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Forum der Neuen Freiheit
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Ruckzuck
Anmeldungsdatum: 17.04.2011 Beiträge: 153
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Verfasst am: Fr Mai 20, 2011 16:09 Titel: Rente mit 69 ? |
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Die Ren'de sinn sischer, sagte einst Norbert Blüm.
Leider war das nur ein Halbsatz. Denn am ende dieser Posse fehlte noch der Zusatz, nur die Höhe der monatlichen Auszahlung könnte im Laufe der Jahre nach unten korrigiert werden.
Nach Nobbys werbewirksamen Ausruf hat sich allerdings auch schon einiges geändert. Die Rente ist immer noch Sicher, nur die Höhe nicht.
Von wegen 1 Junger muss für 10 Rentner arbeiten und bekommt selber keine Rente mehr. Das war alles gestützt auf eine Pyramide, die auf dem Kopf stand. Oben waren die unheimlichen Scharen der Rentner und unten die schmale Geburtenrate. Es wurde richtig schön dargestellt und die Rentenanwärter bekamen das Grausen wenn sie die Tabelle sahen und wo sie sich darauf befanden... Ja war richtig angstauslösend die Tabelle.
Inzwischen hat sich die Aufregung aber wieder gelegt, unsere Bundesregierung hat reagiert und stufenweise die Rente mit 67 beschlossen.
Doch welcher Industriearbeiter schafft es noch bis zum Eintritt ins Rentenalter hart zu arbeiten?
Vermutlich nur einige Wenige, der Rest dieser älteren Menschen scheidet schon meist aus gesundheitlichen Gründen vor dem erreichen des Renteneintrittsaltern aus dem aktiven Arbeitslebnen aus und beantragen vorzeitig ihren bis dato erworbenen Rentenanspruch.
"Die Rente ist Sicher"... Doch die Rentenabschläge ebenso.
Ein Rentenanwärter verliert 0.3% pro Monat den er vorgezogen in den Ruhestand geht, das sind satte 3,6% Rentenverlust für jedes Jahr einer vorgezogenen Altersrente und das auf Dauer.
Vermutlich ist diese Rechnung auch die Motivation unserer Bundesregierung eine erneute Rentendebatte über das Eintrittsalter mit 69 Jahren zu diskutieren.
Nehmen wir doch mal unseren angepitzten Bleistifft und rechnen mal etwas nach was einem Arbeiter noch übrig bleibt wenn dieser statt mit 69 J. schon mit 63 J. in einem vorzeitigen Ruhestand gehen würde.
Bei 3,6% Abschlag pro Jahr x 6 Jahre sind das satte 21,6 % weniger Rente die auf Dauer zu verkraften sind. Wer gut eingezahlt hat, bleibt evtl. gerade noch über den Hartz4 Satz, der Rest muß vermutlich noch einen Zusatzantrag ausfüllen damit ein Überleben nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben noch möglich ist.
Tolle Aussichten, nicht für den Rentnenanwärter, sondern für unsere Regierung die unsere Rentenkasse verwaltet. |
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Ruckzuck
Anmeldungsdatum: 17.04.2011 Beiträge: 153
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Verfasst am: Fr Mai 20, 2011 16:41 Titel: Re.Rente mit 69 ? |
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Merkel fordert einheitliches Rentenalter in Europa.
Angesichts der Milliardenhilfen für angeschlagene Euro-Staaten hat Kanzlerin Angela Merkel das frühe Renteneinstiegsalter und die Urlaubsregelungen in einigen Ländern kritisiert. Es gehe nicht nur darum, keine Schulden zu machen, sagte Merkel.
Meschede (dpa) - Angesichts der Milliardenhilfen für angeschlagene Euro-Staaten hat Kanzlerin Angela Merkel das frühe Renteneinstiegsalter und die Urlaubsregelungen in einigen Ländern kritisiert. Es gehe nicht nur darum, keine Schulden zu machen, sagte Merkel. Es gehe auch darum, dass man in Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal nicht früher in Rente gehen könne als in Deutschland. Alle müssten sich auch ein wenig gleich anstrengen - das sei wichtig.
