigten Breiten sank; > und daß sich auch im Magnetfeld der Erde Veränderungen abzeichnen -- ein Hinweis auf die bislang weitgehend unerforschten physikalischen Vorgänge tief im Inneren des Planeten.

Nach Studium des beunruhigenden Datenmosaiks halten es viele Klimaforscher für wahrscheinlich, daß der Erde eine neue Großwetter-Ära bevorsteht, daß der Trend, der den Erdbewohnern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die -- klimatisch -- besten Jahre seit langem bescherte, sich nun umkehrt.

In der Zeit zwischen 1890 und 1945 hatten die Wissenschaftler eine allgemeine Erwärmung des Erdklimas registriert. Die globale jährliche Durchschnittstemperatur stieg in diesem Zeitraum um etwa 0,7 Grad -- in Polnähe wurde es sogar um mehrere Celsiusgrade wärmer.

Dieser scheinbar nur geringfügige Temperaturzuwachs reichte aus, um die Eisfelder, die etwa sechs Prozent der Erdoberfläche zudecken, merklich zu verkleinern: Das Eis an der nördlichen Polkappe nahm um zehn Prozent an Ausdehnung und um 30 Prozent an Dicke ab. in den Hochgebirgen aller Kontinente zogen sich die Gletscher zurück, die Eisberge verharrten auch im Winter weiter nördlich als früher. Die Gesamtfläche fruchtbaren Ackerlands auf der Erde nahm in diesen Jahren beständig zu.

In Westeuropa trug das Wetter zunehmend Merkmale des Kontinental-Klimas. Warme Sommer mit langen Hochdruckperioden und kalte, klare Winter prägten noch den Verlauf des Zweiten Weltkriegs: Hitlers Überfälle auf Polen, Frankreich und die Sowjet-Union fanden bei meist strahlendem Wetter statt, während extreme Winterkälte in Rußland den Krieg zeitweilig einfror.

Doch Mitte der vierziger Jahre, mit der Atombombe (doch sicher nicht wegen ihr) kehrte sich die Entwicklung um. Und je deutlicher sich in der Folgezeit eine Großwetter-Wende abzeichnete, desto häufiger tauchte in den Fachblättern der Meteorologen die Frage auf, ob nicht womöglich in na-her Zukunft eine neue Eiszeit heraufziehe.

Anlaß zu derart beklemmenden Mutmaßungen gaben nicht so sehr die Prognosen aus der meteorologischen Alltagspraxis. Obwohl die Wetterbeobachter inzwischen weltweit über etwa 15 000 bodenständige oder schwimmende Kontrollstationen und dazu über ein halbes Dutzend erdumkreisender Wetter-Satelliten verfügen, sind die sogenannten Kurzfristler unter den Wetterforschern bis heute kaum imstande, auch nur das Wetter von übermorgen halbwegs exakt vorauszusagen.

Vor 800 Jahren

Weinanbau in England.

Was die Temperaturwerte und Niederschlagsangaben der Wetterwächter vielmehr in düsterem Licht erscheinen ließ, waren vor allem die Forschungsergebnisse jener Wissenschaftler, die den Gang der irdischen Klimageschichte ergründeten.

Sie haben in den letzten Jahrzehnten mit Hilfe wissenschaftlicher Detektiv-Methoden das Auf und Ab im Weltklima der Vergangenheit rekonstruiert. Sie untersuchten mit radioaktiven Meßmethoden die Veränderungen der Grönlandgletscher, sie analysierten Fossilien, Gesteinssedimente und die Jahresringe und schrieben danach die Klimageschichte des Planeten. Danach

* wechselten in den letzten 700 000 Jahren große Eiszeiten fast regelmäßig mit milderen Klimaintervallen;

* sind auch während der jüngsten 10 000 Jahre, der Zeitspanne seit dem Ende der letzten Eiszeit, markante und oftmals abrupte Klimaänderungen aufgetreten;

* muß die um 1945 abgeschlossene laue Klimaphase, statistisch betrachtet, als wettergeschichtliche Rarität gelten -- innerhalb des letzten Jahrtausends waren die Durchschnittstemperaturen auf der Erde nur in fünf Prozent des Gesamtzeitraums so milde wie in dieser Phase (siehe Graphik Seite 45).

Eine anhaltende Schönwetter-Ära vergleichbar der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, gab es nach Ansicht der Klimaforscher etwa in den Jahren 1080 bis 1200 nach der Zeitrechnung. Damals florierte überall in England der Weinbau. Und auf Grönland ("Grünland"), wo die Wikinger Kolonien unterhielten, gedieh um das Jahr 800 eine üppige Vegetation.

Danach freilich rückte das Eis wieder südwärts und vertrieb die Wikinger: Sie wurden zu räuberischen Seefahrern, die mit ihren Überfällen Europas Küstenvölker terrorisierten. Ähnlich plötzliche Klimaschwankungen vor allem in Zentralasien hatten, so nehmen die Wissenschaftler an, ein paar Jahrhunderte früher auch die Völkerwanderungen mitverursacht.

Dennoch zählten die letzten 6000 Jahre, in denen die Menschheit von der Erde Besitz ergriff, insgesamt zu der mildesten in der irdischen Klimageschichte -- obwohl auch in dieser Epoche die nach menschlichen Maßstäben eher unwirtlichen Phasen bei weitem überwogen. Was Zeitgenossen als "normales Wetter" bezeichnen, erscheint aus klimageschichtlicher Perspektive als positiver Ausnahmezustand.

Wodurch andererseits die kleiner und großen Wechselfälle im Erdklima herbeigeführt werden, können die Forscher bislang nur vermuten, und ihre Mutmaßungen sind oft widersprüchlich. So gibt es allein rund fünfzig verschiedene Hypothesen und Theorien, die das periodische Entstehen der Eiszeiten erklären sollen.