Ich lache mich jetzt schon Krank über die Reaktionen der betroffenen EU Länder auf Frau Merkels Forderung.
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Ruckzuck
Anmeldungsdatum: 17.04.2011 Beiträge: 153
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Verfasst am: Fr Mai 20, 2011 17:17 Titel: Re: Re.Rente mit 69 ? |
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| Ruckzuck hat folgendes geschrieben: | Merkel fordert einheitliches Rentenalter in Europa.
Angesichts der Milliardenhilfen für angeschlagene Euro-Staaten hat Kanzlerin Angela Merkel das frühe Renteneinstiegsalter und die Urlaubsregelungen in einigen Ländern kritisiert. Es gehe nicht nur darum, keine Schulden zu machen, sagte Merkel.
Meschede (dpa) - Angesichts der Milliardenhilfen für angeschlagene Euro-Staaten hat Kanzlerin Angela Merkel das frühe Renteneinstiegsalter und die Urlaubsregelungen in einigen Ländern kritisiert. Es gehe nicht nur darum, keine Schulden zu machen, sagte Merkel. Es gehe auch darum, dass man in Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal nicht früher in Rente gehen könne als in Deutschland. Alle müssten sich auch ein wenig gleich anstrengen - das sei wichtig.
Ich lache mich jetzt schon Krank über die Reaktionen der betroffenen EU Länder auf Frau Merkels Forderung.
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Merkel und Sarkozy haben sich schon lange dieses Europa unter sich aufgeteilt, immer mit der Prämisse “An Unserem Wesen soll die Welt genesen”; nur so kann es auf Dauer nicht weiter gehen.
Der sogenannte ‘deutsche Sparkurs’ ist schon lange ein Diktat für alle anderen Länder in der EU, nur hatten wir solche Diktate schon im letzten Jahrhundert ausgiebig ‘genießen’ können und niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, ist scharf auf eine Wiederholung. Dem muss jetzt endgültig ein Ende gesetzt werden.
Natürlich ist es keineswegs lustig, als souveränes Land am Dauertropf der Banken zu hängen, aber ich denke, es gibt andere und bessere Lösungen als Diktate von Politikern, denen die Macht zu Kopf gestiegen ist.
Niemand in der EU ist glücklich über Länder wie Griechenland, Irland oder Portugal, weil sie nun mal mehr als über ihre Verhältnisse gelebt haben, aber kein anderes Land als die zwei oben genannten würde es sich erlauben, so massiv in die Souveränität einzugreifen. Früher brachen Kriege deshalb aus und ich bin wirklich froh, dass die beiden Weltkriege der heutigen Bevölkerung in Europa wenigstens etwas beigebracht haben. Kriege auf diesem Kontinent bringen nur Leid und Zerstörung, aber niemals lösen sie irgendwelche Probleme ökonomischer Art.
Merkels Legende vom faulen Griechen.
Das Unbehagen in der Bevölkerung ist groß, angesichts der immer neuen Milliarden-Löcher, die sich in Euro-Pleite-Staaten wie Griechenland oder Portugal auftun. Da wollte die Kanzlerin mal ein bisserl die Volksseele streicheln: Wenn die Südländer schon unser Geld schlucken, müssen sie wenigstens genauso fleißig und lang arbeiten wie wir, rief Angela Merkel der CDU-Basis zu.
Da hat Angela Merkel natürlich recht. Der Punkt ist nur: Es stimmt nicht. Mit der Forderung, der faule Grieche oder Spanier soll genauso lang arbeiten wie wir, schoss die Kanzlerin ein Eigentor – denn Spanier und Portugiesen gehen sogar deutlich später in Rente als wir und die Griechen annähernd gleich spät. Allenfalls Österreicher und Franzosen arbeiten vergleichsweise kurz – und die haben kein Schuldenproblem.
Eigentlich hätte man schon erwarten können, dass Merkel einen Blick in die offiziellen Statistiken wirft, ehe sie die beliebte Stammtischparole vom faulen Südländer bedient. Es läuft ja tatsächlich einiges schief bei den Pleiteländern – aber Rente und Urlaub haben mit der Euro-Schuldenkrise offensichtlich am allerwenigsten zu tun.
http://www.europa-kontakt.de/index.html?http://www.europa-kontakt.de/EU-RENTE.html |
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Ruckzuck
Anmeldungsdatum: 17.04.2011 Beiträge: 153
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Verfasst am: Di Mai 24, 2011 20:32 Titel: Gut versorgt war Gestern |
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Krankenversicherungen: Gut vers orgt war Gestern
Das betrifft nicht nur unsere sauer verdiente Rente, sondern inzwischen auch unsere Krankenversicherung.
Die Deutschen sind von der Krankenversicherung enttäuscht. Mit der ersten Kassenpleite droht der Akzeptanzverlust. Über die Ohnmacht der Versicherten. Intransparenz des Systems, Zukunftsangst des Einzelnen, man könnte es auch die Wahl zwischen Pest und Cholera nennen.
Die Angst regiert, weil das Beispiel der City BKK den Kassen ihr Dilemma vor Augen führt: So lange wie möglich wollen sie Zusatzbeiträge vermeiden – die Abwanderung enttäuschter Versicherter könnte sie sonst als Nächste die Existenz kosten. Gleichzeitig stehen einige Institute wie die Vereinigte IKK finanziell schwer unter Druck und bräuchten die Beiträge dringend – Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Das System wankt deshalb in seinen Grundfesten.
Inzwischen herrscht schon überall die Meinung, „dass aus Kostengründen schon jetzt medizinisch notwendige oder sinnvolle Behandlungen nicht mehr übernommen werden“, wie es in der Analyse heißt. Die Adenauer-Stiftung stellt die Studie an diesem Montag vor. Der neue Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) wird danach viel zu erklären haben.
Wenn sich das fortführt, so sind wir auch in Deutschland nicht mehr all zu weit von dem Amerikanischen Kranken-Versicherungsverhältnis entfernt.
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Sarastro
Anmeldungsdatum: 23.05.2007 Beiträge: 706
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Verfasst am: Mi Mai 25, 2011 11:34 Titel: |
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Die Rente mit 69 bzw die Rente auf Basis von 45 Beitragsjahren wird so oder so kommen.
Wer mit 16 eine Lehre anfängt und dann 45 Jahre arbeitet, kann auch mit 61 in Rente gehen.
Wer bis 24 studiert und danach erst SV Beiträge zahlt, muß eben länger arbeiten.
Alles andere macht keinen Sinn bzw ist genauso zum Scheitern verurteilt, wie wenn man Gesetze gegen die Schwerkraft erläßt.
Vor 40 Jahren kamen auf 40 Arbeitnehmer nur 10 Rentner, heute sind es 20 Rentner auf 40 Arbeitnehmer und in einigen Jahren sind es 30 Rentner auf 30 Arbeitnehmer.
Wenn aus dem Faktor 4:1 (damals funktionierend) ein Faktor 2:1 wird (heute mit zusätzlich ca 80 Mrd Euro durch den Staat subventioniert) und und später ein Faktor 1:1, dann ist klar, daß das bisherige System nicht mehr funktionieren kann !
P.S: Kleinere Abweichungen sind bei den Beispielen möglich, die Relationen bleiben. |
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Ruckzuck
Anmeldungsdatum: 17.04.2011 Beiträge: 153
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Verfasst am: Mi Mai 25, 2011 18:03 Titel: |
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| Sarastro hat folgendes geschrieben: | Die Rente mit 69 bzw die Rente auf Basis von 45 Beitragsjahren wird so oder so kommen.
Wer mit 16 eine Lehre anfängt und dann 45 Jahre arbeitet, kann auch mit 61 in Rente gehen.
Wer bis 24 studiert und danach erst SV Beiträge zahlt, muß eben länger arbeiten.
Alles andere macht keinen Sinn bzw ist genauso zum Scheitern verurteilt, wie wenn man Gesetze gegen die Schwerkraft erläßt.
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Sarastro Hallo...
Rente mit 69... Auch ich denke mal das diese neuste Variante keine Seifenblase aus Regierungskeisen war oder ist.
Wenn das auf dieser Basis beschlossen werden sollte wie du es hier in deinem Beitrag verfasst hast dann ist dem eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
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