Einig sind sich die Wissenschaftler immerhin über einige Faktoren, die das komplexe Klimageschehen bestimmen, wie etwa die Schwankungen der Sonnenaktivität, Unregelmäßigkeiten in der Umlaufbahn des Planeten Erde um die Sonne, Schlingerbewegungen der Erdachse, Strahlenschauer aus den Tiefen des Universums und auch Veränderungen im irdischen Magnetfeld, die dann wieder auf den doppelten Strahlungsgürtel der Erde, den sogenannten Van-Allen-Belt, rückwirken -- einen Schutzschild in 700 bis 60 000 Kilometer Höhe, der die "harten" Strahlen aus dem Kosmos auffängt und absorbiert.

In zunehmendem Maße kann freilich die künftige Klimaentwicklung auch durch Umwelteinflüsse bestimmt werden, für die der Mensch verantwortlich ist: etwa durch Kohlendioxid-Gas, wie es bei der Verbrennung von Kohle oder Erdöl entsteht, aber auch durch die Staub- und Abwärmeproduktion in den industriellen Ballungsgebieten.

Denn eines wissen die Klimatologen sicher -- schon geringe und deshalb oft schwer meßbare Irritationen können das labile Weltklima ins Wanken bringen. Die Verringerung der Sonneneinstrahlung um nur ein Prozent oder eine Zunahme der durchschnittlichen Bewölkung des Planeten um nur vier Prozent würden genügen, um eine neue "große Eiszeit" auszulösen.

Wie dabei die höchst störanfällige Klimaanlage der Erde -- in den Lehrbüchern der Wetterkunde meist als "thermodynamische Maschine" beschrieben -- reagiert, ist bis heute nur in groben Umrissen bekannt. Im Detail läßt sich das komplizierte Regelkreis-System der kalten und warmen Windströme, der Meeresströmungen und der wandernden Hoch- und Tiefdruckzonen noch nicht überblicken.

Lokalisierbar sind die Dampfkessel des Klimasystems: Sie liegen am Äquator, im Bereich zwischen 30 Grad nördlicher und südlicher Breite; in diesem größtenteils von den Weltmeeren bedeckten Gürtel wird weit mehr als die Hälfte der auf die Erde ausgestrahlten Sonnenenergie gespeichert.

Die Hochdruckgebiete bleiben im Süden.

Der Energieüberschuß aus der tropischen Wetterküche wird beständig in Richtung auf die Pole abgetragen. Zunächst quillt die Wärmeenergie aus dem Meerwasser, meist als Wasserdampf, in die niedrigeren Luftschichten. Von dort steigen die feuchtwarmen Luftmassen zehn bis zwölf Kilometer hoch und fließen, oft mit "hoher Geschwindigkeit, nach Norden und Süden.

In den gemäßigten Breiten stoßen die tropischen Windströme auf den Rand der polaren Kaltluft-Polster -- sie werden abgelenkt und biegen nun in einer überwiegend westöstlich fließender Luftstrom ein, der wesentlich die Klimaverhältnisse in diesen Gebieten bestimmt.

Die gegenwärtige Abkühlung vor allem auf der nördlichen Hemisphäre, so erläutern die Klimatologen anhand dieses Weltwetter-Modelis, habe dazu geführt, daß der nördliche Luftstrom-Gürtel gleichsam ein großes Stück nach Süden gerutscht sei. Die wichtigsten Folgen dieser Verschiebung:

* Aus dem Süden kommende Hochdruckzonen dringen nicht mehr so weit in den Norden vor wie früher -- das Wetter in Nordeuropa, in Kanada und in den USA wurde, im Sommer wie im Winter, wechselhafter.

* Ebenfalls weiter nach Süden verlagerte sich ein Bereich, in dem vorzugsweise trockene und heiße Luftströme zirkulieren -- die Wüstengebiete in diesen Gegenden dehnten sich deshalb südwärts aus (und erfaßten die Sahel-Länder).

* Blockiert auf ihrem Weg nach Norden werden schließlich auch die feuchten Monsun-Winde -- sie entladen die mitgeführten Niederschlagsmengen teils ins Meer, teils über Gebiete, wo es ohnehin stets reichlich regnet.

Nicht zuletzt weil der Klima-Umschwung vor allem in jenen Breiten durchschlägt, die am dichtesten besiedelt sind und in denen zugleich der Hauptteil der Nahrungsmittel für die Weltbevölkerung produziert wird, betrachten viele Experten die Weitwetter-Entwicklung mit Sorgen.

Halte die gegenwärtige Klimaverschlechterung an, so warnt etwa der US-Wissenschaftler Reid Bryson, Direktor des Instituts für Umweltstudien an der Universität von Wisconsin, so werde sie demnächst womöglich "die ganze Menschheit in Mitleidenschaft ziehen" -- "eine Milliarde Menschen würde verhungern".

Schon jetzt, so Bryson, "zeigen sich die Folgen auf drastische Weise": Die Getreideernten in Kanada und in den USA stagnieren; Mißernten häuften sich in der Sowjet-Union, Indien und Pakistan. In Peru, wo der kühle Humboldtstrom vor der Küste von wärmeren Wassern überlagert wurde, gingen die Anchovis-Fänge um 55 Prozent zurück.

Verhängnisvoller Dammbruch durch künstlichen Regen.

Das Ausbleiben der sardellenartigen Fische löste nicht nur in Peru eine Wirtschaftskrise aus; in Argentinien, dessen Viehherden auch mit Anchovis-Fischmehl versorgt werden, stockte die Rindfleischproduktion. Ähnliche Kettenreaktionen befürchten die Wissenschaftler künftig auch in anderen Entwicklungsländern.

Denn mittelfristig, glauben sie, sei eine Verbesserung des Erdklimas kaum zu erhoffen. Die Chancen für eine rasche Rückkehr des günstigen Klimas etwa der dreißiger Jahre, so taxierte der US-Wetterforscher James McQuigg, stünden "bestenfalls eins zu 10 000". Globale Kälteperioden, so errechnete auch der britische Klimatologe Hubert Lamb, dauerten normalerweise mindestens 40 Jahre; Jahrzehnte würden vergehen, bis der Atlantik, einmal abgekühlt, ·sich wieder erwärmt habe.

Manche Klimabeobachter sehen gar eine erdumspannende Naturkatastrophe heraufziehen. So hält der österreichische Wissenschaftsautor Peter Kaiser ("Die Rückkehr der Gletscher") die gegenwärtigen Wetterveränderungen für Vorzeichen, die auf einen kommenden Zusammenbruch des irdischen Magnetfelds hinweisen -- auf einen "Polsprung", bei dem die magnetischen Erdpole ihren derzeitigen geographischen Ort wechseln würden.

Ein solcher Vorgang, der sich nachweislich in der Erdgeschichte schon mehrfach ereignet haben muß, würde laut Kaiser die Erdkruste in Bewegung setzen, gewaltige Flutwellen auslösen, Vulkankrater aufreißen -- kurz: ein Weltuntergangs-Inferno heraufbeschwören, wie es in den Mythen nahezu aller Völker beschrieben wird. Vorsorge gegen das apokalyptische Unheil hält Kaiser für wirkungslos, mithin für unnütz.

Freilich, die meisten Klimaforscher und Meteorologen, berufsbedingt eher vorsichtig mit Langzeitprognosen, beurteilen Kaisers Untergangsvisionen skeptisch. Doch die Pessimisten unter ihnen empfehlen jedenfalls schon jetzt Vorbeugungsmaßnahmen. Der kanadische Wetterwissenschaftler Kenneth Hare etwa rät den Regierungen dei vom Klimawandel betroffenen Länder Lebensmittelvorräte anzulegen. Angesichts der Erfahrungen nach den besonders schweren Mißernten im vor letzten Sommer hegt Hare Zweifel "daß die derzeitige Weltbevölkerung noch ernährt werden könnte, wenn drei Jahre wie 1972 hintereinander kämen".

Energischer denn je zuvor treiben unterdessen die Meteorologen Forschungsprogramme voran mit dem Ziel, atmosphärische und klimatische Abläufe künftig besser kontrollierer und voraussagen zu können. So ist gegenwärtig, in Äquatornähe vor der Westküste Afrikas, die bislang größte meteorologische Expeditionstruppe ausgerückt -- 4000 Mann stark, mit 38 Schiffen, 13 Flugzeugen und 65 automatischen Meßbojen; sechs Wettersatelliten sind gleichfalls an dem Unternehmen beteiligt.

Drei Monate lang messen und registrieren die Forscher aus insgesamt 66 Ländern im Rahmen des "Gate" ("Global Atmospheric Research Program Atlantic Tropical Experiment") genannten Projekts die wetterphysikalischen Vorgänge am Äquator: Sie untersuchen die Meeresbewegungen, die Wolkenbildung oder die Entstehung von Stürmen. Bis etwa 1980 wollen die Wetter-Experten mit gleicher Akribie das Polklima, die asiatischen Monsune und schließlich die Erdatmosphäre im ganzen durchmustern; die Daten-Ausbeute, gespeichert auf Zehntausenden von Magnetbandspulen, soll dann in den Weltdatenzentren von Moskau und Washington gespeichert werden.

Vom Ergebnis der Meßdaten-.Sammelaktionen -- und zudem von größeren und schnelleren Computern -- versprechen sich die Wetterpropheten nicht nur verbesserte Prognosen, Zehntage-Vorhersagen etwa, so zuverlässig wie derzeit die 48-Stunden-Vorschau (mit durchschnittlich 85 Prozent Treffsicherheit). Die Meteorologen hoffen außerdem, dank genauerer Kenntnisse künftig das Wetter, womöglich gar das Erdklima, planvoll beeinflussen zu können.

Gezielt wie ungewollt geschieht längst beides: Vor allem in der Sowjetunion, in den USA und in Kanada "melken" Wettermacher Regenwolken mit Silberjodid, das von Flugzeugen versprüht wird. Mittels Zementpuder Granaten, von Geschützen abgefeuert werden Hagelwolken unschädlich gemacht.

Jährlich 50 000 Silberjodid-Raketen veufeuert beispielsweise die Wetter-Artillerie in den Weinbaugebieten der italienischen Po-Ebene. Auf ähnliche Weise können Gewitter vertrieben, Nebelfelder aufgelöst oder Stürme gebändigt werden -- durchweg zum Wohl der Landwirtschaft und der Seefahrt.

Oft unheilvoll wirken sich hingegen lokale Klimaänderungen aus, wie sie etwa in Thailand, Burma, Vietnam oder im brasilianischen Amazonasbecken auftraten, wo im letzten Jahrzehnt auf riesigen Flächen die üppigen tropischen Regenwälder gerodet wurden. Dort, wo einst der Dschungel wucherte, entstand Ödland mit ziegelhartem Boden, der für die Bewirtschaftung unbrauchbar ist.

Als gefährlich erwies sich mitunter ebenso das künstlich modifizierte Klima über vielen Großstädten, die unter einer Abgas-Glocke gleichsam "Wärme-Inseln" bilden. In Stuttgart führte der Hitze-Stau im August 1972 zu einer Unwetter-Katastrophe, als die in einem Talkessel gelegene Stadt unversehens von schweren Wolkenbrüchen überschwemmt wurde.

Aber auch die Regenmacher verlieren zuweilen die Kontrolle über das manipulierte Wetter: Nahe der US-Stadt Rapid City änderte 1972 eine mit Silberjodid "geimpfte" Wolkenfront jäh die Richtung, entlud ihre Regenfluten über einem Campingplatz und löste einen Dammbruch aus -- mehr als 200 Menschen kamen ums Leben.

Solche Beispiele illustrieren die Schwierigkeiten der Wetterforscher bei ihren Versuchen, sich gleichsam ein Modell der atmosphärischen Vorgänge zu bauen, das -- etwa in Computer-Simulation -- denselben Gesetzen folgen würde wie das wirkliche Wetter. Ein derartiges Modell, so erläuterten die beiden US-Klimatologen William W. Kellogg und Stephan H. Schneider, müsse alle "klimatischen Feedback-Mechanismen" des Weltwettersystems enthalten -- ein bislang noch völlig unüberschaubares Gewirr von Rückkopplungsschleifen und Wechselwirkungen.

Vorerst, so verdeutlichten die Forscher, sei kaum abzusehen, welche Folgen beispielsweise eine künstliche Erwärmung der Erdatmosphäre hätte: Womöglich werde über den Meeren mehr Wasser verdampfen, und die Bewölkung zunehmen; damit würde die Sonneneinstrahlung gebremst und das Erdklima kühler werden.

Doch für denkbar halten Kellogg und Schneider auch den umgekehrten Effekt: Die Wärmezufuhr, kalkulieren sie, könnte dazu führen, daß Teile der arktischen Eisflächen schmelzen; in den vom Eis befreiten Gebieten würde fortan mehr Sonnenenergie resorbiert als vorher -- die Temperaturen auf der Erde würden nun noch rascher steigen.

Daß den Denkspielen der beiden Klimaforscher schon jetzt praktische Bedeutung zukommt, läßt ·sich an einem Projekt sowjetischer Wissenschaftler aufzeigen, die vier große sibirische Flüsse umleiten wollen: Die ströme, die bisher jährlich 40 Milliarden Liter Süßwasser ins Nördliche Eismeer spülen, sollen in Stauseen aufgeangen werden und künftig die ausgedörrte sibirische Steppe bewässern helfen.

Wie inzwischen auch russische Forscher befürchten, könnte das Vorhaben die klimatischen Verhältnisse auf der gesamten nördlichen Halbkugel verändern: Das Nördliche Eismeer, des Süßwasser-Zustroms beraubt, würde salzhaltiger werden und im Winter nicht mehr zufrieren. Damit dürfte nach Ansicht des britischen Klimatologen Lamb die Durchschnittstemperatur in der Arktis um zehn bis 20 Celsiusgrade steigen, im Winter sogar um 30 Grad.

"Ein solcher Wandel", glaubt Lamb, könne "die gesamte Dynamik der Windbewegungen und damit die Verteilung der Niederschläge auf der nördlichen Hemisphäre" durcheinanderbringen. Die Winter in Nordeuropa und Nordamerika, schätzen andere Forscher, würden kälter werden, und in vielen Gebieten, etwa West- und Südeuropas, würde es weniger Schnee und Regen geben als bisher.

Noch einige Jahre, vielleicht Jahrzehnte wird es wohl dauern, bis die Wetterwissenschaftler über ein umfassendes Klima-Modell verfügen, das kalkulierte Wetter-Manipulationen ermöglichte. Doch Furcht beschleicht die Forscher heute schon vor einer Zukunft, in der das Wetter nicht mehr, wie derzeit noch, als unabwendbares Naturschicksal hinzunehmen wäre.

Mit Mißtrauen verfolgen viele Klimatologen das Treiben der Wettermacher -- allein in den USA widmen sich insgesamt sieben Behörden der Wetter-Manipulation, darunter auch militärische Forschungsstellen. Längst diskutieren die Wissenschaftler deshalb die Frage, wie dereinst, so Kellogg und Schneider, "die Klima-Kontrolleure kontrolliert" werden sollen.

Möglichst bald, verlangen die beiden Forscher, müsse eine internationale Organisation für die Klima-Überwachung geschaffen werden. Die Wetter-Wächer hätten nach Ansicht der Experten einstweilen vor allem für die Erhaltung des erdklimatischen Status quo zu sorgen.

Doch bevor es dazu käme, könnte die anhaltende globale Klimaverschlechterung zu einer "Katastrophe auf Raten" ("Deutsche Zeitung") führen. So sehen Fachleute Vorboten kommenden Unheils gegenwärtig etwa im Mittleren Westen der USA, wo seit vielen Wochen andauernde Trockenheit die Sojabohnen- und Getreideernte gefährdet, oder im Fernen Osten: In Indien, Pakistan und Sri Lanka (Ceylon) vernichteten Ende Juli Unwetter einen großen Teil der Ernte -- zugleich wurden rund 15 Millionen Menschen obdachlos.

Wenn die Serie von Mißernten sich fortsetze, so warnte jüngst der US-Biologe Paul Ehrlich, gebe es für die Einwohner vor allem in den von einem Drittel der Menschheit bevölkerten Monsunländern "keine Rettung". Während einst von Klimaschwankungen bedrohte Völker -- etwa die Hethiter in Vorderasien oder die Bewohner des Mali-Reichs in Afrika -- ihre Heimat verließen, um dem Untergang zu entrinnen, ist die Welt heute, so das US-Magazin "Fortune", "zu dicht besiedelt und zu sehr politisch zerstückelt, um Massen-Wanderungen zu ertragen".

Nur eine rasche Hilfsaktion der Industrienationen, fürchtet Ehrlich, könne die Katastrophe abwenden. Allerdings, die reichen Länder des Westens, klagt er, hätten ihr Versagen beim Krisenmanagement schon in der Ölkrise Ende 1973 unter Beweis gestellt.

Verglichen aber mit den möglichen Folgen des weltweiten Klima-Problems, glaubt Ehrlich, mute die aktuelle Energiekrise fast harmlos an -- Ehrich: "Eine Pussycat-Krise im Verhältnis zu den Tigern um die Ecke."

DER SPIEGEL 33/1974 vom 12.08.1974, Seite 38
http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=41667249


Globale Abkühlung

Als globale Abkühlung bezeichnet man im allgemeinen ein Absinken der weltweiten Durchschnittstemperatur. Im speziellen ist damit jedoch die beobachtete Abkühlung der erdnahen Atmosphäre und der Meere zwischen 1940 und 1975 gemeint, als deren Ursache die anthropogene Emission von Aerosolen erkannt wurde. Die von einem Teil der Wissenschaft prognostizierte weitere Abkühlung im Falle steigender Aerosolemissionen wurde insbesondere in den 1970ern von den Medien verbreitet und dabei häufig dramatisiert.

In den Jahren von 1940 bis 1975 wurde ein globaler Abkühlungstrend festgestellt;[1] zwischen 1958 und 1965 fiel die Weltdurchschnittstemperatur um 0,3 °C.[2] Diese als "global" bezeichnete Abkühlung zeichnete sich jedoch insbesondere in der nördlichen Hemisphäre ab.[3] McCormick und Ludwig kamen 1967 zu dem Schluss, dass die anthropogenen Aerosolemissionen die Albedo erhöhten und dadurch die Abkühlung verursacht hätten.[4] Tatsächlich stiegen die globalen Schwefelemissionen seit 1950 enorm an, um erst 1989 wieder zu sinken.[5] Rasool und Schneider prognostizierten 1971 für den Fall, dass sich die globalen Aerosolemissionen vervierfachen würden, ein Absinken der globalen Durchschnittstemperatur um bis zu 3,5 °C und warnten davor, dass dies eine Eiszeit auslösen könnte.[6]

Weltweit griffen die Medien die Abkühlungs- und Eiszeitszenarien auf. Die New York Times titelte 1975, eine "massive Abkühlung wird allgemein als unabwendbar betrachtet" ("Major Cooling Widely Considered to Be Inevitable"). Ein Artikel der Newsweek warnte 1975 vor Trockenheit und dadurch verursachten Ernteausfällen und Seuchen, ebenso vor möglichen Klimaflüchtlingen aus den betroffenen Gebieten. Ähnliche Artikel gab es zeitgleich auch in deutschen Medien, unter anderem im Spiegel.[7]

In der Wissenschaft waren die Prognosen einer weiteren Abkühlung dagegen umstritten. Während sich in den frühen Siebzigern Erwärmungs- und Abkühlungsprognosen die Waage halten, setzte sich in den späten Siebzigern die Erkenntnis durch, dass der Abkühlungseffekt der Aerosole durch die CO2-Emissionen überlagert werden würde,[8] so eine Studie von Peterson et al. aus dem Jahr 2008.[9] Einigkeit über eine drohende globale Abkühlung habe es unter Wissenschaftlern nie gegeben, so die Studie.[9]

Heute geht man davon aus, dass das gegenwärtige Interglazial, das Holozän, noch für 50.000 Jahre anhalten wird, da sich die Erdbahn in einem Exzentritätsminimum befindet.[10]

http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Abk%C3%BChlung
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sarastro



Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 706

BeitragVerfasst am: Mi Jan 28, 2009 13:12    Titel: Antworten mit Zitat

Alle Angaben ohne Gewähr.

=== Offener Brief vom 27.01.2009

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner - 76351 Linkenheim-Hochstetten
an Frau Bundeskanzler Dr. Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

Sie haben behauptet, die sogenannten ?Treibhausgase? seien in der Lage, die Menschheit auszurotten (Böttiger,
Klimawandel, Petersberg 2007). In Wirklichkeit ist das mit großem Abstand wichtigste ?Treibhausgas? der
harmlose Wasserdampf. Auch das Kohlendioxid ist kein Schadstoff, sondern der bedeutendste Pflanzennährstoff.
Vom Menschen erzeugte Kohlendioxid-Emissionen haben keinen nachweisbaren Einfluß auf das Klima. Es gibt
außerdem kein "Normalklima", das der Mensch schützen könnte.

Die ENQETE-KOMMISSION des Bundestages hat 1988 festgestellt, daß die Infrarot-Absorption durch das
Kohlendioxid der Luft praktisch gesättigt ist. Sogar eine Verdoppelung der Kohlendioxid-Konzentration ? die
vielleicht in 300 Jahren zu erwarten ist ? würde keine nennenswerte zusätzliche Erwärmung der Atmosphäre
bewirken.

Das UMWELTBUNDESAMT hat mitgeteilt, daß die technischen Kohlendioxid-Emissionen nur 1,2% der natürlichen
Emissionen betragen. Ihr Vorhaben, die deutschen Emissionen um 20% zu senken, bedeutet deshalb eine Senkung
der Globalemission um lediglich 0,007%. Zur Erreichung dieses Zieles haben Sie Maßnahmen beschlossen, die bis
zum Jahr 2020 über 500 Milliarden Euro kosten werden. Diese ganz und gar sinnlosen Maßnahmen werden die
Bundesrepublik ein beträchtliches Stück dem Staatsbankrott näher bringen.

Die DEUTSCHE PHYSIKALISCHE GESELLSCHAFT hat in einer Studie klar dargelegt, daß Deutschland praktisch keinen
Einfluß auf die Globalemissionen an Kohlendioxid ausüben kann. Beispielsweise ließ China im Jahr 2006 an jedem
zweiten Tag ein neues Kohlekraftwerk ans Netz gehen. Es ist für die Bundesrepublik völlig unmöglich, die
chinesischen Zusatz-Emissionen zu kompensieren.

Ihre irrationale "Klimapolitik" mit einer Besteuerung der Kohlendioxid-Emission führt auch zu unnötig erhöhten
Stromkosten. Die Folge ist das Auswandern ganzer Industriezweige wie der Aluminiumindustrie. Stahl,
Buntmetalle, Zement und Glas werden folgen. Die gegenwärtige Wirtschaftskrise wird durch Ihre ?Klimapolitik?
verschärft.

Sie sollten sich gediegene Kenntnisse über den Klimawandel aneignen. In letzter Zeit sind wertvolle Bücher zu
diesem Thema erschienen (siehe www.iavg.org/iavg073.pdf), etwa ?Klimafakten? der Bundesanstalt für
Geowissenschaften und Rohstoffe.

Verantwortungsbewußte Bürger mit physikalischen Kenntnissen werden Ihnen bei der nächsten Bundestagswahl nicht
ihre Stimme geben. Eine kleine Hoffnung besteht darin, daß sich in der FDP die Stimme der Vernunft durchsetzt.
Ich hoffe auf eine starke Verbreitung dieses Schreibens in der Bevölkerung. Auch hoffe ich, einen kleinen
Beitrag zum Wahlkampf geleistet zu haben, der unserem Volk nützt.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

PS: Dieses Schreiben ist die Kopie eines Offenen Briefes und kein Bestandteil eines regelmäßigen
Nachrichtendienstes. Es erscheint im Internet unter www.orientierung-heute.de "Bürgerdialog".
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sarastro



Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 706

BeitragVerfasst am: Fr Feb 06, 2009 14:55    Titel: Antworten mit Zitat

Schweden macht Atomausstieg rückgängig

Stockholm/Berlin - Die schwedische Regierung will fast 30 Jahre nach dem Beschluss zum Atomausstieg wieder neue Kernkraftwerke bauen. Nach einem ähnlichen Beschluss Italiens hält damit in Europa neben Deutschland nur noch Belgien am Atomausstieg fest.

Die schwedische Mitte-Rechts-Koalition von Ministerpräsident Frederik Reinfeldt erklärte, neue Atomreaktoren seien notwendig, um den Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen und den Energiebedarf des skandinavischen Landes zu decken. Das Parlament muss den Plänen der Regierung noch zustimmen.

"Ich tue das um meiner Kinder und Enkel willen", sagte die Politikerin Maud Olofsson von der Zentrumspartei (CP). "Ich kann mit der Tatsache leben, dass Atomenergie in absehbarer Zukunft Teil unseres Systems zur Stromversorgung wird." Die Wirtschaftsministerin sagte weiter: "Wir werden die ambitiösesten Klima- und Energieziele in ganz Europa haben. Das ist ein Kompromiss, mit dem wir alle leben können."

Das Zentrum war die letzte der Koalitionsparteien, die auf Pro-AKW-Kurs umgeschwenkt ist. Vergangene Woche hatten die Christdemokraten diesen Schritt getan. Die Moderaten von Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt und die liberale Folkparti standen der weiteren Nutzung der Kernkraft bereits zuvor positiv gegenüber.

Teil der jetzt präsentierten Energiepolitik ist es, die Bedeutung erneuerbarer Energien zu vergrößern. "Die schwedische Stromproduktion steht heute im Prinzip nur auf zwei Beinen - Wasser und Kernkraft", heißt es in dem Regierungspapier. Um die Versorgungssicherheit zu garantieren, müssten Kraftwärme, Windkraft und andere erneuerbare Energien eine größere Rolle spielen, so die Koalition.

Die Opposition hat sich gegen die neue Atompolitik ausgesprochen. Als die Sozialdemokraten an der Macht waren, haben sie den Ausstieg aber nicht forciert. Selbst die Grünen akzeptieren die Atomkraft nun als Übergangslösung.

http://www.welt.de/welt_print/article3156448/Schweden-macht-Atomausstieg-rueckgaengig.html
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sarastro



Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 706

BeitragVerfasst am: Di Jan 26, 2010 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Lang, aber lesenswert.

=== Glaube und Umwelt: Dient die Weltklimapolitik einer naturreligiösen Staatslegitimation ?

von Carlos A. Gebauer

Ein geistesgeschichtlicher Blick auf universale Herrschaftsansprüche

Die Frage nach dem Schutz – und nach der Rettung – des Weltklimas erfährt eine vergleichsweise einzigartige öffentliche Aufmerksamkeit. Warum ist das so? Vieles spricht dafür, dass die besondere Attraktivität des Themas auf seiner bemerkenswerten Eignung beruht, zum Zwecke der staatlichen Herrschaftslegitimation eine Vielzahl von derzeit populären Denkmustern gleichzeitig anzusprechen. Das Weltwetter mag für Klimaforscher interessant sein; eine politisch-geistesgeschichtliche Analyse seiner Diskussion ist jedoch – ganz unabhängig von naturwissenschaftlichen Streitfragen – ungleich faszinierender. Sie gibt tiefe Einblicke in unser gegenwärtiges Verständnis von politischer Herrschaft.

Der Klimawandel spricht – erstens – menschliche Existenzängste an. Kommen Fluten oder Dürren, müssen wir sterben. Also sind wir in diesen unsicheren Zeiten bereit, zu handeln und zu zahlen, obwohl wir doch eigentlich wissen, dass uns die finanziellen Mittel hierzu weltweit fehlen. Selbst wenn es uns nicht persönlich treffen sollte, sondern beispielsweise nur ein paar Südsee-Inseln untergingen, bleibt das Weltklima – zweitens – gleichwohl noch immer für den gesellschaftlichen Diskurs attraktiv. In diesem Falle nämlich können wir uneigennützig gut sein und für andere Opfer bringen. Das beruhigt ungemein und schmückt das eigene Gewissen. Da wir zudem – drittens – in unserem Westen nicht mehr unter den handlungsleitenden Drohungen eines mahnenden Gottes leben, sind unsere allgemeinen Sanktionserwartungen ohnehin wieder in die Kategorien des Naturreligiösen zurückgefallen: Nicht der Herrgott wird uns für unsere ökologischen Vergehen strafen, sondern die Allnatur selbst. Lebten wir also fortan sündig, fiele uns zuletzt der Himmel auf den Kopf. Dem gilt es selbstverständlich zu begegnen. Am besten – viertens – mit massiven technischen Anstrengungen, die ihrerseits, selbstredend, wieder gehöriger staatlicher Organisation bedürfen. Ordnung soll schließlich sein, denn wir wollen im Zeitalter der allumfassenden menschlichen Beherrschbarkeiten schließlich nichts dem freien Spiel der Kräfte überlassen. Hierhinein fügt sich dann – fünftens – die Überzeugung, dass wir unserer Einen Welt auch die Demokratie als maßgebliches politisches Herrschaftsinstrument nahebringen wollen: Und weil das Weltklima uns alle angeht, kann und darf bei dieser grenzenlos existentiellen Frage niemand auf dem Globus mehr abseits stehen. Anders gewendet: Wer Zweifel gegen die anthropogen steuerbare Beeinflussung des Weltklimas erhebt, der marginalisiert sich unmittelbar selbst. Hier treffen die Panikarchitektur von Welthunger, Weltarmut, Weltterror und Weltklima aufeinander: Jeder Kritiker ergriffener Maßnahmen wird unter den Verdacht gestellt, den Hunger zu akzeptieren, Armut zu banalisieren, Terroropfer hinzunehmen oder schlicht Flutkatastrophen kleinzureden. Alle aber sind sich einig: Das geht gar nicht.

Hinter dieser politisch-medialen Großdiskussion über das Weltklima und seiner fünfteiligen Melange aus Angst, Güte, Glauben, Fortschrittswillen und der Suche nach der absolutesten aller demokratischen Mehrheiten steckt indes der kaum mehr verbrämte, allumfassende politische Wille zur unbedingten, grenzenlosen Staatsmacht. Denn weder ein einzelner Mensch, noch auch nur ein Staat allein wollen sich der proklamierten, globalen Problemlösung widmen. Im Falle des Weltklimas sieht sich gleich die ganze Weltstaatengemeinschaft insgesamt aufgerufen, die Furcht der Menschheit durch den Glauben an den Kampf um eine bessere Zukunft zu beherrschen – und zu zerstreuen.
...

Übertragen und erweitert auf den jetzt in Rede stehenden Anspruch der Weltstaatengemeinschaft, nicht mehr nur einen Krieg gegen die Armut und den Hunger auf der Welt zu führen zu wollen, sondern gleich den Kampf um die Rettung des gesamten Weltklimas, erweist sich Erstaunliches. Denn der moderne Staatsbegriff umfasst inzwischen in vieler Augen tatsächlich die Vorstellung von der absoluten staatlichen Allzuständigkeit. Es gibt praktisch nichts, was der Kompetenz eines Staates noch unzugänglich wäre. Von der Stammzelle bis zur Patientenverfügung, von Raumfahrtprojekten bis zum Bergwerksgesetz – alles und jedes beschäftigt den Staat. Nicht nur am Hindukusch werden seine Werte daher gewaltsam und robust durchgesetzt. Vom Rauchersalon der Dorfgaststätte bis in die hintersten Winkel des indirekten Dopingbeweises marschieren seine hochgerüsteten Tugendwächter. Im öffentlichen Interesse der Allgemeinheit sichern sie die überragenden Gemeinschaftsgüter ihrer biometrisch erfassten Mitbürger permanent gegen allerlei Gefahr.
...

http://ef-magazin.de/2010/01/22/1805-glaube-und-umwelt-dient-die-weltklimapolitik-einer-naturreligioesen-staatslegitimation
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sarastro



Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 706

BeitragVerfasst am: Do Dez 15, 2011 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ausstieg aus Kyoto-Protokoll

=== Kanadier versetzen Klimaschutz den Todesstoß

Als die internationale Staatengemeinschaft 1997 in Japan das Kyoto-Protokoll verabschiedete, wurde die Vereinbarung als Durchbruch für den globalen Klimaschutz gefeiert. Bis 2012 wollten die großen Industriestaaten ihre Treibhausgas-Emissionen um mehr als fünf Prozent reduzieren.

Doch von Anfang an hatte das Abkommen einen gravierenden Schönheitsfehler. Es haperte am Engagement großer Klimasünder wie den USA und China. Nun versetzte Kanada mit seinem vorzeitigen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll dem internationalen Klimaschutz einen schweren Rückschlag – ja fast den Todesstoß.

Kanada steht im weltweiten Ranking der größten Treibhausgas-Verursacher nach Deutschland auf Platz sieben. Angeführt wird das Ranking von China, USA, Indien und Russland.
...

http://www.welt.de/politik/ausland/article13765455/Kanadier-versetzen-Klimaschutz-den-Todesstoss.html
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sarastro



Anmeldungsdatum: 23.05.2007
Beiträge: 706

BeitragVerfasst am: Di Feb 07, 2012 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

Die Sonne in der Springer Presse

=== Die Sonne soll schuld sein

Kurz vor Beginn des Gipfels in Durban haben auch die Kritiker der Klimawandel-Theorie ihre aktuellen Ergebnisse vorgestellt. So sei der "Sonnenwind" im Zusammenspiel mit der kosmischen Strahlung weit stärker als bisher angenommen - und auch weit stärker für die Klimaschwankungen der letzten Jahre verantwortlich als das seiner Ansicht nach überschätzte Kohlendioxid, erklärte Henrik Svensmark vom staatlichen dänischen "National Space Institute" (NSI).
...

Die Ergebnisse von Svensmarks langjähriger Forschung wurden demnach erst vor wenigen Wochen durch ein aufwendig angelegtes Experiment am europäischen Teilchenbeschleuniger CERN bei Genf bestätigt. Sie lassen sich etwa so zusammenfassen: Für die Wolkenbildung rund um die Erde ist in starkem Maße die galaktische kosmische Strahlung verantwortlich, die wiederum vom ionisierten, in seiner Stärke schwankenden "Sonnenwind" gesteuert wird. Eine aktive Sonne, sichtbar an der höheren Zahl von Sonnenflecken, verhindert die Wolkenbildung und erhöht so die globale Temperatur. Sind weniger Flecken auf der Sonne sichtbar, heizt sie die Erde entsprechend weniger auf.

Svensmark erklärte jetzt in München, dass seine Laborversuche - und die des CERN - inzwischen durch Satellitenbeobachtungen bestätigt worden seien. Die Tatsache, dass die globalen Temperaturen im letzten Jahrzehnt eher leicht zurückgegangen sind, obwohl das Kohlendioxid in der Atmosphäre in Rekordtempo zugenommen hatte, könnte den Ansatz des dänischen Universitätsprofessors stützen. Die Sonnenaktivität ist seit mehreren Jahren auf einem langjährigen Tiefstand angelangt, gleichzeitig legte nicht nur die globale Erwärmung eine Pause ein, auch wurde in den letzten beiden Jahren ein Rückgang des Meeresspiegels registriert, einhergehend mit einem Abfall der Meerestemperatur.
...

http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13738846/Die-Sonne-soll-schuld-sein.html


=== Die CO2-Lüge

Von PROF. WERNER WEBER (TU Dortmund)

... Die Klima-Katastrophe sei die Erfindung von Politikern und UN-Wetterforschern! In Wahrheit sei die Sonne mindestens genauso verantwortlich für die Temperaturschwankungen der Erde wie CO2!

Teil 1: Was der Weltklimarat der UNO verschweigt

Klimahorror-Warnungen prasseln auf uns hernieder: Hitzewellen, Wirbelstürme, biblische Fluten sollen den Planeten bald heimsuchen. Endzeitstimmung! Schon in der Schule bekommen Kinder eingetrichtert: Das alles haben wir uns selbst eingebrockt. Ab 2020 sollen wir Industrieländer daher jedes Jahr 100 Mrd. US-Dollar an die Entwicklungsländer zahlen zur Wiedergutmachung angeblicher Klimaschäden.

Fest steht: In den letzten 150 Jahren ist es auf unserem Globus um überschaubare 0,8°C wärmer geworden. Der allwissende Weltklimarat der Vereinten Nationen erklärt uns, dass die Erwärmung fast vollständig durch das böse CO2 entstanden sei. Und wenn unsere Abgase schon bisher fast ein Grad Erderwärmung verschuldet hätten, dann würden bis Ende des Jahrhunderts schnell ein paar weitere Grade dazukommen.

Was wäre, wenn sich die UN-Organisation irrt? Können wir diesen Experten wirklich blind vertrauen, sind sie tatsächlich unabhängig?

Wer die Fakten genau prüft, kommt zu einem anderen Ergebnis: Weniger als die Hälfte der bisherigen Erwärmung von 0,8°C geht wohl auf das Konto des Menschen. Mit der anderen Hälfte haben wir rein gar nichts zu tun!

Denn der Hauptschuldige an den Klimaschwankungen ist unsere liebe Sonne!

Zwar strahlt das Sonnenlicht sehr gleichmäßig. Zu gleichmäßig, um bei uns größere Klimaschwankungen zu erzeugen. Aber die Sonne hat auch Sonnenflecken. Mal ist sie sehr aktiv, hat viele und große Flecken, von denen starke Magnetfelder ausgehen. Mal hat sie wenige und sehr kleine. Dies geschieht in Zyklen von 11 Jahren. Es gibt weitere Zyklen, einige dauern Jahrhunderte, andere dauern Jahrtausende.
...

Wenn die Sonne nur schwach aktiv war, blieb unser Planet kühl. Und immer wenn die Sonne ihre Aktivität „aufdrehte“, erwärmte sich auch die Erde – lange bevor der Mensch den CO2-Gehalt der Atmosphäre emporschnellen ließ.

Vor 1000 Jahren etwa war die Sonnenaktivität für einige Jahrhunderte deutlich stärker als zuvor. Während dieser „mittelalterlichen Warmphase“ war es so warm, dass die Wikinger Grönland („Grünland“) besiedeln, dort Ackerbau betreiben konnten. Aber ein paar Hundert Jahre später schaltete die Sonne während der „Kleinen Eiszeit“ ein paar Gänge runter. Auf der Erde machte sich eisige Kälte breit. Die Wikinger-Siedlungen in Grönland gingen elend zugrunde. In Europa gab es massive Ernteausfälle. Hunger und Krankheiten machten sich breit. Die Themse war viele Winter über zugefroren.

Die Frage ist: Wie viel hat die Sonne zur Klimaerwärmung der letzten Jahrhunderte beigesteuert? Nachweisbar ist: Ihre Aktivität hat seit dem Jahr 1700 kräftig zugenommen, erreichte in den zwei Zyklen vor 1995 sogar die höchsten Werte seit 400 Jahren!

Alles nur Zufall, behaupten die Klimaexperten von der UNO. Kurzerhand ignorierten sie die Sonnenaktivität in ihren Klimarechnungen. Und ignorierten damit zum Beispiel die Erkenntnisse des dänischen Physikers und Klimaforschers Prof. Henrik Svensmark. Der fand starke Hinweise dafür, dass die Wolken auf der Erde im Takt der Sonnenaktivität abnehmen und quasi einen von der Sonne ferngesteuerten Strahlenschirm bilden. In meinen eigenen Arbeiten, die von Svensmark motiviert waren, fand ich weitere Beweise für die Klima-Relevanz der Sonnenaktivität.

Und es kommt noch dicker: Führende Sonnenphysiker haben herausgefunden, dass die Aktivität unseres Muttergestirns seit etwa 15 Jahren rapide abnimmt – und bis mindestens 2030 weiter abnehmen wird.
...

Der Weg weg von Öl/Gas/Kohle hin zu mehr erneuerbarer Energie ist richtig!
Aber die maßlosen Hitze-Prognosen des Weltklimarats sind reine Angstmache!

http://www.bild.de/politik/inland/globale-erwaermung/die-co2-luege-klima-katastrophe-ist-panik-mache-der-politik-22467268.bild.html
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Forum der Neuen Freiheit Foren-Übersicht -> Diskussion Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

RSS Newsfeed


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group

Dies ist ein kostenloses Forum das von Siteboard.de zur Verfügung gestellt wird.
Besuchen sie unseren Sponsor Sitesubmission.de
Spezialist für Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschineneintrag


Hinweis: Die Verantwortung für die Inhalte liegen beim jeweiligen Autor der Nachrichten.
Bitte informiere die Administratoren und Moderatoren des Forums über illegale und rechtswidrige Inhalte.
Die Verantwortung für die Werbung in diesem Forum liegt bei Siteboard.de (Kontakt / Impressum)